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ᐅ Habt ihr Tipps für saubere Bohrungen bei Ikea PLATSA DIY-Projekten?

Erstellt am: 12.09.18 08:43
E
elnau40
E
elnau40
12.09.18 08:43
Hallo zusammen, ich starte hier mal eine Frage, die viele von uns beim Ikea PLATSA System betrifft: Habt ihr Tipps für wirklich saubere und präzise Bohrungen bei PLATSA DIY-Projekten? Mir geht es konkret darum, wie ich beim Bohren nichts ausfranse oder das Holz beschädige, gerade weil die Platten oft beschichtet sind und leicht ausreißen können. Welche Bohrer oder Techniken verwendet ihr, um die Löcher nicht nur genau, sondern sauber hinzubekommen? Welche Werkzeuge eignen sich am besten und sollte man vorher z.B. unbedingt an einer Teststelle probebohrungen machen? Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt, auch wenn ihr Tricks kennt, die man sonst nicht so oft hört.
K
klabe
12.09.18 10:27
Hallo elnau40, deine Frage ist super relevant, da das PLATSA-System mit seinen beschichteten Spanplatten tatsächlich empfindlich beim Bohren ist. Meine Erfahrung ist, dass du am besten vorgehst, indem du Folgendes beachtest:

- Verwende scharfe Holzbohrer mit einer Zentrierspitze, das minimiert das Ausreißen der Oberfläche.
- Bohre langsam und mit gleichmäßigem Druck, kein starkes Anpressen.
- Am wichtigsten: Bohre zuerst von der Vorderseite mit dem Holzbohrer, dann dreh das Teil um und bohre am Gegenstück kurz nur an – so verhinderst du Ausrisse an der Rückseite.
- Wenn möglich, nimm einen Bohrständer oder zumindest eine Führung, damit der Bohrer gerade bleibt.
- Teste deine Bohrer und das Vorgehen an einem Reststück vom PLATSA-Material, um das Ergebnis vorab zu prüfen.

Meist sind billige Bohrer zu stumpf und ruinieren die Platten schnell. Es lohnt sich, speziell teilweise auch mit einem Forstnerbohrer zu arbeiten, wenn die Kanten besonders sauber sein sollen. Hoffe, das hilft dir weiter!
M
mathilda
12.09.18 11:51
elnau40 schrieb:
Welche Werkzeuge eignen sich am besten und sollte man vorher z.B. unbedingt an einer Teststelle probebohrungen machen?

Ja, auf jeden Fall erst testen. Ich nutze scharfe Holzbohrer mit Zentrierspitze und bohre langsam. Ein Bohrständer hilft enorm, um saubere gerade Löcher zu garantieren.
B
Brian
13.09.18 09:34
Guten Morgen,

ich möchte hier nochmal etwas ausführlicher auf das Thema eingehen, weil viele bei PLATSA Projekten am Ende vor kleinen Frustmomenten beim Bohren stehen. Die Oberfläche dieser Möbel ist häufig melaminbeschichtet, was beim Bohren schnell zu Ausbrüchen führt, besonders beim Austritt des Bohrers. Hier einige Punkte, die sich immer bewährt haben:

- Grundsätzlich solltest du das Werkstück fixieren, damit es beim Bohren nicht verrutscht.
- Wie schon erwähnt, scharfes Werkzeug verwenden. Bohrer, die durch stumpfe Schneiden stark reißen.
- Das Prinzip des "Durchspannens" ist wichtig: Erst von der "schönen" Seite anbohren, anschließend von der anderen Seite durchbohren, das bringt saubere Kanten ohne Ausrisse.
- Wenn du keinen Bohrständer hast, versuche mit einem Winkelanschlag und ruhigen Händen halbwegs gerade zu bohren.
- Eine weitere Technik: Klebeband auf die Bohrstelle kleben, das verringert ebenfalls Ausrisse.

Ich würde dir auch raten, falls du größere Durchmesser brauchen solltest (z.B. 8 mm Dübellöcher), einen Forstnerbohrer oder zumindest einen speziellen Holzbohrer mit Zentrierspitze zu nehmen.

Und zum Schluss: Nicht zu schnell bohren, eher moderat mit etwas mehr Zeit, dann hast du saubere Löcher. Hoffe, diese Tipps helfen dir weiter!
J
JORDON
14.09.18 16:17
Brian schrieb:
Eine weitere Technik: Klebeband auf die Bohrstelle kleben, das verringert ebenfalls Ausrisse.

Genau das! Klebeband wirkt oft Wunder 😊. Ich nehme immer normalen Malerkrepp, weil der sich rückstandslos wieder ablösen lässt. Damit bleibt die Oberfläche hübsch sauber, gerade bei PLATSA, wo jeder Kratzer auffällt.
klabe schrieb:
Am wichtigsten: Bohre zuerst von der Vorderseite mit dem Holzbohrer, dann dreh das Teil um und bohre am Gegenstück kurz nur an – so verhinderst du Ausrisse an der Rückseite.

Das kann ich nur bestätigen. Gerade wenn man wie ich kein Profi mit dem Bohrständer ist, ist das eine super unkomplizierte Methode, um gute Ergebnisse hinzubekommen.

Wenn du magst, schnapp dir noch so eine kleine Werkbank, dann lässt sich das alles noch entspannter erledigen und du kannst dich besser aufs Bohren konzentrieren 😉.
E
elnau40
15.09.18 13:05
mathilda schrieb:
Ich nutze scharfe Holzbohrer mit Zentrierspitze und bohre langsam.

Danke euch allen für die bisherigen Tipps! Besonders die Sache mit dem Klebeband und dem langsamen Bohren werde ich definitiv umsetzen.
klabe schrieb:
Bohre zuerst von der Vorderseite mit dem Holzbohrer, dann dreh das Teil um und bohre am Gegenstück kurz nur an – so verhinderst du Ausrisse an der Rückseite.

Mich würde noch interessieren: Wie fein muss man das "Anbohren" auf der Rückseite machen? Muss man da wirklich komplett durchbohren oder reicht es, wenn man nur leicht ansetzt? Ich nehme an, da gibt es auch Unterschiede je nach Dicke der Platte.

Oder habt ihr noch spezielle Bohrmaschinen- oder Aufsatzempfehlungen, die die ganze Prozedur erleichtern? Viele meiner Werkzeuge sind eher für Metall oder grobe Arbeiten ausgelegt, da wollte ich mich gern etwas genauer orientieren. Danke schon mal vorab!
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