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Einschätzung zu Grundstück gesucht - Artikel 34 Umbebauung

4,00 Stern(e) 6 Votes
Wow, da müssen aber erst mal eine Menge Bäume fallen, dass man auf dem Grundstück was machen kann. Pass auf, dass es keine Baumschutzsatzung oder ähnliches gibt, die Fällen verbietet.
 
Nein, es sei denn, Du träumst kompromisslos von einer "Stadtvilla"
Nein, einfach ein normales Einfamilienhaus mit genügend Wohnfläche - 150-160 m^2. Ich möchte mich ja einfügen, nur nicht auf 60m^2 wie es jetzt der Fall ist.

Wenn @Escroda zustimmt, dass in diesen Anbauten (ausserhalb dieser gedanklichen 34er-Baugrenze auch Wohnräume sein dürfen, dann hat das Grundstück genug Potential, um sich anzusiedeln.
Das habe ich beim Bauamt auch vorgeschlagen.
Beide Nachbarn haben es bestimmt auf die Spitze getrieben. Zu dem im Osten ist glaube ich alles gesagt worden. Die Anbauten vom Nachbarn im Westen sind von außen gesehen Wohnbebauung -> Gardinen in den Fenstern. Selbst auf der Grundstücksgrenze.
Das einzige Zugeständnis, was das Amt beim direkten Kontakt ohne Antrag machen wollte war: Der aktuelle Anbau vom Zielgrundstück - in dem aktuell die Öltanks stehen - könnte man als Ausgangspunkt nehmen und ein kleines Zimmer als Anbau am Haus planen.

Wow, da müssen aber erst mal eine Menge Bäume fallen, dass man auf dem Grundstück was machen kann. Pass auf, dass es keine Baumschutzsatzung oder ähnliches gibt, die Fällen verbietet.
Da gab es zwei unterschiedliche Meinungen beim Amt. Ein Sachbearbeiter wies darauf hin, dass das genau so sein könne - natürlich müsse man das prüfen. Ein zweiter meinte, dass ist normaler verwilderter Garten und sollte eigentlich kein Problem sein.
Bei einer Vor Ort Besichtigung habe ich gesehen: Es stehen normale Obst- und mittelgroße Nadelbäume darauf.
Da habe ich schon schlimmere Grundstücke mit >30 Buchen und Eichen erlebt, die auf einem verwilderten Grundstück von einem ehemaligen Waldgebiet standen. Und bei Anruf das Bauamt jeden einzelnen kannte und sofort meinte: "Die Bäume 1,5,7,12-30 außerhalb des Baufensters bleiben aber stehen!!".
 
Hallo,

bin bisher stiller Mitleser, schon fertig mit bauen seit fast 2 Jahren.
Zum Thema 34 meine Erfahrung (auch Abriss und Neubau, Häuser direkte Umgebung Bj 38 und älter, sowie drei aus ca.70).
Abrissobjekt Bj 38, Satteldach 1,5 Geschosse, 0,5m Kniestock, ca 90m2 Wohnfläche
1. Termin vor Ort mit Bauamt: Frage was man bauen dürfte? Antwort: genau das, was schon da steht, gleich hoch, gleiche Ausrichtung, gleicher Kniestock, etc.
Hatte aber unserer Ansicht nach nichts mit 34 zu tun, einfach alles genau zu kopieren, es geht ja darum, in Art und Weise sich einzufügen. Wir wollten zwei Geschosse, Rest war noch völlig unklar, aber eben anders als bisher.
2. Architekt eingeschaltet und mit Planung beauftragt (als Input bekam er nur eine schriftliche Liste mit Wünschen, Budget und völlig freie Hand bei der Planung bezüglich Dach, Hausform, Lage auf Grundstück etc,. Erster Entwurf passte gleich super und wurde einmal etwas im UG angepasst und das war dann was wir gebaut haben.
3. Vorentwurf eingereicht (voriges Gespräch auf dem Amt mit Architekt um zu erklären was man denn bauen möchte, wurde monatelang abgelehnt). Der wurde dann komplett abgelehnt, der würde Zitat: 'das Ortsbild beeinträchtigen'. Wir sollen alles noch mal anders planen (gleiches Gebäude wie bisher bauen...)
4. Architekt war voller Unverständnis für die Ablehnung. Hat sich dann mehrere Wochen um einen vor Ort Termin mit Leiter Bauamt bemüht, und schließlich auch bekommen
5. Ergebnis war, dass wir dann plötzlich alles so bauen durften, wie wir wollten...Wie gesagt, zuerst völlig unvorstellbar, aber als man sich dann nicht mehr dagegen wehren konnte sich mit der Realität vor Ort auseinanderzusetzen, ging es dann plötzlich.

Und in fast zwei Jahren hat sich bisher keiner beschwert, dass Gebäude würde nicht da hin passen, es war eher immer die Erkenntnis, dass derjenige der das Haus dorthin geplant hat, sich was dabei überlegt hat.

Die Essenz für uns hieraus: Als Laie wird man auf dem Amt mit dem Standard abgespeist. Man braucht einen Fachmann, der sich dann auch noch für einen einsetzt. Insbesondere wenn man bei 34 nicht einfach kopieren will, sondern was 'anderes' dass sich trotzdem einfügt. Und man braucht mehr Zeit und Geduld.

Grundstück kaufen und Architekt holen für die Planung, der sich für dich einsetzt.

Grüße

Oli
 
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einfach ein normales Einfamilienhaus mit genügend Wohnfläche - 150-160 m^2.
Das ist kein Problem für einen erfahrenen Planer.
Das einzige Zugeständnis, was das Amt beim direkten Kontakt ohne Antrag machen wollte war:
Ohne Antrag gibt es ja auch keine Grundlage für Zugeständnisse. Das wäre wirklich zu viel verlangt.
Es stehen normale Obst- und mittelgroße Nadelbäume darauf.
Dann schau, ob es eine Baumschutzsatzung gibt und ob die Bäume darunter fallen. Obstbäume und Nadelbäume unter 1m Stammumfang sind meistens nicht geschützt, ist aber kommunal unterschiedlich geregelt. Sonst geht's dir wie Oakland.
 
Vielen Dank an alle Kommentatoren :)
Das hat uns Mut gemacht. Ganz besonders dir @Valerian.

Es ist leider trotzdem nicht zum Kauf gekommen.
Die Gläubigerin wollte ein zu hohes Mindestgebot.
Wir sind dann ausgestiegen.

Irgendwann finden wir was, was für uns passt ...
 

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