Hallo zusammen,
ich habe vor Kurzem mehrere Malm Kommoden von IKEA gekauft und festgestellt, dass sie trotz korrektem Aufbau etwas wackelig wirken. Die Konstruktion selbst wirkt nicht instabil, aber gerade wenn ich die Schubladen ziehe oder kleine Erschütterungen auftreten, schwankt die Kommode merklich.
Meine Frage: Wie kann ich MALM Kommoden stabiler aufbauen? Gibt es besondere Tricks oder Verstärkungen, die man anwenden kann, um die Standfestigkeit und das Gesamtgefühl zu verbessern?
Ich habe die Anleitung genau befolgt, alle Schrauben sitzen fest, aber so ganz zufrieden bin ich noch nicht. Es geht mir nicht darum, die Möbel komplett umzubauen, aber kleine Optimierungen oder Hilfsmittel, die man einfach anwenden kann, wären super hilfreich.
Danke im Voraus für eure Tipps!
ich habe vor Kurzem mehrere Malm Kommoden von IKEA gekauft und festgestellt, dass sie trotz korrektem Aufbau etwas wackelig wirken. Die Konstruktion selbst wirkt nicht instabil, aber gerade wenn ich die Schubladen ziehe oder kleine Erschütterungen auftreten, schwankt die Kommode merklich.
Meine Frage: Wie kann ich MALM Kommoden stabiler aufbauen? Gibt es besondere Tricks oder Verstärkungen, die man anwenden kann, um die Standfestigkeit und das Gesamtgefühl zu verbessern?
Ich habe die Anleitung genau befolgt, alle Schrauben sitzen fest, aber so ganz zufrieden bin ich noch nicht. Es geht mir nicht darum, die Möbel komplett umzubauen, aber kleine Optimierungen oder Hilfsmittel, die man einfach anwenden kann, wären super hilfreich.
Danke im Voraus für eure Tipps!
maureo schrieb:
Zusätzlich kannst du Winkelverbinder an den Ecken einsetzen,Stimmt, die kleinen Winkel bringen's echt!
Ich hab bei meiner MALM sogar unten innen so kleine Gummi-Pads untergelegt – keine Zauberei, aber die verhindern auf rutschigen Böden schon mal so manches Kippeln. 😉
Hallo Jonchase,
ich möchte da etwas tiefer einsteigen, weil das Thema durchaus komplexer sein kann.
Zunächst einmal ist die original MALM-Konstruktion hauptsächlich auf einfache Montage und möglichst günstige Herstellung ausgelegt. Die Verbindungsteile sind oft Holzleisten und Spanplatten, die zwar ausreichend für normalen Gebrauch sind, aber nicht für hohe Stabilitätsanforderungen.
Mein erster Tipp ist: Prüfe, ob die Rückwand (meist eine dünne MDF-Platte) exakt gerade und sauber im Korpus sitzt. Oft werden hier nur Nägel verwendet, das liefert kaum Stabilität. Ich empfehle, diese mit kleinen Schrauben zu fixieren oder auf der Rückseite eine zusätzliche Leiste zu befestigen, die die Drehbewegung minimiert.
Zweitens: Die Verbindung zwischen Seitenwänden und Boden- bzw. Deckplatte ist entscheidend. Dort werden häufig die Holzdübel und Schrauben eingelassen, achte darauf, dass alle Schrauben vollständig und fest eingedreht sind. Durch das Nachziehen nach einigen Tagen am besten nochmals nachjustieren.
Als dritte Maßnahme kann man zusätzliche versteifende Winkel oder Metallplatten an den Innenecken anbringen, besonders bei größeren Kommoden wichtig, um ein Ausbeulen zu verhindern.
Abschließend wirkt sich auch die Unterlage aus: Unebenheiten im Boden oder ohne Filzgleiter wirken sich auf die Stabilität aus, hier mal mit einer Wasserwaage prüfen.
Falls du den Schrank mit schweren Lasten bestücken möchtest, ist eine zusätzliche innenliegende Stütze unten oder seitlich nicht verkehrt. Wie sieht denn dein Einsatzgebiet aus? Schubladen mit schwerer Kleidung oder Gegenstände, die Bewegungen verursachen?
Vielleicht kannst du das noch genauer beschreiben, dann kann ich noch spezifischer helfen.
ich möchte da etwas tiefer einsteigen, weil das Thema durchaus komplexer sein kann.
Zunächst einmal ist die original MALM-Konstruktion hauptsächlich auf einfache Montage und möglichst günstige Herstellung ausgelegt. Die Verbindungsteile sind oft Holzleisten und Spanplatten, die zwar ausreichend für normalen Gebrauch sind, aber nicht für hohe Stabilitätsanforderungen.
Mein erster Tipp ist: Prüfe, ob die Rückwand (meist eine dünne MDF-Platte) exakt gerade und sauber im Korpus sitzt. Oft werden hier nur Nägel verwendet, das liefert kaum Stabilität. Ich empfehle, diese mit kleinen Schrauben zu fixieren oder auf der Rückseite eine zusätzliche Leiste zu befestigen, die die Drehbewegung minimiert.
Zweitens: Die Verbindung zwischen Seitenwänden und Boden- bzw. Deckplatte ist entscheidend. Dort werden häufig die Holzdübel und Schrauben eingelassen, achte darauf, dass alle Schrauben vollständig und fest eingedreht sind. Durch das Nachziehen nach einigen Tagen am besten nochmals nachjustieren.
Als dritte Maßnahme kann man zusätzliche versteifende Winkel oder Metallplatten an den Innenecken anbringen, besonders bei größeren Kommoden wichtig, um ein Ausbeulen zu verhindern.
Abschließend wirkt sich auch die Unterlage aus: Unebenheiten im Boden oder ohne Filzgleiter wirken sich auf die Stabilität aus, hier mal mit einer Wasserwaage prüfen.
Falls du den Schrank mit schweren Lasten bestücken möchtest, ist eine zusätzliche innenliegende Stütze unten oder seitlich nicht verkehrt. Wie sieht denn dein Einsatzgebiet aus? Schubladen mit schwerer Kleidung oder Gegenstände, die Bewegungen verursachen?
Vielleicht kannst du das noch genauer beschreiben, dann kann ich noch spezifischer helfen.
Laukau5 schrieb:
Wie sieht denn dein Einsatzgebiet aus? Schubladen mit schwerer Kleidung oder Gegenstände, die Bewegungen verursachen?Danke für die ausführliche Antwort.
Hauptsächlich will ich Kleidung unterbringen, also einige schwerere Pullis in den unteren Schubladen, oben leichtere Sachen. Die Kommoden stehen auf einem Holzboden, leicht uneben, was ich mit Gummi-Pads schon versucht habe zu kompensieren. Das Wackeln entsteht vor allem, wenn man die großen unteren Schubladen ganz herauszieht. Da scheint der Korpus etwas nachzugeben.
Kann ich da innen vielleicht mit kleinen Leisten oder Querstreben gegensteuern? Oder besteht da Risiko, die Schubladenführung zu beeinträchtigen?
Jonchase schrieb:
Kann ich da innen vielleicht mit kleinen Leisten oder Querstreben gegensteuern? Oder besteht da Risiko, die Schubladenführung zu beeinträchtigen?Hallo,
klar, Querstreben sind eine gute Idee, wenn sie passend angebracht werden. Wichtig ist, dass sie den Lauf der Schubladen nicht blockieren. Ich empfehle, Leisten an der Rückwand innen horizontal zu montieren, etwa 5cm breit genug, damit sie nicht im Wege sind. Hier ist Maßarbeit wichtig: Abstand zu den Schienen und zur Rückwand.
Alternativ kann man eine zusätzliche vertikale Strebe im hinteren Bereich montieren, die Druck von Seiten verschiebt.
Bevor du Teile anschraubst, empfehle ich: Baue die Kommode einmal zusammen und messe alle Innenmaße genau, um später präzise arbeiten zu können. Gegebenenfalls kannst du auch dünne Multiplexplatten verwenden, die etwas stabiler sind als Spanplatten.
Bedenke, dass zusätzliche Verstrebungen auch das Gewicht erhöhen, das das Möbel trägt. Daher rate ich zu qualitativ hochwertigen Werkzeugen für die Montage.
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