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ᐅ Wie baue ich Ikea BESTA als offene Regalkombination mit Stauraum?

Erstellt am: 03.10.21 18:27
M
Mibegi
M
Mibegi
03.10.21 18:27
Hallo zusammen, ich plane, mein Ikea BESTA-System so umzubauen, dass daraus eine offene Regalkombination mit gleichzeitigem Stauraum entsteht. Konkret möchte ich wissen, wie ich das am besten realisiere, damit das Regal stabil bleibt, optisch ansprechend ist und praktische Fächer für Aufbewahrung bietet.

Ich stelle mir eine Variante vor, bei der nicht alle Elemente mit Türen oder Schubladen ausgestattet sind, sondern teils offen wirken, um Raumluft und Übersichtlichkeit zu schaffen. Gleichzeitig soll genügend Stauraum für Bücher, Dekoration und kleinere Gegenstände bleiben.

Hat jemand Tipps zur Auswahl der passenden BESTA-Komponenten, Anordnung der Module und eventuell zur Verstärkung der Konstruktion? Über Erfahrungswerte zum Aufbau, Kombinationsmöglichkeiten und sinnvolle Ergänzungen wie Rückwände oder Einlegeböden freue ich mich auch sehr.

Danke schon mal für eure Hinweise!
L
LAURE-TA
03.10.21 19:03
Hallo Mibegi,

zu deinem Anliegen: Die Ikea BESTA-Serie ist dafür sehr gut geeignet, denn die Module lassen sich vielfältig kombinieren und mit unterschiedlichen Fronten konfigurieren. Für eine offene Regalkombination mit Stauraum empfehle ich folgende Herangehensweise:

- Auswahl offener Korpusse ohne Türen oder mit Glas- bzw. offenen Regalböden
- Kombination mit geschlossenen Elementen, z.B. Schubladen oder Türen, um Stauraum zu gewährleisten
- Einsatz von Rückwänden nur dort, wo Stabilität gefragt ist, eine komplett offene Rückseite kann instabil werden
- Um die Stabilität zu erhöhen, sollten die Module miteinander verschraubt werden. IKEA liefert passende Verbindungselemente mit.
- Je nach Raumhöhe kannst du Module stapeln (mehrstöckige Kombination), dabei unbedingt auf stabile Verbindung und fehlende Durchbiegung achten
- Für eine offene Optik eignen sich Einlegeböden aus Glas, die man bei BESTA auch bekommt, oder Holzböden mit verstärkter Dicke

Typischer Aufbau wäre z.B. eine Basis aus zwei bis vier Modulen nebeneinander, darauf weitere offene Module, eventuell mit Türen als Stauraum darunter oder seitlich.

Typische Fehler sind meist fehlende Fixierung der Elemente untereinander und fehlende Verstärkung der Rückwände, wodurch sich das Regal kippen kann oder instabil wird. Außerdem lohnt sich die Verwendung von Wandbefestigungen, um sicherzugehen.

Falls du genauere Maße oder Fotos der Räume hättest, könnte man noch gezielter Vorschläge machen.

Ich hoffe, das hilft erstmal weiter!
G
GALENKU
03.10.21 20:16
Ich würde dir einfach empfehlen:
- Offene Korpushälften nehmen
- Rückwände nur dort einbauen, wo Stabilität gebraucht wird
- Module mit Verbindungselementen verschrauben
- Wandbefestigung nicht vergessen
Das reicht meistens, um eine stabile offene Regalkombination zu bauen.
I
Ianlau
04.10.21 08:43
LAURE-TA schrieb:
Typischer Aufbau wäre z.B. eine Basis aus zwei bis vier Modulen nebeneinander, darauf weitere offene Module, eventuell mit Türen als Stauraum darunter oder seitlich.


Genau so habe ich es bei mir zu Hause gemacht. Dabei fand ich besonders wichtig, dass alle Module sorgfältig miteinander verbunden sind. Das gibt nicht nur Stabilität, sondern sorgt auch für ein einheitliches Gesamtbild.

Ein Tipp zusätzlich: Verwende an den offenen Stellen Innenboxen oder Körbe, um kleine Dinge ordentlich zu verstauen. So vermeidest du das 'chaotische Regal'.

Außerdem solltest du überlegen, ob du Rückwände in neutralen Farben einsetzt – sie bieten nicht nur Halt, sondern wirken oft auch als Kontrast und heben die Regalinhalte hervor.

Falls du das Regal etwas höher bauen möchtest, achte auf das Gewicht, das auf den unteren Modulen lastet, und prüfe die Belastbarkeit der Böden beziehungsweise nutze zusätzliche Stabilisierungsmittel.

Bei Fragen helfe ich gerne weiter!
G
GALEO4
05.10.21 14:57
GALENKU schrieb:
Rückwände nur dort einbauen, wo Stabilität gebraucht wird


Mich wundert, dass du diese einfache Erkenntnis als Tipp gibst, obwohl gerade bei IKEA-Regalen die Rückwand oft die einzige und wichtigste Stabilitätsquelle ist. Ohne Rückwand wird es schnell wackelig – und selbst wenn man verschraubt, ersetzt das nicht die Scherfestigkeit der Rückwand.

Ich finde, bei BESTA sollte man sich entweder für ein komplett offenes Regal entscheiden und akzeptieren, dass Stabilität eingeschränkt ist, oder man spielt das Spiel ‚Wand mit Rückwand‘ richtig durch. Alles andere ist halbgare Kompromisshaltung mit spätem Frust.

Außerdem sehe ich den Sinn einer offenen Regalkombination mit Stauraum oft kritisch, wenn tatsächlich Stauraum gesucht wird. Offene Regale erzeugen eher Chaos als Ordnung, es sei denn man ist Minimalist und nutzt Deko statt Krimskrams.

Wer aber sagt, dass Möbel nur funktional oder nur offen sein dürfen? Eine gute Planung ist hier definitiv Gold wert.
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