ᐅ Wie baue ich Ikea Besta als schmales und funktionales Sideboard im Flur um?
Erstellt am: 26.06.23 08:23
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durediHallo zusammen, ich brauche etwas Unterstützung bei meinem Projekt: Ich möchte das Ikea Besta-System so umbauen, dass es als schmales und zugleich funktionales Sideboard im Flur dienen kann. Mein Flur ist recht eng, circa 70 cm breit, daher muss das Sideboard schlank bleiben, sollte aber trotzdem genügend Stauraum bieten für Schuhe, Schlüssel, Post und Kleinkram. Geplant ist, das Standardmaß des Besta Korpus von 60 cm Tiefe auf deutlich weniger zu reduzieren, ideal wären 30 bis max. 35 cm Tiefe. Hat jemand schon mal so etwas realisiert oder kann Tipps geben, wie man den Korpus souverän und stabil umbaut, wenn man ihn so stark verschlankt? Auch Fragen zur passenden Frontgestaltung, Türtypen und cleveren Innenaufteilungen interessieren mich. Vielen Dank vorab!
Hallo duredi, deine Idee finde ich spannend, aber der Umbau von Besta auf eine Tiefe von etwa 30-35 cm ist schon eine Herausforderung, gerade was die Stabilität und Funktionalität angeht.
Wenn du die Tiefe halbieren möchtest, solltest du auf jeden Fall darauf achten, wie der Rückwand- und Seitenwandaufbau modifiziert werden kann, denn der Original-Korpus ist für 40-60 cm Tiefe konzipiert. Eine Möglichkeit ist, die Rückwand zu verstärken oder sogar mit einer zusätzlichen Multiplexplatte hinter der Originalrückwand zu verstärken. Das sorgt für mehr Stabilität.
Außerdem stellt sich die Frage, welche Innenelemente du nutzen willst. Die kleinen Einlegeböden und Schubladen von Besta sind oft für die Standardtiefe ausgelegt. Falls du Schubladen einplanst, solltest du prüfen, ob es kompatible Griffe und Laufschienen in der geringeren Tiefe gibt.
Zum Thema Fronten: Flügeltüren sind meist breiter und brauchen mehr Platz durch den Schwenkbereich, da wäre eine Schiebetür oder Klapptüre vielleicht platzsparender.
Ich würde vor allem prüfen, ob du ein neues Rückwandkonzept bastelst und die Seitenwände schwächer machst, dafür eine stabile Multiplexplatte als Rückwand mit Aufhängungen verbaust.
Mich würde interessieren, wie die Wandbeschaffenheit im Flur ist? Kannst du dort etwas anbohren oder brauchst du eine komplett freistehende Lösung? Das hat Auswirkungen auf die Stabilität.
Wenn du die Tiefe halbieren möchtest, solltest du auf jeden Fall darauf achten, wie der Rückwand- und Seitenwandaufbau modifiziert werden kann, denn der Original-Korpus ist für 40-60 cm Tiefe konzipiert. Eine Möglichkeit ist, die Rückwand zu verstärken oder sogar mit einer zusätzlichen Multiplexplatte hinter der Originalrückwand zu verstärken. Das sorgt für mehr Stabilität.
Außerdem stellt sich die Frage, welche Innenelemente du nutzen willst. Die kleinen Einlegeböden und Schubladen von Besta sind oft für die Standardtiefe ausgelegt. Falls du Schubladen einplanst, solltest du prüfen, ob es kompatible Griffe und Laufschienen in der geringeren Tiefe gibt.
Zum Thema Fronten: Flügeltüren sind meist breiter und brauchen mehr Platz durch den Schwenkbereich, da wäre eine Schiebetür oder Klapptüre vielleicht platzsparender.
Ich würde vor allem prüfen, ob du ein neues Rückwandkonzept bastelst und die Seitenwände schwächer machst, dafür eine stabile Multiplexplatte als Rückwand mit Aufhängungen verbaust.
Mich würde interessieren, wie die Wandbeschaffenheit im Flur ist? Kannst du dort etwas anbohren oder brauchst du eine komplett freistehende Lösung? Das hat Auswirkungen auf die Stabilität.
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daalessio26.06.23 10:47Einen schlanken Besta-Korpus im Flur umzubauen, erfordert neben der Konstruktion auch ein gutes Konzept für die Nutzung des Stauraums.
Ich würde empfehlen, die Tiefe zu verringern, indem du Teile des Rahmens, also Seiten und Rückwand, mit dünneren Multiplexplatten ersetzt, um Gewicht zu sparen und die Tiefe zu optimieren. Bei der Frontgestaltung kannst du auf schmale Türen mit Push-to-open Mechanik setzen, um Griffe zu vermeiden, die im Flur stören könnten.
Eine funktionale Innenaufteilung könnte auch den Einsatz von vertikalen Fächern zur Aufnahme von Post oder RFID-Halterungen für Schlüssel beinhalten.
Gleichzeitig sollte man die Stabilität mit Winkelverbindern oder Winkeln an den Verbindungsstellen sichern, weil die Originalverbindungssysteme durch den Umbau eventuell nicht mehr ausreichend sind.
Vielleicht lässt sich mit dem Rahmen und selbstgedrechselten Füßen ein schwebender Eindruck erzeugen, der den Flur größer wirken lässt.
Ich würde empfehlen, die Tiefe zu verringern, indem du Teile des Rahmens, also Seiten und Rückwand, mit dünneren Multiplexplatten ersetzt, um Gewicht zu sparen und die Tiefe zu optimieren. Bei der Frontgestaltung kannst du auf schmale Türen mit Push-to-open Mechanik setzen, um Griffe zu vermeiden, die im Flur stören könnten.
Eine funktionale Innenaufteilung könnte auch den Einsatz von vertikalen Fächern zur Aufnahme von Post oder RFID-Halterungen für Schlüssel beinhalten.
Gleichzeitig sollte man die Stabilität mit Winkelverbindern oder Winkeln an den Verbindungsstellen sichern, weil die Originalverbindungssysteme durch den Umbau eventuell nicht mehr ausreichend sind.
Vielleicht lässt sich mit dem Rahmen und selbstgedrechselten Füßen ein schwebender Eindruck erzeugen, der den Flur größer wirken lässt.
Hey duredi, ich finde dein Vorhaben richtig klasse, das Sideboard im Flur schlanker und funktionaler zu machen! 😎
Die Idee, den Korpus weniger tief zu machen, ist clever, weil gerade Flure oft eng sind und man da schnell an Begrenzungen stößt. Bei den Türen könnte man statt ausladenden Schwenktüren auch Falttüren oder Schiebetüren überdenken – so spart man echt Platz.
Innen könnte man mit Schubladen in unterschiedlichen Höhen und leicht herausnehmbaren Boxen arbeiten, damit du flexibel bleibst.
Beim Material würde ich auf leichte ggf. lackierte Holzplatten setzen – das macht das Möbelstück nicht nur stabiler, sondern sieht auch hochwertiger aus.
Und wenn du den Besta dann noch mit einer beleuchteten Ablage für Schlüssel und Handy versiehst, hast du den Flur perfekt gerüstet!
Die Idee, den Korpus weniger tief zu machen, ist clever, weil gerade Flure oft eng sind und man da schnell an Begrenzungen stößt. Bei den Türen könnte man statt ausladenden Schwenktüren auch Falttüren oder Schiebetüren überdenken – so spart man echt Platz.
Innen könnte man mit Schubladen in unterschiedlichen Höhen und leicht herausnehmbaren Boxen arbeiten, damit du flexibel bleibst.
Beim Material würde ich auf leichte ggf. lackierte Holzplatten setzen – das macht das Möbelstück nicht nur stabiler, sondern sieht auch hochwertiger aus.
Und wenn du den Besta dann noch mit einer beleuchteten Ablage für Schlüssel und Handy versiehst, hast du den Flur perfekt gerüstet!
Um den Besta schmaler zu machen, würde ich Seitenwände und Rückwand mit dünnerem Sperrholz ersetzen.
Für Türen passen Schiebetüren am besten in engen Fluren.
Beachte, dass die Stabilität durch den schmaleren Korpus beeinträchtigt wird, also eine zusätzliche Rückwandverstärkung ist notwendig.
Für Türen passen Schiebetüren am besten in engen Fluren.
Beachte, dass die Stabilität durch den schmaleren Korpus beeinträchtigt wird, also eine zusätzliche Rückwandverstärkung ist notwendig.
GOLO42 schrieb:
Mich würde interessieren, wie die Wandbeschaffenheit im Flur ist? Kannst du dort etwas anbohren oder brauchst du eine komplett freistehende Lösung?Danke für die ausführliche Antwort. Die Wand ist solide und ich könnte theoretisch Dübel setzen, allerdings möchte ich das Sideboard auch bei einem späteren Umzug einfach mitnehmen können. Deshalb wäre eine freistehende Variante vorzuziehen, die dennoch sicher steht und nicht wackelt.
daalessio schrieb:
Vielleicht lässt sich mit dem Rahmen und selbstgedrechselten Füßen ein schwebender Eindruck erzeugen, der den Flur größer wirken lässt.Das mit dem schwebenden Eindruck gefällt mir gut. Ich stelle mir vor, die Füße dezent und stabil zu machen, evtl. in Kombination mit filigranen Stellfüßen, um Bodenunebenheiten auszugleichen.
Die Idee mit Push-to-open Fronten hört sich auch sehr überzeugend an, da Griffe im Flur oft hinderlich sind.
Ich habe noch die Überlegung, ob ich die Tiefe nicht auf 35 cm statt weniger reduzieren sollte, um den Innenraum nutzbarer zu halten. Hat jemand Erfahrungswerte, wieviel ein Sideboard in der Tiefe mindestens haben sollte, damit man noch problemlos Schuhe oder Klappboxen darin verstauen kann?
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