ᐅ Neubau Doppelhaus 155qm - Ausrichtung & Grundriss dementsprechend
Erstellt am: 28.08.24 10:25
G
guemez189
Hallo zusammen,
folgende Infos mit der Fragestellung unten:
Bebauungsplan/Einschränkungen
710qm insgesamt, pro Hälfte 355qm
1,5 geschossig
Altbestand Einfamilienhaus Garten Richtung Norden
Nachbarbebauung auch Garten Richtung Norden
2
Kniestock 1,1m
Anforderungen der Bauherren
Doppelhaushälften als rechtliches Zweifamilienhaus (Wärmepumpe & Heizungsraum zusammen)
Keller + EG + OG + DG
2 Erwachsene plus 1 Kind
Das Grundstück hat aktuell ein Einfamilienhaus drauf stehen und dies wird abgerissen und das Grundstück geteilt.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
- Plan von Architekt
- Aktuell geplant, dass man von hinten seitlich reinläuft, damit man die Wohnausrichtung Süden hat und die Hauptterrasse in den Süden - wo auch die Straße ist. Der ganze Grundriss ist danach ausgerichtet - somit Bau auf die hintere Baugrenze
- Einwand der Nachbarn: Haus nicht in der Flucht, somit Beschattung gegenseitig und Garten zur Straße nicht so toll; somit Verschiebung auf die vordere Baugrenze und Grundrissänderung mit Eingang vorne oder in der Mitte seitlich
Wir sind uns jetzt unsicher: Grundsätzlich sind wir Freunde der Sonne und wollen im Wohnraum Licht haben. Wenn wir das Haus auf die vordere Baugrenze schieben, dann hätten wir die Hauptterrasse und den "größeren" Garten in den Norden, so wie alle in der Straße. Das wäre soweit in Ordnung für uns, nur stört uns dann, dass der Grundriss komplett geändert werden muss und wir dann einen Grundriss bräuchten, der den Wohnraum im Süden lässt und Küche/Essen nach hinten (oder eine andere Lösung). Deswegen auch der Vorschlag mit dem Eingang seitlich in der Mitte. Wenn der Eingang nach Süden zur Straße gezogen wird, dann geht die Sonnenseite ein Stück weit verloren.
Nun mehrere Fragen:
1. Wer hat Erfahrung mit Wohnzimmer im Norden, wirklich so schlimm?
2. Hat jemand Ideen, wie man den Grundriss gestalten kann, dass man sowohl Nord als auch Süd nutzen kann?
3. Wir sind sehr offen für weitere Ideen
Im Anhang Grundriss und Lageplan.
Falls ich Infos vergessen habe, gerne schreiben. 🙂
Danke euch!


folgende Infos mit der Fragestellung unten:
Bebauungsplan/Einschränkungen
710qm insgesamt, pro Hälfte 355qm
1,5 geschossig
Altbestand Einfamilienhaus Garten Richtung Norden
Nachbarbebauung auch Garten Richtung Norden
2
Kniestock 1,1m
Anforderungen der Bauherren
Doppelhaushälften als rechtliches Zweifamilienhaus (Wärmepumpe & Heizungsraum zusammen)
Keller + EG + OG + DG
2 Erwachsene plus 1 Kind
Das Grundstück hat aktuell ein Einfamilienhaus drauf stehen und dies wird abgerissen und das Grundstück geteilt.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
- Plan von Architekt
- Aktuell geplant, dass man von hinten seitlich reinläuft, damit man die Wohnausrichtung Süden hat und die Hauptterrasse in den Süden - wo auch die Straße ist. Der ganze Grundriss ist danach ausgerichtet - somit Bau auf die hintere Baugrenze
- Einwand der Nachbarn: Haus nicht in der Flucht, somit Beschattung gegenseitig und Garten zur Straße nicht so toll; somit Verschiebung auf die vordere Baugrenze und Grundrissänderung mit Eingang vorne oder in der Mitte seitlich
Wir sind uns jetzt unsicher: Grundsätzlich sind wir Freunde der Sonne und wollen im Wohnraum Licht haben. Wenn wir das Haus auf die vordere Baugrenze schieben, dann hätten wir die Hauptterrasse und den "größeren" Garten in den Norden, so wie alle in der Straße. Das wäre soweit in Ordnung für uns, nur stört uns dann, dass der Grundriss komplett geändert werden muss und wir dann einen Grundriss bräuchten, der den Wohnraum im Süden lässt und Küche/Essen nach hinten (oder eine andere Lösung). Deswegen auch der Vorschlag mit dem Eingang seitlich in der Mitte. Wenn der Eingang nach Süden zur Straße gezogen wird, dann geht die Sonnenseite ein Stück weit verloren.
Nun mehrere Fragen:
1. Wer hat Erfahrung mit Wohnzimmer im Norden, wirklich so schlimm?
2. Hat jemand Ideen, wie man den Grundriss gestalten kann, dass man sowohl Nord als auch Süd nutzen kann?
3. Wir sind sehr offen für weitere Ideen
Im Anhang Grundriss und Lageplan.
Falls ich Infos vergessen habe, gerne schreiben. 🙂
Danke euch!
G
guemez18929.08.24 10:53ypg schrieb:
Für welche Hauslage? Vor oder hinten?Also wenn das Haus auf die vordere Baugrenze gesetzte wird. Mit dem Grundriss auf der hinteren Baugrenze sind wir soweit fein.
Was der Unterschied ist?
Bei der Ausrichtung nach Süden, würden wir das komplette Leben nach Süden ausrichten und die Nordterrasse, wie auch bei deinem Grundriss, mit einer Terrassentür aus dem Flur begehen.
Bei der Ausrichtung nach Norden, würden trotzdem gerne Wohnräume im Süden haben und das Licht vom Süden ins Haus kommen lassen, aber die Nordterrasse nicht nur durch den Flur begehen, da das ja dann der "Hauptgarten" ist.
guemez189 schrieb:
Bei der Ausrichtung nach Norden, würden trotzdem gerne Wohnräume im Süden haben und das Licht vom Süden ins Haus kommen lassen, aber die Nordterrasse nicht nur durch den Flur begehen, da das ja dann der "Hauptgarten" ist.Du willst die eierlegende Wollmilchsau, die gibt es nicht.Das funktioniert nicht so einfach bis gar nicht, weil die Treppe sicherlich vom Flur aus begehbar sein soll. Die Treppe aber eine Position mittig wegen des Dachraums braucht. Deshalb ist die Doppelhaushälfte durch die Treppenlage in Nord und Süd geteilt. Eine Trennung des WZ von Ess und Küche willst Du nicht. Sonne vom Süden erreicht nur ein kleines Zeitfenster die nördliche Seite, dass man das vernachlässigen kann.
Wenn man den Allraum verschmälert (Eingang im Ost) und von Nord nach Süd ausbreitet, dann hast Du entweder eine zum Allraum offene Treppe oder eine andere Treppenlage im Osten, die sinnlos Außenwände verbraucht und dadurch im OG Räume nicht mehr mit Fenstern ausgestattet werden können.
Eine ganz andere Treppenform frisst Fläche auf dem Dachboden.
Eine kreative Loft-Doppelhaushälfte will man in Familie auch nicht haben, das funktioniert fast nur mit zwei Personen.
Wenn man Südsonne in den Norden bringen möchte, dann macht man es ggf auch mit einem Pultdach, fällt aber auch hier weg, weil es noch ein OG gibt, was man zum Wohnen braucht.
Zudem stellt sich dann wiederum die Frage, was zum Süd und was zum Nord ausgerichtet werden soll. Da drehst Du Dich im Kreis.
Nehmen wir dann die sinnigste Ausrichtung WZ im Süden und Leberaum mit Küche im Norden mit viel Fensterfläche, dann wird Dir irgendwann der Signalton eines rückwärtsfahrenden E-Autos oder Türenzuschlagen neben Deiner WZ-Wand an den Carports nerven.
Und wie Du es auch wendest: Du lehnst eine Trennung von WZ und Küche ab.
Für mich führen diese Gedankenspiele immer wieder auf das, was da der Architekt geplant hat, zurück, weil alles andere viel zu viel Kompromisse im Haus verursachen.
Nicht falsch verstehen: man kann so manch kreatives rauskitzeln, aber zum einen auf Kosten von Effektivität der nutzbaren Qm, zum anderen glaube ich nicht, dass Du dazu überhaupt bereit bist.
Nehmen wir mal meinen Entwurf mit dem Tausch Küche/Sofaecke: das scheint ja so gar nicht anzukommen bei Dir. Dabei ist das noch nicht einmal kreativ.
Nehmen wir den Zweitzugang zur Nordterrasse: Ich würde hier schon die Sichtachse Nord/Süd im Flur als Mehrwert in der ganzen Etage sehen, weil sie nicht nur machbar ist, sondern dem Haus einen besonderen Charme gibt, der die Großzügigkeit noch unterstützt und das Haus besonders macht, ohne irgendwie negativ zu sein.
Nehmen wir mal meinen Entwurf mit dem Tausch Küche/Sofaecke: das scheint ja so gar nicht anzukommen bei Dir. Dabei ist das noch nicht einmal kreativ.
Nehmen wir den Zweitzugang zur Nordterrasse: Ich würde hier schon die Sichtachse Nord/Süd im Flur als Mehrwert in der ganzen Etage sehen, weil sie nicht nur machbar ist, sondern dem Haus einen besonderen Charme gibt, der die Großzügigkeit noch unterstützt und das Haus besonders macht, ohne irgendwie negativ zu sein.
H
hanghaus202329.08.24 11:56Was sagt denn der Baupartner zu Deinen Vorschlägen? Ihr wollt ja gespiegelt bauen um Kosten zu sparen. Oder verstehe ich das falsch?
H
hanghaus202329.08.24 12:11MMn ist es keine gute Idee die DDH nicht zu trennen.
Die Schwergewichtswand überträgt wenig aber hörbar den Schall.
Wie sollen die Energiekosten aufgeteilt werden?
Die Schwergewichtswand überträgt wenig aber hörbar den Schall.
Wie sollen die Energiekosten aufgeteilt werden?
hanghaus2023 schrieb:
Was sagt denn der Baupartner zu Deinen Vorschlägen?Das habe ich mich auch gefragt, aber vergessen nachzufragen.hanghaus2023 schrieb:
Wie sollen die Energiekosten aufgeteilt werden?Ich nehme mal an, wie ein Zweifamilienhaus, zwei Zähler etc.Ähnliche Themen