Hallo zusammen,
möchte auf einem Grundstück neu bauen. Geplant ist ein Bungalow mit ca. 100 m2 Fläche. Das Dachgeschoss soll erstmal nicht ausgebaut werden, sondern als Reserve bleiben. Trotzdem würde ich die Planung für das Dachgeschoss jetzt gerne mitmachen.
Gewünscht sind zwei in etwas gleich große Räume als Gäste- oder potentiell Kinderzimmer.
Zudem wäre wahrscheinlich ein WC im DG sinnvoll.
Mit dem EG bin ich soweit zufrieden, mit dem DG noch nicht so. Ich würde den Flur im DG gerne kleiner machen. Man könnte vielleicht Gästezimmer 1 und 2 zusammenlegen und aus dem Dachraum ein zweites Zimmer machen.
Vielleicht könnte man auch das WC im DG nach oben legen und die Mauer von Gäste1+Gäste2 näher zu Treppe ziehen.
Mir fällt da aber nichts sinnvolles ein. Habt ihr eine Idee?
Zusammenfassend meine Fragen:
- EG soweit ok?
- Ideen für DG? Oder ist das vielleicht schon optimal?
Danke.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 540 m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0.3
Geschossflächenzahl: 0.6
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3 Meter zur Grundstücksgrenze
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: max. 2 Vollgeschosse, offene Bauweise,
Dachform: Sattel- oder Walmdach mit 25-45 Grad
Ausrichtung: Straße verläuft gegenüber der Seite mit dem überdachten Eingang
Auf Seite des überdachten Eingangs ist Westen, die Terrasse zeigt Richtung Osten
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe max. 3.7 m, gemessen von der Oberkante fertiger
Erdgeschossfußboden bis zum Schnittpunkt der Außenkante des aufgehenden Mauerwerks mit der
Dachhaut
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bungalow mit Walmdach
Keller, Geschosse: kein Keller
Anzahl der Personen, Alter: 1 Erwachsener (30)
Raumbedarf im EG: ca. 100 m2
Büro: Homeoffice
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche
Anzahl Essplätze: 2-4
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten: unten auf der linken Seite sind zwei Beete auf der Straße, daher Carport rechts.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Architekt
Was gefällt besonders? Raumanordnung und Aufteilung im EG
Was gefällt nicht? Das DG. Der Flur oben nimmt in meinen Augen zu viel Platz weg.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: noch nicht erhalten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 360k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? Wie oben erwähnt gibt es unten auf der linken Seite zwei Beete, daher die Einfahrt zum Carport auf der rechten Seite. Der Hauswirtschaftsraum dient als Eingangsbereich und Lagerraum für Einkäufe. Küche und Wohnzimmer sollen zum Garten zeigen, zudem soll die Küche für die Vorräte direkt beim Hauswirtschaftsraum liegen. Das Schlafzimmer soll kein Fenster zur Straße haben. Die restlichen Räume im EG ergeben sich dann.
Das DG ist ein Standardentwurf vom Architekten, mit dem ich allerdings nicht sehr zufrieden bin. Das DG wird wahrscheinlich nicht ausgebaut, aber würde den Plan wie gesagt in einem Rutsch fertig haben und Leitungen beim Neubau schon Mal legen lassen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt: EG entspricht meinem Wunsch
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht: Die Raumanordnung gefällt mir gut, die Raumgrößen können evtl. noch etwas verändert werden. Bad + WC können sicher so bleiben, Schlafzimmer und Wohnzimmer sollen von der Höhe nicht kleiner werden, weil es in meinen Augen sonst zu knapp wird. Bei der Größe der Küche, des Büros und des Hauswirtschaftsraum kann man evtl. noch etwas verändern, indem man Wände verschiebt.
In das Hauswirtschaftsraum sollen Heizung, Waschmaschine, Trockner und Platz für Vorräte. Den Raum könnte man wohl kleiner machen.
Für das DG zudem die Frage: Aktuell scheinen wohl 45 Grad Dachneigung eingeplant zu sein. Damit sieht das Dach sicher sehr massiv aus im Verhältnis zum EG. Würde Estrich da anbieten, den Drempel zu erhöhen und die Dachneigung zu reduzieren?
möchte auf einem Grundstück neu bauen. Geplant ist ein Bungalow mit ca. 100 m2 Fläche. Das Dachgeschoss soll erstmal nicht ausgebaut werden, sondern als Reserve bleiben. Trotzdem würde ich die Planung für das Dachgeschoss jetzt gerne mitmachen.
Gewünscht sind zwei in etwas gleich große Räume als Gäste- oder potentiell Kinderzimmer.
Zudem wäre wahrscheinlich ein WC im DG sinnvoll.
Mit dem EG bin ich soweit zufrieden, mit dem DG noch nicht so. Ich würde den Flur im DG gerne kleiner machen. Man könnte vielleicht Gästezimmer 1 und 2 zusammenlegen und aus dem Dachraum ein zweites Zimmer machen.
Vielleicht könnte man auch das WC im DG nach oben legen und die Mauer von Gäste1+Gäste2 näher zu Treppe ziehen.
Mir fällt da aber nichts sinnvolles ein. Habt ihr eine Idee?
Zusammenfassend meine Fragen:
- EG soweit ok?
- Ideen für DG? Oder ist das vielleicht schon optimal?
Danke.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 540 m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0.3
Geschossflächenzahl: 0.6
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3 Meter zur Grundstücksgrenze
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: max. 2 Vollgeschosse, offene Bauweise,
Dachform: Sattel- oder Walmdach mit 25-45 Grad
Ausrichtung: Straße verläuft gegenüber der Seite mit dem überdachten Eingang
Auf Seite des überdachten Eingangs ist Westen, die Terrasse zeigt Richtung Osten
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe max. 3.7 m, gemessen von der Oberkante fertiger
Erdgeschossfußboden bis zum Schnittpunkt der Außenkante des aufgehenden Mauerwerks mit der
Dachhaut
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bungalow mit Walmdach
Keller, Geschosse: kein Keller
Anzahl der Personen, Alter: 1 Erwachsener (30)
Raumbedarf im EG: ca. 100 m2
Büro: Homeoffice
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche
Anzahl Essplätze: 2-4
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten: unten auf der linken Seite sind zwei Beete auf der Straße, daher Carport rechts.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Architekt
Was gefällt besonders? Raumanordnung und Aufteilung im EG
Was gefällt nicht? Das DG. Der Flur oben nimmt in meinen Augen zu viel Platz weg.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: noch nicht erhalten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 360k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? Wie oben erwähnt gibt es unten auf der linken Seite zwei Beete, daher die Einfahrt zum Carport auf der rechten Seite. Der Hauswirtschaftsraum dient als Eingangsbereich und Lagerraum für Einkäufe. Küche und Wohnzimmer sollen zum Garten zeigen, zudem soll die Küche für die Vorräte direkt beim Hauswirtschaftsraum liegen. Das Schlafzimmer soll kein Fenster zur Straße haben. Die restlichen Räume im EG ergeben sich dann.
Das DG ist ein Standardentwurf vom Architekten, mit dem ich allerdings nicht sehr zufrieden bin. Das DG wird wahrscheinlich nicht ausgebaut, aber würde den Plan wie gesagt in einem Rutsch fertig haben und Leitungen beim Neubau schon Mal legen lassen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt: EG entspricht meinem Wunsch
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht: Die Raumanordnung gefällt mir gut, die Raumgrößen können evtl. noch etwas verändert werden. Bad + WC können sicher so bleiben, Schlafzimmer und Wohnzimmer sollen von der Höhe nicht kleiner werden, weil es in meinen Augen sonst zu knapp wird. Bei der Größe der Küche, des Büros und des Hauswirtschaftsraum kann man evtl. noch etwas verändern, indem man Wände verschiebt.
In das Hauswirtschaftsraum sollen Heizung, Waschmaschine, Trockner und Platz für Vorräte. Den Raum könnte man wohl kleiner machen.
Für das DG zudem die Frage: Aktuell scheinen wohl 45 Grad Dachneigung eingeplant zu sein. Damit sieht das Dach sicher sehr massiv aus im Verhältnis zum EG. Würde Estrich da anbieten, den Drempel zu erhöhen und die Dachneigung zu reduzieren?
Trapo144 schrieb:
Es gibt nur 1 Auto. Aber das Carport sollte schon Platz für zwei Autos habenEs geht ja auch nicht nur darum was du möchtest, sondern wie viele Stellplätze schreibt dein Bebauungsplan vor?Darf der Carport so nahe an der Straße beginnen? Oft werden auch vom Bebauungsplan vor dem Carport 5m Abstand zur Grundstücksgrenze gefordert.
hanse987 schrieb:
Hat alles seine Vor- und Nachteile. Wenn du gleich das Dach dämmst, dann heizt du mit dem EG auch die Räume im DG mit, was in er höheren Vorlauftemperatur der Heizung und höheren Heizkosten resoltiert. Wenn du die Zwischendecke dämmst, dann musst du halt beim Ausbau das Dach dämmen, was doppelte Arbeit und Kosten bedeutet. Neben der Zwischendecke muss dann auch der Treppenaufgang und die Tür gedämmt werden. Wenn in wenigen Jahren ausgebaut werden soll würde ich ersteres machen. Wenn die Frage ist ob überhaupt jemals ausgebaut wird, dann würde ich zweiteres machen.Ok, verstehe, danke für die Erklärung.
hanse987 schrieb:
Es geht ja auch nicht nur darum was du möchtest, sondern wie viele Stellplätze schreibt dein Bebauungsplan vor?
Darf der Carport so nahe an der Straße beginnen? Oft werden auch vom Bebauungsplan vor dem Carport 5m Abstand zur Grundstücksgrenze gefordert.Laut Bauordnung müssen auf dem Grundstück 1.5 Stellplätze errichtet werden. Man könnte also theoretisch wohl auch ein 1er Carport auf der einen Seite und einen einfachen Stellplatz auf der anderen Seite machen.Zu den Abständen steht im Bebauungsplan jedoch nichts, dann gilt wohl der Standardmindestabstand von 3 m schätze ich. Werde ich beim nächsten Termin mit dem Architekten aber nochmal ansprechen.
hanse987 schrieb:
Darf der Carport so nahne an der Straße beginnen? Oft werden auch vom Bebauungsplan vor dem Carport 5m Abstand zur Grundstücksgrenze gefordertMan kann an der Nachbarbebauung ganz gut erkennen, was man alles darf. Aller Anschein nach 3 Meter von der Straße und viel Versiegelung. .Trapo144 schrieb:
Ein Satteldach mit 30 Grad Neigung hätte wesentlich weniger Fläche als ein Walmdach,Also, ich gebe zu, dass 30 Grad dann doch eher sehr gering ist (besser wäre wohl 38 Grad). .allerdings Dein Beispiel mit 45 Grad: ich weiß jetzt nicht, was Du da gerechnet hast.
Du befindest Dich da irgendwie im Kubikmeter-Bereich. .
Trapo144 schrieb:
Bei einem Satteldach mit 45 Grad Neigung hingegen und 10 x 10 m2 Grundfläche
Fläche mit Höhe mehr als 2 m: 3.08 x 10 m2 = 30.8 m2
Fläche mit Höhe 1 m bis 2 m: 6.44 x 10 m2 - 30.8 m2 = 33.6 m2
Damit eine theoretische Gesamtfläche von 30.8 m2 + 33.6/2 m2 = 47.6 m2Natürlich hat ein Satteldach mehr Fläche über 2 Meter, weil ja an den Giebelseiten gar keine Dachneigung vorhanden ist.Sorry, sind nur mal schnell hingeklirrte Skizzen.
Allerdings geht es Dir ja nicht um Wohnflächenmaximierung, sondern zwei nette Räume plus Bad plus AB zu generieren.
Vom Grundsatz her bist Du Single, willst nur Optionen abdecken.
Den 2. Rettungsweg ignorierst Du.
Trapo144 schrieb:
In Summe neben und hinter dem Haus 208.24 m^2. Davon ziehen wir jetzt noch ca. 15 m^2 Terrasse ab, dann hätte man 193.24 m^2 Fläche für Garten und Sonstiges, neben und über dem Haus.
Das ist doch nicht "gar kein Garten"? Wie groß sollte ein Garten denn sein?Ich weiß ehrlich nicht, was Du da rechnest. Und über dem Haus, neben dem Haus . . Man will sich ja auch mal ein paar Schritte vom Haus wegbewegen und sich das Haus von der Gartenecke anschauen, vielleicht auch mal eine zusätzliche Sitzecke gestalten. Ich bin hier die letzte, die alles immer auf eine Gartenseite schiebt, damit eine Rasenfläche nur auf einer Seite existiert, wie andere es für die Kinder haben wollen. Aber wenigstens etwas, was man Raum nennt und gestalten kann, das wäre schon nett.Trapo144 schrieb:
Du würdest also empfehlen, das Carport weiter nach vorne zu ziehen? Quasi bis an die Hausgrenze?Nein! Das kann ich so nicht sagen.Ich würde mir alles mal an Deiner Stelle schablonieren (lass mal das Programm und den PC weg und nehme Karopapier und Bleistift)
Zeichne Die das Grundstück und die Nachbargebäude ein. Dann ein Tortenstück, wo das Sonnenlicht im Winter steht.
Haus als Schablone in 12 x 12 und 9 x 13. Carport auf 6 x 6, Abstellraum auf 2,5 x 6. Terrasse 4 x 4.
Und dann schieb und mache mit dem Handy Fotos.
Tipp: Abstellräume kann man auch seitlich eines Carports anlegen.
Carports kann man drehen.
Breite Auffahrten kann man auch als „Eingangspodest“ nehmen.
Modifizieren kann man später alles. Dann ein grobes Raster, wo die Räume gut angelegt wären: Esstisch und Küche im hellsten, Bäder N/NO,
Schlafzimmer mit Ostfenster.
Zonieren ist auch wichtig: vorn am Eingang das öffentliche Leben, weiter hinten der Privatbereich, wo man keinen Straßendreck zwischen Schlafzimmer und Bad haben möchte.
Zur Frage:
Es kann sein, dass auch ich wieder bei einem Südcarport lande, dann weiß ich aber, dass ich dennoch im Süden viele Fensterflächen haben werde, mit der ich Sonnenlicht einfange. Die Wohnräume werden dann eher im Süd/Südwest zu finden sein und die Terrasse im Westen hinter einer Hecke.
Ich habe gestern/vorgestern die Straße im Internet gefunden und daran orientiere ich mich, dass es nur diese eine Straße ist, für Anwohner gedacht ohne großartigen Durchgangsverkehr?!
Ich lasse mich aber auch nicht selbst in ein Korsett zwingen und meide solche Anforderungen, statt des Haupteinganges einen Nebeneingang benutzen zu müssen, oder den Hauswirtschaftsraum neben der Küche zu haben. Auch eine gerade Treppe halte ich nicht für die erste Wahl.
Irgendwelche Kompromisse muss man ja immer machen, und da ergeben sich eben bei der Planung die Kompromisse von selbst, ohne dass man um ein Detail herumplant und gar nichts irgendwie stimmig ist.
Wie auch immer: es gibt Menschen, denen ist die Ausrichtung egal. Es ist ihnen egal, ob sie mal kurz Licht machen müssen oder nicht. Oder eine viertel Wendung auf der Treppe machen müssen. Mit solch einer Treppe lassen sich zumindest viele Qm einsparen. Gäste-WCs, die ich kaum betrete, dürfen auch fensterlos sein, wenn es andere Vorteile bringt.
Es gibt die, die schon immer ein Walmdach haben wollen. Oder das Vordach, ganz klassisch nach vorn.
Lass Dich von uns nicht beirren. Es wird schon seinen Grund haben, warum Du die klassische Bauweise bevorzugst. Nur sollte man später wissen, warum man sich für dieses oder das „entschlossen“ hat. Und nicht vom Architekten vorgesetzt bekommt.
J
jan_christlieb05.07.24 00:10Kunstlicht im Winter klingt in der Tat nicht sehr einladend.Wenn du dich noch ein bisschen mit Tageslicht auf deinem Grundstück beschäftigen willst, empfehle ich dir mal “Sonnenverlauf” in eine Suchmaschine deiner Wahl einzugeben, dann findest du ein Tool mit dem du unkompliziert eine Sonnensimulation für dein Grundstück und gewünschter Jahreszeit vornehmen kannst.
Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung.

Eine Terrasse auf Westseite hinter einer Hecke wäre echt eine starke Idee. Dann würde ich Küche und Wohnzimmer vielleicht auch nochmal Richtung Westens schieben, wie du vorgeschlagen hast. Denn ja, diese Straße ist nur für Anwohner, quasi eine Sackgasse. Der Durchgangsverkehr würde sich vermutlich in Grenzen halten.
Muss ich mir aber nochmal durch den Kopf gehen lassen. Stand jetzt möchte ich nicht so gerne nah an der Straße sein und tendiere zu einer versteckten Terrasse hinterm Haus, mit Ausrichtung Ost (Seite Süd).
Im neuen Entwurf habe ich das Wohnzimmer im Süden und Südwesten, damit sollte es auch im Winter etwas Licht geben.
Schlafzimmer und Bad Richtung Osten und das Waschbecken ist jetzt auch nicht mehr in diesem dunklen Horror-Nadelöhr.
Der Eingang vom Wohnzimmer ist jetzt leider etwas versteckt, aber ich muss die Küche eben auch aus dem Wohnzimmer erreichen können. Das torpediert auch irgendwie die Zonierung, denn jetzt ist alles irgendwie nebeneinander. Aber man kann wohl nicht alles haben.
In grün habe ich die theoretische Gartenfläche hinter und dem neben Haus eingemalt. Die Rechnung in meinem Beitrag war etwas wild, ich hoffe so ist es anschaulicher. Jedenfalls wäre da noch einiges an Fläche, zumindest hinter dem Haus.
Kannst du noch einmal Feedback geben zu diesem Entwurf? Gibt es eine oder mehrere Katastrophenstellen, die den Plan durchfallen lassen? Danke!

Der Entwurf ist letztlich eine Kombination von Dingen, die ich hier im Netz und im Bekanntenkreis aufgeschnappt habe.
Mein Architekt hat da tatsächlich auch relativ wenig vorgesetzt.
Wie weiter oben schon Mal geschrieben, habe ich diesen Entwurf

damals bekommen und da hat mir vieles nicht gefallen: Das kleine Büro neben dem Wohnzimmer, die Treppe mit Podest, das Wohnzimmer mit Ausbau. Habe daher alleine umgebaut und das hat der Architekt dann quasi 1:1 für den zweiten Entwurf

übernommen.
Einen guten Grund für diese oder jene Entscheidung in dem Entwurf gibt es also nicht wirklich. Daher gerne her mit weiterer Kritik und Anmerkungen, das hilft mir ungemein weiter.
ypg schrieb:Das Thema Dach greife ich später nochmal auf, sobald beim Grundriss etwas klarer ist, wo die Reise hingeht.
Also, ich gebe zu, dass 30 Grad dann doch eher sehr gering ist (besser wäre wohl 38 Grad). .
allerdings Dein Beispiel mit 45 Grad: ich weiß jetzt nicht, was Du da gerechnet hast.
Du befindest Dich da irgendwie im Kubikmeter-Bereich. .
ypg schrieb:War jetzt Mal faul und habe mir den Sonnenverlauf mit dem Online-Tool angeschaut. Jedenfalls zeigt das Grundstück ziemlich genau Richtung Norden und nur von Südwest bis Südost gibt es im Winter für einige Stunden Sonne.
Nein! Das kann ich so nicht sagen.
Ich würde mir alles mal an Deiner Stelle schablonieren (lass mal das Programm und den PC weg und nehme Karopapier und Bleistift)
Zeichne Die das Grundstück und die Nachbargebäude ein. Dann ein Tortenstück, wo das Sonnenlicht im Winter steht.
Haus als Schablone in 12 x 12 und 9 x 13. Carport auf 6 x 6, Abstellraum auf 2,5 x 6. Terrasse 4 x 4.
Und dann schieb und mache mit dem Handy Fotos.
ypg schrieb:
Tipp: Abstellräume kann man auch seitlich eines Carports anlegen.
Carports kann man drehen.
Breite Auffahrten kann man auch als „Eingangspodest“ nehmen.
Modifizieren kann man später alles. Dann ein grobes Raster, wo die Räume gut angelegt wären: Esstisch und Küche im hellsten, Bäder N/NO,
Schlafzimmer mit Ostfenster.
Zonieren ist auch wichtig: vorn am Eingang das öffentliche Leben, weiter hinten der Privatbereich, wo man keinen Straßendreck zwischen Schlafzimmer und Bad haben möchte.
ypg schrieb:
Zur Frage:
Es kann sein, dass auch ich wieder bei einem Südcarport lande, dann weiß ich aber, dass ich dennoch im Süden viele Fensterflächen haben werde, mit der ich Sonnenlicht einfange. Die Wohnräume werden dann eher im Süd/Südwest zu finden sein und die Terrasse im Westen hinter einer Hecke.
Ich habe gestern/vorgestern die Straße im Internet gefunden und daran orientiere ich mich, dass es nur diese eine Straße ist, für Anwohner gedacht ohne großartigen Durchgangsverkehr?!
Eine Terrasse auf Westseite hinter einer Hecke wäre echt eine starke Idee. Dann würde ich Küche und Wohnzimmer vielleicht auch nochmal Richtung Westens schieben, wie du vorgeschlagen hast. Denn ja, diese Straße ist nur für Anwohner, quasi eine Sackgasse. Der Durchgangsverkehr würde sich vermutlich in Grenzen halten.
Muss ich mir aber nochmal durch den Kopf gehen lassen. Stand jetzt möchte ich nicht so gerne nah an der Straße sein und tendiere zu einer versteckten Terrasse hinterm Haus, mit Ausrichtung Ost (Seite Süd).
Im neuen Entwurf habe ich das Wohnzimmer im Süden und Südwesten, damit sollte es auch im Winter etwas Licht geben.
Schlafzimmer und Bad Richtung Osten und das Waschbecken ist jetzt auch nicht mehr in diesem dunklen Horror-Nadelöhr.
Der Eingang vom Wohnzimmer ist jetzt leider etwas versteckt, aber ich muss die Küche eben auch aus dem Wohnzimmer erreichen können. Das torpediert auch irgendwie die Zonierung, denn jetzt ist alles irgendwie nebeneinander. Aber man kann wohl nicht alles haben.
In grün habe ich die theoretische Gartenfläche hinter und dem neben Haus eingemalt. Die Rechnung in meinem Beitrag war etwas wild, ich hoffe so ist es anschaulicher. Jedenfalls wäre da noch einiges an Fläche, zumindest hinter dem Haus.
Kannst du noch einmal Feedback geben zu diesem Entwurf? Gibt es eine oder mehrere Katastrophenstellen, die den Plan durchfallen lassen? Danke!
ypg schrieb:Ich weiß nicht, ob ich irgendeine Bauweise bevorzuge und was es so alles gibt. Dafür habe ich als Laie von der ganzen Materie viel zu wenig Ahnung. Das Thema Licht und Himmelsrichtung habe ich ja wie gesagt bis vor kurzem absolut nicht berücksichtigt.
Es gibt die, die schon immer ein Walmdach haben wollen. Oder das Vordach, ganz klassisch nach vorn.
Lass Dich von uns nicht beirren. Es wird schon seinen Grund haben, warum Du die klassische Bauweise bevorzugst. Nur sollte man später wissen, warum man sich für dieses oder das „entschlossen“ hat. Und nicht vom Architekten vorgesetzt bekommt.
Der Entwurf ist letztlich eine Kombination von Dingen, die ich hier im Netz und im Bekanntenkreis aufgeschnappt habe.
Mein Architekt hat da tatsächlich auch relativ wenig vorgesetzt.
Wie weiter oben schon Mal geschrieben, habe ich diesen Entwurf
damals bekommen und da hat mir vieles nicht gefallen: Das kleine Büro neben dem Wohnzimmer, die Treppe mit Podest, das Wohnzimmer mit Ausbau. Habe daher alleine umgebaut und das hat der Architekt dann quasi 1:1 für den zweiten Entwurf
übernommen.
Einen guten Grund für diese oder jene Entscheidung in dem Entwurf gibt es also nicht wirklich. Daher gerne her mit weiterer Kritik und Anmerkungen, das hilft mir ungemein weiter.
Habe den Sonnenverlauf Mal auf den Plan gelegt.
Im Winter (21. Dezember) sollte die Sonne morgens bei der Küche starten und abends beim Wohnzimmer enden. Der Mittelpunkt des Lebens daher recht hell.

Im Sommer (21. Juni) sollte man hingegen im Osten und Westen entsprechend mehr Sonne haben. Lediglich im Schlafzimmer, Hauswirtschaftsraum und dem Büro nicht viel, aber genau will man ja auch nicht so viel Sonne und Hitze haben.

Im Winter (21. Dezember) sollte die Sonne morgens bei der Küche starten und abends beim Wohnzimmer enden. Der Mittelpunkt des Lebens daher recht hell.
Im Sommer (21. Juni) sollte man hingegen im Osten und Westen entsprechend mehr Sonne haben. Lediglich im Schlafzimmer, Hauswirtschaftsraum und dem Büro nicht viel, aber genau will man ja auch nicht so viel Sonne und Hitze haben.
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