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ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen


Erstellt am: 02.01.23 15:30

-LotteS-03.01.23 19:20
WilderSueden schrieb:

Das klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Projekt. Budget wird spannend, denn Massivholz ist ja eine eher teure Art zu bauen und ihr liegt bei guten 2800 €/qm inklusive Baunebenkosten.
Was mir persönlich fehlt, ist eine Skizze mit den Grundstücksgrenzen. Aktuell kommt mir der Garten etwas zerstückelt vor, durch Carport hinten im Eck. Den Bebauungsplan finde ich vollkommen bescheuert in seinen Vorgaben, aber damit müsst ihr wohl leben. Die Frage ist aber, ob sich nicht z.B. mit einem Carport am Haus angebaut das Grundstück etwas geschickter ausnutzen lässt

Skizze versuchen wir zu bekommen, der Bodengutachter benötigt da auch was für die Messpunkte. Oder reicht da auch erstmal was handgezeichnetes, wie wir uns das grob vorstellen? Das Carport könnte man sicher auch direkt ans Haus ziehen - oder gibt es dann Probleme mit dem breiten Dachüberstand und dem Flachdach des Carports? Der Werkraum sollte jedenfalls etwas "hinter" dem Haus liegen, sodass man noch einen Durchgang zum Garten hat. Bei 9 Metern Gesamtlänge incl Werkraum - wie viel Breite sollte ich dem Ganzen dann geben? 3 Meter oder mehr? Weniger darf ich wegen des Baufensters sowieso nicht - oder? Es würde dann auch eher ein Baumarktcarport werden, da kann man dann etwas flexibler sein. Vom Hersteller aus dem gleichen Holz, wie das Haupthaus, ist es dann doch ziemlich deutlich ausserhalb des Budgets 😀
WilderSueden schrieb:

Ihr baut nicht zufällig mit Fullwood wie @Holzhäuschen ?

Nee. Habe nachgesehen, haben da nichtmal Kataloge angefordert. Die haben uns einen Brief geschickt auf unsere Onlineanfrage und wollten, dass ich Zettel ankreuze und in einen Rückumschlag stecke, damit sie mir Material zur Verfügung stellen - das hat auf uns schon einen recht unflexiblen nicht besonders modernen Eindruck gemacht, da haben wir es gleich gelassen. 😀
i_b_n_a_n03.01.23 19:28
ich könnte dir unseren Rohbauer empfehlen. Der kommt aus Münster in NRW und baut Holzmassiv und Holzrahmen und mit sehr modernen Planungstools. Der ist aber bis Sommer 23 ausgebucht. Deine avisierte Bauart hat er aber, so glaube ich nicht im Programm.
Für meine Doppelhaushälfte mit ca. 132m² habe ich mit Schlussrechnung vom Dezember 2020 "nur" 104.843,85 netto gezahlt (Fenster und Türen aber nicht enthalten ausser 1x Dachflächenfenster)
WilderSueden03.01.23 19:51
-LotteS- schrieb:

Oder reicht da auch erstmal was handgezeichnetes, wie wir uns das grob vorstellen?
Ja. Wir haben auch einfach erst einmal Schablonen auf einem Stück Pappe herumgeschoben. In dem Schritt geht es vor allem darum ein Gefühl zu bekommen, ob irgendwas im Weg steht, wie weit man vom Fenster zum Nachbarn hat, wie viel zusammenhängender Garten übrig bleibt, etc.
Gerade weil euer Bebauungsplan für den Vorgarten ziemlich restriktiv ist, müsst ihr auf effiziente Planung achten.
-LotteS- schrieb:

Die Form der Küche bzw die Einrichtung ist noch nicht fest. Hier sind auch Ideen mit L-Form und Arbeitsinsel dabei - da sind wir uns noch unsicher, wie man das am Besten lösen könnte.
Bei guten 3x3m für die Küche sehe ich definitiv keine Insel. Auch eine Halbinsel nimmt euch zu viel Platz an der gegenüberliegenden Wand weg. Wenn ihr die Küche so lasst, macht nur eine U-Form Sinn. Heute setzt man ja auch gerne Backofen und Spülmaschine hoch, das frisst dann richtig laufende Meter in der Küche. Ohne Keller wollte ihr vielleicht auch noch einen etwas größeren vorratsschrank unterbringen.
Wir haben knapp 2,90m Breite und 4m Länge mit unserem U ausgefüllt. Viel weniger schränke wollte ich jetzt aber nicht unbedingt haben
-LotteS-03.01.23 20:07
Ich fasse mal kurz die Beiträge zum Thema Kniestock/OKFB zusammen:
K a t j a schrieb:

Ich verstehe die allgemeinen Bedenken hinsichtlich Kniestock noch nicht ganz. Die Traufhöhe liegt bei 4m. Das sind etwa 1m Kniestock - bei so kleinen Häusern eher noch mehr je nach Deckenhöhe. Die eingezeichneten 40cm oder was auch immer das waren sind doch gar nicht nötig, oder?
11ant schrieb:

liegt zwar scheinbar genügend Differenz, jedoch wird hiervon schon ein nettes Häppchen dafür verbraucht, von der Straße zum Haus zu kommen, wobei beim hölzernen Haus die starkregensichere Fußrähm-Höhenlage ein kritischer Punkt ist. Bis wir da effektiv die gewohntere Bezugshöhe Oberkante Fertigfußboden EG erklommen haben, steht dem Hügelchenkletterer schon ein halbes Dutzens Schweißtropfen auf der Stirn. Den eingangs erwähnten Worst Case von 40 cm Kniestöckchen wird man wohl übertreffen können, aber wohl leider kaum mehr als symbolisch.
K a t j a schrieb:

Ich habe nirgends gelesen, dass die Straße überhaut höher oder niedriger läge, als OKFB? Woraus schließt Du das?
11ant schrieb:

Ich schließe dies überhaupt nicht. DASS die Straße (und nicht der Erdgeschossfußboden) hier maßgeblich ist, ist der springende Punkt. Läge die Straße höher - bekämen wir also theoretisch Höhe geschenkt - nützte das insofern wenig, wie ibs. beim Holzbau der Fußrähm mit seiner Unterkante (= stets mindestens auf OK Bodenplatte = OKRFB) minimal 15 cm über GOK liegen soll. Die Wahl ist hier nur zwischen Wurt und Burggraben. Oberkante Gullydeckel ist auf Regen bezogen quasi die "Rückstauebene"; bei einem Steinbau rechnet sich das Ganze aber auch bloß etwa 15 cm günstiger.

Wie kann ich denn die genauen Höhen der einzelnen Bezugspunkte hierbei feststellen, damit wir da nicht weiter im Dunkeln tappen, und exakt planen können? Wir liegen mit unserem Grundstück direkt an einer Baustraße. Auf unserem Grundstück gibt es auch einen Gully - habe mal ein Bild beigefügt. Der Mann fragt morgen mal den Chef, ob er sich das Tachymeter ausleihen kann, um eine grobe Vermessung vorzunehmen. Das ist aber alles nur so halb, weil sich der Baugebietsvermesser seit drei Wochen nicht im Stande sieht, uns die Geodaten unseres Grundstücks und irgendeinen Bezugspunkt zur Verfügung zu stellen, daher können wir nur schätzen. Wir könnten auch den Schwiegervater fragen, der ist Vermessungsingenieur (macht aber eher andere Dinge wie Öl und Fracking).

Hier die Gegebenheiten des Grundstückes mit dem Bebauungsplan und unserem Hauskörperplan zusammen zu bekommen, scheint nun also erstmal unsere allererste, wichtigste Hausaufgabe zu sein - sehe ich das richtig?

Gibt es hierbei noch irgendwas, was wir beachten/herausfinden/anfragen/ausmessen/gleich mit/... sollten, damit wir am Ende konkret weiter planen können?

Zum Bild: Ich stehe auf der im Bebauungsplan ersichtlichen Kreuzung mit Blick auf das Grundstück. Nach unserer Schätzung müsste der Gully im Sand da vorne links auf unserem Grundstück liegen

Offenes Baugelände mit Schlamm, Gras, Häuser im Hintergrund und Kanaldeckel im Vordergrund
-LotteS-03.01.23 20:20
WilderSueden schrieb:

Ja. Wir haben auch einfach erst einmal Schablonen auf einem Stück Pappe herumgeschoben. In dem Schritt geht es vor allem darum ein Gefühl zu bekommen, ob irgendwas im Weg steht, wie weit man vom Fenster zum Nachbarn hat, wie viel zusammenhängender Garten übrig bleibt, etc.
Gerade weil euer Bebauungsplan für den Vorgarten ziemlich restriktiv ist, müsst ihr auf effiziente Planung achten.

Was die Nachbarn machen, wissen wir nicht. Im ganzen Baugebiet hat erst einer überhaupt angefangen. Da die Meisten vermutlich lieber einen Süd-West Garten, statt eines Nord-Ost Gartens haben wollen, gehe ich mal davon aus, dass die umliegenden Nachbarn im Norden und Süden ähnlich wie wir planen würden? Im Osten ist die Straße und im Westen das Grundstück ist sehr ungünstig geschnitten (Flurstücke 18/9 + 17/29 siehe Bild im Startpost) - der geht vermutlich weiter nach Westen, weil er sonst irrsinnig viele Meter Leitungen zu legen hat, wenn er ganz in den Nord-Osten gehen würde?
WilderSueden schrieb:

Bei guten 3x3m für die Küche sehe ich definitiv keine Insel. Auch eine Halbinsel nimmt euch zu viel Platz an der gegenüberliegenden Wand weg. Wenn ihr die Küche so lasst, macht nur eine U-Form Sinn. Heute setzt man ja auch gerne Backofen und Spülmaschine hoch, das frisst dann richtig laufende Meter in der Küche. Ohne Keller wollte ihr vielleicht auch noch einen etwas größeren Vorratsschrank unterbringen.
Wir haben knapp 2,90m Breite und 4m Länge mit unserem U ausgefüllt. Viel weniger Schränke wollte ich jetzt aber nicht unbedingt haben

Habe mal das in meinen Schränken durchgezählt, was ich wirklich brauche. Die Hälfte kann weg 😀
Brauche ja keine ganze Schublade für Bräter und Auflaufform, die ich nur ein Dutzend Mal im Jahr brauche. Stelle mir vor, dafür eher einen Platz im Hauswirtschaftsraum vorzusehen - zusammen mit den Vorräten, die aktuell auch komplett mit in den Küchenschränken drin sind. Also, zumindest die, die man nicht täglich benutzt, sondern tatsächlich als "Vorrat" gelten. Und Trinkgläser... Damit kann ich eine ganze Schule versorgen. Denke, das würde schon klappen. Vielleicht können wir ja im weiteren Planungsverlauf der Küche noch eine passendere Grundabmessung geben, um noch ein oder zwei Korpusse einfügen zu können. Mit den allermeisten Ergebnissen würde ich mich aber wohl gut arrangieren können - bin da recht flexibel, auch wenn ich sehr viel koche... 🙂
-LotteS-03.01.23 20:31
i_b_n_a_n schrieb:

ich könnte dir unseren Rohbauer empfehlen. Der kommt aus Münster in NRW und baut Holzmassiv und Holzrahmen und mit sehr modernen Planungstools. Der ist aber bis Sommer 23 ausgebucht. Deine avisierte Bauart hat er aber, so glaube ich nicht im Programm.
Für meine Doppelhaushälfte mit ca. 132m² habe ich mit Schlussrechnung vom Dezember 2020 "nur" 104.843,85 netto gezahlt (Fenster und Türen aber nicht enthalten ausser 1x Dachflächenfenster)

So einen vor Corona Preis und einen Zinssatz von unter 1% hätte ich auch gerne... 🙁 Hilft aber nix, wir müssen mit den Preisen arbeiten, die aktuell aufgerufen werden.

Was würde denn aktuell für 140qm Wohnfläche für den Rohbau aufgerufen werden? Gibt es da "übliche aktuelle Richtwerte" mit zB 1.200 Euro per qm entfällt auf Wände, Decken, Dachstuhl, ... ? Wir bauen Region Hannover. Wäre mal interessant zu wissen, ob wir da mit unserem aktuell kalkulierten Preis vom Hersteller drüber oder drunter liegen.
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