ᐅ EG & UG mit Schlafräumen & Bad im UG - was meint ihr zur Planung?
Erstellt am: 27.01.20 22:02
S
Sternchen31
Hallo zusammen,
wir haben am Mittwochabend unseren ersten Termin mit dem Architekten. Jetzt haben wir vorab über Sweet Home 3D schon mal etwas unsere Ideen spielen lassen und wollen dies am Mittwoch mit zum Termin nehmen. Was haltet ihr von der Raumaufteilung / Gestaltung etc.? Der Wohnraum soll um die 140-150 qm werden. Die angegebenen qm auf den Grundrissen sind laut Programm inkl. Außen- und Innenwände. Wenn ich richtig gerechnet habe und man zieht von den angegebenen qm die Außenwände und 15% der Größe der Bodenplatte für die Innenwände ab, kommt man auf ca. 150qm reine Wohnfläche. Die Bodenplatte ist hier bei 11x13meter. Es geht uns jetzt erst mal hauptsächlich um die Aufteilung und Gestaltung der Räume. Wir bauen mit dem Hang, das bedeutet wir fahren eben in die Garage, das Grundstück fällt dann mit dem Haus ab.
Vom Windfang in die Speise und vom Windfang in die Diele sind wir am überlegen innenliegende Schiebetüren zu verwenden.
Auch wollten wir wissen wer sein Hauptbad mit Toilette, Dusche und Badewanne in den Keller gelegt hat? Aufgrund der Hanglage muss ja das Abwasser von Toilette, Dusche und Badewanne wieder nach oben auf Straßenniveau transportiert werden. Es wäre hier ein Höhenunterschied von ca. 2,5 Meter zu überwinden. Wir fragen uns jetzt ob das in irgendeiner Form mit einem Pumpensystem möglich ist und vor allem was sowas kosten könnte.
Hintergründe: Wir bauen auf Hanglage so dass die Hälfte des Kellers als kompletter Wohnraum genutzt werden kann, da dieser herauskommt. Da wir immer ein Bungalow bauen wollten, aber einen Keller brauchen, ist die Variante EG mit bewohnbaren Kellerbereich für uns die schönste Lösung. Wir könnten auf dem Grundstück auch 2 Vollgeschosse bauen, was aber mit Keller (bei dem die Hälfte hinten rauskommt) zu wuchtig aussieht. Das Haus ist für 2 Erwachsene und 1 Kind, es ist eine Photovoltaikanlage geplant, sowie Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Das Haus wird als KFW55 Haus gebaut. Hanglage bedeutet hier auf eine Grundstückslänge von 32 Meter sind es 3,4meter Höhenunterschied.
Wir stehen noch ganz am Anfang mit unseren Planung, auch haben wir das Programm zum ersten mal benutzt, also steinigt uns bitte nicht, wenn was völlig unsinnig oder unschlüssig geplant ist
Lieben Dank jetzt schon für eure Ideen, Verbesserungsvorschläge etc. !!!

wir haben am Mittwochabend unseren ersten Termin mit dem Architekten. Jetzt haben wir vorab über Sweet Home 3D schon mal etwas unsere Ideen spielen lassen und wollen dies am Mittwoch mit zum Termin nehmen. Was haltet ihr von der Raumaufteilung / Gestaltung etc.? Der Wohnraum soll um die 140-150 qm werden. Die angegebenen qm auf den Grundrissen sind laut Programm inkl. Außen- und Innenwände. Wenn ich richtig gerechnet habe und man zieht von den angegebenen qm die Außenwände und 15% der Größe der Bodenplatte für die Innenwände ab, kommt man auf ca. 150qm reine Wohnfläche. Die Bodenplatte ist hier bei 11x13meter. Es geht uns jetzt erst mal hauptsächlich um die Aufteilung und Gestaltung der Räume. Wir bauen mit dem Hang, das bedeutet wir fahren eben in die Garage, das Grundstück fällt dann mit dem Haus ab.
Vom Windfang in die Speise und vom Windfang in die Diele sind wir am überlegen innenliegende Schiebetüren zu verwenden.
Auch wollten wir wissen wer sein Hauptbad mit Toilette, Dusche und Badewanne in den Keller gelegt hat? Aufgrund der Hanglage muss ja das Abwasser von Toilette, Dusche und Badewanne wieder nach oben auf Straßenniveau transportiert werden. Es wäre hier ein Höhenunterschied von ca. 2,5 Meter zu überwinden. Wir fragen uns jetzt ob das in irgendeiner Form mit einem Pumpensystem möglich ist und vor allem was sowas kosten könnte.
Hintergründe: Wir bauen auf Hanglage so dass die Hälfte des Kellers als kompletter Wohnraum genutzt werden kann, da dieser herauskommt. Da wir immer ein Bungalow bauen wollten, aber einen Keller brauchen, ist die Variante EG mit bewohnbaren Kellerbereich für uns die schönste Lösung. Wir könnten auf dem Grundstück auch 2 Vollgeschosse bauen, was aber mit Keller (bei dem die Hälfte hinten rauskommt) zu wuchtig aussieht. Das Haus ist für 2 Erwachsene und 1 Kind, es ist eine Photovoltaikanlage geplant, sowie Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Das Haus wird als KFW55 Haus gebaut. Hanglage bedeutet hier auf eine Grundstückslänge von 32 Meter sind es 3,4meter Höhenunterschied.
Wir stehen noch ganz am Anfang mit unseren Planung, auch haben wir das Programm zum ersten mal benutzt, also steinigt uns bitte nicht, wenn was völlig unsinnig oder unschlüssig geplant ist
Lieben Dank jetzt schon für eure Ideen, Verbesserungsvorschläge etc. !!!
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Sternchen3128.01.20 00:54ltenzer schrieb:
Wenn Ihr als Terrasse und Garten eher den Bereich vor und neben dem Haus nutzt und dort vom EG aus draufkommt, würde ich die Wohnräume auch eher da anordnen. Zugang, Windfang, Speisekammer dafür ab in den Norden.genauso hab ich es ja gemacht Garage liegt im Nordwesten, Zugang Windfang und Speisekammer liegt dann auch im Nordwesten. Gästezimmer im Norden und Wohnzimmer und Esszimmer gehen nach Südosten - Süd.
Sternchen31 schrieb:
Ja das eingezeichnete sind die Baugrenzen, laut Bebauungsplan durfen aber die Garagen direkt and die Grundstücksgrenze. Die Grenzbebauung von Garagen und Nebengebäuden (Die maximale Wandhöhe beträgt 3,00m über Oberkante Straßenkante der Erschließungsstraße direkt an der Grenze zwischen den Parzellen). Ja die Straße ist das orange eingezeichnete. Die Garage beginnt 5 Meter im Grundstück, das Haus darf parallel zur Garage gebaut werden, es muss nicht versetzt nach hinten gebaut werden.
Das Grundstück fällt ab der Straße nach Osten ab. Das heißt die Straße ist am höchsten Punkt.Okay, dann ist also bei Euch der Garten vor dem Haus flächenmäßig größer als der hinter dem Haus, weil der Bebauungsplan das vorschreibt...?
Wenn das eingezeichnete die Baugrenzen sind, dürft ihr trotzdem die Garage quasi in die Mitte vom Grundstück schieben, obwohl die als Grenzbebauung eingezeichnet ist? Weil für mich sah der Plan jetzt so aus, als müsse die Garage zwingend an die Grenze.
Aber das Haus muss so stehen wie eingezeichnet?
Also ich würde die Garage dann auch an die Nordgrenze setzen, damit sie mir im Westen nicht die Abendsonne raubt.
Sternchen31 schrieb:
genauso hab ich es ja gemacht Garage liegt im Nordwesten, Zugang Windfang und Speisekammer liegt dann auch im Nordwesten. Gästezimmer im Norden und Wohnzimmer und Esszimmer gehen nach Südosten - Süd.Okay, sorry, habe Dich missverstanden. Habe gedacht, in Deinem Plan läge die Garage zwischen Haus und Straße.
S
Sternchen3128.01.20 01:29ltenzer schrieb:
Okay, dann ist also bei Euch der Garten vor dem Haus flächenmäßig größer als der hinter dem Haus, weil der Bebauungsplan das vorschreibt...?
Wenn das eingezeichnete die Baugrenzen sind, dürft ihr trotzdem die Garage quasi in die Mitte vom Grundstück schieben, obwohl die als Grenzbebauung eingezeichnet ist? Weil für mich sah der Plan jetzt so aus, als müsse die Garage zwingend an die Grenze.
Aber das Haus muss so stehen wie eingezeichnet?
Also ich würde die Garage dann auch an die Nordgrenze setzen, damit sie mir im Westen nicht die Abendsonne raubt.Hallo, ja der Garten kommt an die rechte Ecke des Hauses, liegt vor dem Haus und geht rechts ums Ecke, ist vorne definitiv größer und ebener als hinterm Haus und vor allem auf der Sonnenseite. Wir können uns in den Baugrenzen mit dem Haus frei bewegen, die Garage muss and die Grenze zum Nachbargrundstück ran. Ob die Garage jetzt 5 Meter ins Grundstücks rein beginnt, oder erst 8 Meter ist egal. Da das Grundstück aber ja abschüssig ist, macht es angeblich Sinn direkt nach 5 Metern die Garage zu bauen, da wir sonst zu viel aufschütten müssten um die Garage darauf stellen zu können. Das Haus könnten wir aber auch weiter ins Grundstück rein rücken, so das es auch ggf. nicht parallel zur Garage beginnt sondern z.B. auch 2-3 Meter weiter hinten, umso mehr würde aber der Keller eben nach hinten ins freie rauskommen.
Wir können leider die Garage nicht komplett in den Norden setzen, da man dann leicht nach unten in die Garage reinfährt und davon wurde uns abgeraten.
S
Sternchen3128.01.20 01:37ltenzer schrieb:
Okay, sorry, habe Dich missverstanden. Habe gedacht, in Deinem Plan läge die Garage zwischen Haus und Straße.alles gut das kann man anhand der Planung auch falsch verstehen. Der "Übergang" ist ein überdachter Durchgang zw. Garage und Hauseingang, die Küche und das Esszimmer zeigt ebenfalls zur Straße hin.
Sternchen31 schrieb:
alles gut das kann man anhand der Planung auch falsch verstehen. Der "Übergang" ist ein überdachter Durchgang zw. Garage und Hauseingang, die Küche und das Esszimmer zeigt ebenfalls zur Straße hin.Okay, die Positionierung der Räume macht so auch mehr Sinn. Nur die Größenverhältnisse finde ich weiterhin zu eng in Küche und Speisekammer, während der Sohnemann im Wohnbereich ne Achterbahn aufbauen kann. Denk auch mal an Dich und an den Weg von der Couch zum Kühlschrank . Die Küche und Speis passen vielleicht zu ner engen Wohnung in der Münchner Innenstadt, aber nicht zu einer knapp 90-qm-Wohnhalle. Da wirkt es wie eine Puppenhausküche.
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