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ᐅ Wie repariere ich quietschende Ikea HEMNES Betten?

Erstellt am: 24.07.24 18:07
L
Lokla66
L
Lokla66
25.07.24 08:23
Filippo schrieb:
Eine Frage an dich: Hast du das Lattenrost-Element auch schon intensiv geprüft oder sind die Geräusche definitiv vom Rahmen?

Danke für den ausführlichen Ablauf! Ja, ich habe das Lattenrost separat kontrolliert. Es sitzt zwar etwas locker in den Aufnahmen, aber es quietscht nicht direkt, wenn ich es einzeln bewege. Das Geräusch ist tatsächlich eher von den Verbindungen im Holzrahmen – vor allem an den Ecken – wahrzunehmen.

Deine detaillierten Tipps werde ich nach und nach durchgehen. Besonders das Thema Holzleim kann ich noch nicht hundertprozentig einschätzen. Löst das nicht eventuell Spannungen im Material aus, wenn man das Bett wieder zusammenbaut? Also, besteht da nicht die Gefahr, dass Holzstellen durch den Leim irgendwann brechen können, wenn das Bett wieder belastet wird?
D
Domau0
25.07.24 09:14
Lokla66 schrieb:
Deine detaillierten Tipps werde ich nach und nach durchgehen. Besonders das Thema Holzleim kann ich noch nicht hundertprozentig einschätzen.

Deine Bedenken sind verständlich. Holzleim, wenn er ordnungsgemäß aufgetragen wird, sorgt vielmehr für eine feste Verbindung, die die Stabilität des Bettes erhöht.

Wichtig ist:
- Nur die Verbindungsflächen dünn und gleichmäßig bestreichen
- Nach dem Applizieren werden die Teile straff zusammengefügt und fixiert, bis der Leim vollständig getrocknet ist

Durch den Leim entstehen keine zusätzlichen Spannungen, im Gegenteil: Durch den Leim wirken die einzelnen Bauteile wie ein Stück, das deutlich weniger Spiel hat und somit weniger Geräusche erzeugt.

Ich empfehle, nach dem Leimen auch die Schrauben zur Sicherheit nochmal leicht nachzuziehen, aber nicht zu überdrehen. Eine gute Werkstattklammer oder Spanngurt hilft, alles fest zu halten.

Falls du möchtest, kann ich auch die genauen Leimtypen erläutern, die sich für HEMNES Betten besonders gut eignen.
J
Josefane
25.07.24 11:03
Interessant, wie viele auf das Leimthema abheben. Aber darf ich mal kritisch einwerfen, dass nicht jeder Schichtkleber dauerhaft Abhilfe schafft?
Domau0 schrieb:
Durch den Leim entstehen keine zusätzlichen Spannungen, im Gegenteil: Durch den Leim wirken die einzelnen Bauteile wie ein Stück, das deutlich weniger Spiel hat und somit weniger Geräusche erzeugt.

Das ist richtig, aber es hängt stark davon ab, wie der Leim mit dem Holz reagiert, vor allem bei Massivholz und wechselnder Luftfeuchtigkeit. Manche Leimsorten sind nicht flexibel genug und können bei Bewegung Mikrorisse verursachen, was langfristig mehr Schaden als Nutzen bringt.

Demnach ist es wichtig, nicht nur auf irgendeinen Holzleim zu setzen, sondern auf einen, der speziell für bewegliche Holzteile empfohlen ist. Außerdem sollte man auch Alternativen wie das Upcycling und Verstärken der Verbindungen durch Metallwinkel prüfen – was eventuell sogar effizienter und nachhaltiger ist.
G
GALEO4
25.07.24 12:09
Josefane schrieb:
Demnach ist es wichtig, nicht nur auf irgendeinen Holzleim zu setzen, sondern auf einen, der speziell für bewegliche Holzteile empfohlen ist.

Genau das meine ich oft – die Auswahl der richtigen Methode und auch der Materialien ist entscheidend.

Ich finde übrigens, dass das ganze 'Quietschen' ein Ergebnis eines Missverständnisses in der Produktentwicklung sein kann. HEMNES ist sehr beliebt, aber der klassische Holzbettbau ohne moderne Dämpfungstechniken und hochwertigen Verbindungselementen führt eben zu solchen Geräuschen.

Vielleicht sollten wir IKEA mal vorschlagen, das Design zu überarbeiten und vorzusehen, dass alle Kontaktstellen werkseitig mit Gummi- oder Filzpolstern ausgestattet sind.

Bis dahin bleibt aber die pragmatische Lösung mit Filzstreifen oder speziellen Schmiermitteln am Nachhaltigsten.
K
Kinbu
25.07.24 14:37
Ein kurzer praktischer Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn ihr euch an das Einlegen von Filzstreifen wagt, schneidet diese nicht zu groß, sie sollen präzise an die direkten Kontaktflächen angepasst sein, sonst können sie verrutschen oder sogar zusätzlich Geräusche verursachen.

Auch empfehle ich, vor jedem Zusammenbau alle Oberflächen, die neu vertrieben oder poliert wurden, sanft mit sehr feinem Schleifpapier (Körnung 220 oder höher) zu bearbeiten, so dass der Leim oder das Wachs besser anhaftet und es keine holztypischen Reibegeräusche durch raue Oberflächen mehr gibt.

Das Verfahren hilft, das Quietschen effektiv zu reduzieren, ohne das Bett komplett auseinandernehmen zu müssen.
hemnesholzleimbettfilzstreifenoberflächen