Interessant, aber mal eine kritische Frage: Werden diese Einlegeböden oder Modifikationen überhaupt in Bezug auf die Traglast der Malm Kommode erprobt? Ich frage, weil IKEA-Möbel oft so konzipiert sind, dass sie auf bestimmte Belastungen ausgelegt sind. Ein unbedachtes Verändern kann unter Umständen die Stabilität beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu Schäden führen. Hat jemand Erfahrungen oder kann Empfehlungen geben, wie man die Tragfähigkeit sichert oder verbessert, wenn die Kommode verändert wird?
enrique7 schrieb:
Hat jemand Erfahrungen oder kann Empfehlungen geben, wie man die Tragfähigkeit sichert oder verbessertSehr berechtigte Frage. Grundsätzlich sollte man bei Einlegeböden das Material nicht zu dünn wählen und die Befestigungspunkte auf der Innenseite der Seitenwände nah am Boden und oben anbringen, um Flexibilität zu vermeiden. Ergänzend kann man die Rückwand verstärken oder zusätzliche Querstreben einbauen, die zum Beispiel von hinten angeschraubt werden. Auch Schraubverbindungen sind stabiler als nur Dübel und Leim. Belastungen auf einzelne Böden würde ich auf maximal 10-15 kg begrenzen, sonst lieber separates Möbel als Erweiterung.
Das hier alles motiviert richtig, danke an alle! Ich möchte noch hinzufügen: Für mich war das Anbringen von länglichen Organizer-Boxen in den Schubladen genial. So nutzt man kleine Lücken perfekt aus! 🙂 Für größere Flächen habe ich hinten an die Kommode eine schmale Leiste geschraubt, um ein Regalbrett als Aufsatz zu schaffen. Mehr Stauraum und ein richtig individueller Look! Die Verwandlung war fantastisch – probiert es auch mal aus, ihr schafft das!
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