Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen Respekt davor, Malm Möbel groß umzubauen. Die Platten sehen zwar stabil aus, sind aber tatsächlich anfällig für Beschädigungen, wenn man dauernd neue Löcher reinbohrt. Aber ich finde die Grundidee super, mehr Stauraum aus vorhandenen Möbeln herauszuholen, gerade, wenn man auf kleinem Raum wohnt. Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, den vorhandenen Stauraum besser zu organisieren, mit Boxen oder Einteilungen, statt Umbauten an der Platte. Mich würde interessieren: Wie schwer sind die Sachen, die du verstauen möchtest? Relativ leichte Kleidung oder schwereres Zeug?
kulau schrieb:
Hast du bestimmte Maße, die du überschreiten möchtest, oder schwebt dir ein spezieller Eingriff vor?Danke für den ausführlichen Beitrag! Ich möchte eigentlich möglichst viel Fassungsvermögen innerhalb des bestehenden Korpus gewinnen, also die Höhe und Tiefe bleibt, aber die Innenaufteilung optimieren. Konkret dachte ich an 2-3 zusätzliche Einlegeböden in einer 3-Schubladen Kommode. Die Seiten müssten stabil sein, um das Gewicht einiger Bücher plus Accessoires zu tragen. Schubladen komplett umbauen ist vielleicht aufwendiger, aber ein interessanter Gedanke. Ich möchte außerdem vermeiden, dass die Kommode zu breit oder hoch wird, was mir an der Stelle nicht passt.
JAFUHAU schrieb:
Wie schwer sind die Sachen?Die Bücher sind trotzdem ein wichtiger Punkt – sie sind unter 5 kg pro Einlegeboden geplant, die übrigen Sachen sind leichter. Das Material soll schon stabil sein, aber kein monatelanges Holzfurnier mitarbeiten oder so.Um den vorhandenen Platz in einer Malm-Kommode mit 3 Schubladen optimal zu nutzen, ist der Schritt, zusätzliche Einlegeböden einzubauen, grundsätzlich sinnvoll. Bei knapp 5 kg pro Brett plus Inhalt solltest du unbedingt auf eine stabile Unterkonstruktion achten. Meine Empfehlung wäre, dünne Multiplex-Leisten an den Innenseiten der Kommode festzuschrauben, auf denen die Einlegeböden ruhen. So wird vermieden, dass die Spanplattenseitenteile durchbiegen oder reißen.
Zur Befestigung: Verwende möglichst Metallwinkel, die mit kurzen Spaxschrauben fixiert werden. Vorbohren der Löcher ist Pflicht, da die Spanplatte sonst splittern kann. Die Einlegeböden selbst kannst du aus 12-15 mm starken Multiplexplatten schneiden lassen, die auch gut lackiert oder beschichtet sein können, um die Optik der Malm-Kommode nicht zu zerstören.
Eine andere Möglichkeit wäre, Schubladeneinsätze oder Innenboxen aus Multiplex zu bauen, die man einfach hineinlegt statt fest befestigt. Das ist reversibel und schont das Möbel.
Hast du eigentlich schon geprüft, wie viel Platz zwischen den einzelnen Schubladen zur Verfügung steht? Das schränkt die Möglichkeiten der Nutzung ein.
Zur Befestigung: Verwende möglichst Metallwinkel, die mit kurzen Spaxschrauben fixiert werden. Vorbohren der Löcher ist Pflicht, da die Spanplatte sonst splittern kann. Die Einlegeböden selbst kannst du aus 12-15 mm starken Multiplexplatten schneiden lassen, die auch gut lackiert oder beschichtet sein können, um die Optik der Malm-Kommode nicht zu zerstören.
Eine andere Möglichkeit wäre, Schubladeneinsätze oder Innenboxen aus Multiplex zu bauen, die man einfach hineinlegt statt fest befestigt. Das ist reversibel und schont das Möbel.
Hast du eigentlich schon geprüft, wie viel Platz zwischen den einzelnen Schubladen zur Verfügung steht? Das schränkt die Möglichkeiten der Nutzung ein.
F
flo-Theres07.08.23 08:11onjuki schrieb:
Die Bücher sind unter 5 kg pro Einlegeboden geplantMit dieser Last ist eine Verstärkung definitiv empfehlenswert. Die Seitenwände alleine tragen das nicht dauerhaft aus, auch wenn die einzelnen Böden kurzzeitig das Gewicht aushalten könnten. Durch zusätzliche Leisten an den Seiten und ordentliche Metallwinkel machst du eine solide Konstruktion daraus. Ich würde bei jedem Einlegeboden nicht mehr als 10 cm Abstand von der Auflagekante zu den Verstärkungen empfehlen für die Belastbarkeit.
Das Design wird dadurch nicht wirklich beeinträchtigt, wenn du die Leisten innen und möglichst unauffällig anbringst. Außerdem kannst du so den Stauraum wirklich sinnvoll aufteilen.
TEBILO schrieb:
Eine andere Möglichkeit wäre, Schubladeneinsätze oder Innenboxen aus Multiplex zu bauen, die man einfach hineinlegtDas wäre auch meine Empfehlung, vor allem wenn du die Kommode nicht dauerhaft umbauen willst und eventuell später wieder in den Originalzustand zurückführen möchtest. Solche Einsätze kannst du individuell gestalten, sogar mit Sektionen für verschiedene kleine Gegenstände. Ich habe dafür übrigens auch meine Kommode so erweitert und bei Bedarf einfach nur die Einsätze herausgenommen, wenn ich sie nicht mehr brauchte.
Zudem kannst du mit so modularen Einsätzen flexibel auf unterschiedliche Dinge reagieren, was die Nutzung sehr praktisch macht.
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