Hallo zusammen, ich überlege, ob und wie man das Ikea HEMNES Möbelstück, das ja eigentlich als Kommode oder Bettzubehör gedacht ist, so umbauen kann, dass es als Schlafsofa funktioniert. Konkret interessiert mich, welche Bauteile ich zum Beispiel entfernen, verstärken oder ergänzen müsste, damit daraus ein bequemes Schlafsofa wird, das man tagsüber als Sitzgelegenheit nutzen kann und nachts als Liegefläche. Hat jemand Erfahrungen mit dem Umbau, eventuell mit Tipps zu den Maßen, den eingesetzten Materialien oder der nötigen Stabilität? Ich wäre für eine möglichst detaillierte Anleitung dankbar, da ich handwerklich ein wenig versiert bin, aber nicht einfach drauflos probieren möchte.
Um das Ikea HEMNES in ein Schlafsofa umzubauen, sollte man folgende Punkte beachten:
- Die HEMNES-Serie ist ursprünglich nicht für Sofafunktion ausgelegt, daher fehlt der Auszug oder die Klappmechanik.
- Man müsste die bestehende niedrige Kommoden- oder Bettrahmenkonstruktion verstärken, um dauerhaft Belastung auszuhalten.
- Eine ausziehbare Unterkonstruktion oder ein Klapprahmen wäre nötig, um aus der Sitzfläche eine Liegefläche zu schaffen.
- Die Maße der Liegefläche müssen bei etwa 140 cm Breite mindestens 190 cm Länge liegen, ggf. sind Scharniere und Metallführungen anzubringen.
- Polsterung: Die HEMNES-Oberfläche ist hart, daher muss eine entsprechende Matratze oder Polsterlösung eingebaut werden.
Empfehlung: Am besten eignen sich einfache Sofabett-Bausätze, die man an die HEMNES-Struktur hängend befestigen kann, um Stabilität zu gewährleisten. Der Umbau erfordert einiges an handwerklichem Geschick und Metall-/Holzverarbeitung.
- Die HEMNES-Serie ist ursprünglich nicht für Sofafunktion ausgelegt, daher fehlt der Auszug oder die Klappmechanik.
- Man müsste die bestehende niedrige Kommoden- oder Bettrahmenkonstruktion verstärken, um dauerhaft Belastung auszuhalten.
- Eine ausziehbare Unterkonstruktion oder ein Klapprahmen wäre nötig, um aus der Sitzfläche eine Liegefläche zu schaffen.
- Die Maße der Liegefläche müssen bei etwa 140 cm Breite mindestens 190 cm Länge liegen, ggf. sind Scharniere und Metallführungen anzubringen.
- Polsterung: Die HEMNES-Oberfläche ist hart, daher muss eine entsprechende Matratze oder Polsterlösung eingebaut werden.
Empfehlung: Am besten eignen sich einfache Sofabett-Bausätze, die man an die HEMNES-Struktur hängend befestigen kann, um Stabilität zu gewährleisten. Der Umbau erfordert einiges an handwerklichem Geschick und Metall-/Holzverarbeitung.
Eine andere Möglichkeit ist, die Kommode einfach als Sockel zu verwenden. Darauf legst du eine Matratze oder einen zusammenrollbaren Futon. So hast du tagsüber eine Sitzfläche und nachts eine Liegefläche. Technisch aufwändigere Umbauten sind meist schwieriger und nicht sehr stabil.
sanjon schrieb:
Eine andere Möglichkeit ist, die Kommode einfach als Sockel zu verwenden. Darauf legst du eine Matratze oder einen zusammenrollbaren Futon.Das sehe ich auch als eine praktikable Lösung an. Am wichtigsten ist, dass die Oberfläche stabil genug ist, um dauerhaft Belastung auszuhalten und nicht durchhängt. Wenn die Kommode hoch genug ist, kannst du mit einer passenden Auflage einen guten Kompromiss aus Sofa und Bett schaffen. Alternativ wäre eine Eigenkonstruktion mit Lattenrost und Schaumstoff als Schlafsofa möglich, dafür müsste man allerdings stark in den Möbelbau eingreifen.
ladali schrieb:
Am besten eignen sich einfache Sofabett-Bausätze, die man an die HEMNES-Struktur hängend befestigen kann, um Stabilität zu gewährleisten.Das halte ich für eine wichtige Behauptung, die man genauer prüfen sollte. Die HEMNES-Serie ist grundsätzlich für seitliche Belastungen einer Kommode ausgelegt, aber ein klappbares Sofabett übt eine andere Art von Belastung aus — insbesondere Zug- und Hebelkräfte an den Verbindungspunkten. Eine stabile Befestigung an der Kommode ist nicht trivial, da das verwendete Material nicht unbedingt für komplexe Lasten dimensioniert ist. Ich würde daher empfehlen, vor Umbau Pläne für Verstärkungen oder eine komplett neue Unterkonstruktion zu erstellen. Sonst besteht die Gefahr von Materialversagen oder Instabilität.
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