ᐅ Wie kann ich Ikea Besta Möbel mit Lackfarbe nach eigenen Vorstellungen gestalten?
Erstellt am: 23.01.24 08:12
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Pascallabapar schrieb:
Falls du dich an 2K-Lacke nicht herantraust, bleib bei hochwertigen Acrylaten mit mattem Finish und optimiere die Vorbereitung und Schichtaufträge sorgfältig.Ich denke, das ist ein sehr guter Gedanke für Anfänger.
Ergänzend möchte ich anmerken, dass die Oberfläche vor dem Lackieren mikrorissfrei sein sollte.
Man kann nach dem ersten Schleifen einen Füller oder Grundfüller auftragen, um Unebenheiten oder kleine Schäden auszugleichen. Das ist vor allem bei alten Möbelfronten mit Gebrauchsspuren sinnvoll.
Zum Thema Lackauftrag: Für Besta-Türen empfehle ich, falls möglich, mit einer Spraypistole oder einem Airbrush-System zu arbeiten, um eine homogene, glatte Oberfläche zu bekommen. Das ist allerdings mit etwas Übung verbunden und setzt die richtige Raumluftbedingung voraus.
Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Eher mehrere dünne Schichten lackieren und jede gut durchtrocknen lassen. Abschließend kann man die Oberfläche mit sehr feinem Schleifvlies (z.B. P800 oder feiner) mattieren, ohne den Lack komplett abzutragen.
Wie groß ist denn dein geplantes Projekt? Nur einzelne Besta-Elemente oder mehrere?
Filippo schrieb:
Wie groß ist denn dein geplantes Projekt? Nur einzelne Besta-Elemente oder mehrere?Es sind zwei komplette Besta-Sets – jeweils Korpus plus Türen und Schubladenfronten. Die Fronten will ich in unterschiedlichen Farben lackieren, der Korpus eher einheitlich dunkel (vielleicht Anthrazit oder Schwarz). Spraypistole besitze ich nicht und habe auch keine Erfahrung damit.
Bisher hatte ich die Idee, mit Pinsel oder Rolle zu arbeiten. Passt das auch, wenn man sorgfältig vorgeht? Oder sind die Spuren dann zu groß?
Was meinst du zur Kombination von verschiedenen Farblacken? Reicht es, einfach die gleiche Art Lack zu benutzen?
Für zwei komplette Besta-Sets würde ich definitiv eine gute Rollen- und Pinseltechnik mit hochwertiger Schaumstoffrolle empfehlen. Sprühlackieren ist zwar optisch meist das beste Ergebnis, aber für Einsteiger aufwändig.
Achte darauf, dass du Pinsel mit feinen, weichen Borsten wählst und überschüssigen Lack beim Rollen vermeidest. Farbwechsel zwischen Türen kannst du machen, solange alle Lackierungen auf gleicher Basis sind – z.B. alle auf Acrylbasis oder alle auf Kunstharzbasis. Wichtig ist, dass Grundierung und Lack kompatibel sind, sonst können Haftungsprobleme entstehen.
Vorbereitung und Zwischenschliffe sind bei mehreren Elementen zeitintensiv, aber das lohnt sich für ein professionelles Ergebnis.
Viel Erfolg!
Achte darauf, dass du Pinsel mit feinen, weichen Borsten wählst und überschüssigen Lack beim Rollen vermeidest. Farbwechsel zwischen Türen kannst du machen, solange alle Lackierungen auf gleicher Basis sind – z.B. alle auf Acrylbasis oder alle auf Kunstharzbasis. Wichtig ist, dass Grundierung und Lack kompatibel sind, sonst können Haftungsprobleme entstehen.
Vorbereitung und Zwischenschliffe sind bei mehreren Elementen zeitintensiv, aber das lohnt sich für ein professionelles Ergebnis.
Viel Erfolg!
Pascalla schrieb:
Was meinst du zur Kombination von verschiedenen Farblacken? Reicht es, einfach die gleiche Art Lack zu benutzen?Ja, genau, das ist wichtig! Wenn du mehrere Farben kombinieren willst, solltest du immer Lacke aus der gleichen Produktfamilie nehmen. Beispielsweise verschiedene Farbtöne eines Acryl-Lacks. So vermeidest du Probleme mit der Haftung und der Trocknung.
Noch ein Tipp: Wenn du Türen in verschiedenen Farben lackierst, kannst du diese auf einer großen Werkbank mit Aufhängungen bearbeiten. So vermeidest du Fingerabdrücke und bekommst von allen Seiten optimale Lackergebnisse.
Und zum Werkzeug: Wie schon geschrieben, eine feine Schaumstoffrolle und Pinsel fürs Finish reichen völlig aus – mit der Rolle bekommst du schöne glatte Flächen, der Pinsel hilft an den Kanten.
Viel Spaß beim Projekt!
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