Hallo zusammen, ich überlege gerade, wie ich das IKEA Besta-System optimal in mein Home Office integrieren kann. Ich habe verschiedene Module zuhause und möchte diese nicht nur als einfachen Stauraum nutzen, sondern wirklich funktional und ergonomisch einbinden. Dabei interessieren mich vor allem Themen wie: Wie stelle ich sicher, dass die Arbeitsfläche ausreichend nutzbar bleibt? Welche Kombinationen aus Schubladen, Türen oder offenen Fächern sind empfehlenswert, damit ich schnell an häufig genutzte Dinge komme, ohne dass es unordentlich wirkt? Und wie kann ich das Ganze mit Technik, etwa Kabelmanagement oder Monitorhalterungen, verbinden? Eure Tipps zur praktischen, aber auch optisch ansprechenden Gestaltung wären super! Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Vorschläge.
julianna schrieb:
Wie stelle ich sicher, dass die Arbeitsfläche ausreichend nutzbar bleibt?Das ist ein super wichtiger Punkt! Ich finde, das Besta-System eignet sich perfekt, um den Arbeitsplatz flexibel zu gestalten. Wichtig ist, dass du dir erstmal klar machst, was deine Arbeitsfläche eigentlich wirklich brauchen darf: Brauchst du viel freie Fläche zum Schreiben, oder eher Zusatzelemente?
Ich habe z.B. ein niedriges Besta-Element als Basis genommen und darauf eine große Holzplatte gelegt, die man ergänzen kann. So war die Oberfläche nicht nur stabil, sondern auch groß genug für Monitor, Tastatur und noch eine kleine Ablage.
julianna schrieb:
Welche Kombinationen aus Schubladen, Türen oder offenen Fächern sind empfehlenswert, damit ich schnell an häufig genutzte Dinge komme, ohne dass es unordentlich wirkt?Hier kann ich nur empfehlen, offene Fächer für oft genutzte Dinge zu nutzen, denn da hast du direkten Zugriff – gleichzeitig sorgen geschlossene Module für Ordnung, denn damit verschwinden Kabel, Papierkram oder Elektronik außer Sicht.
Und zum Kabelmanagement: Vergiss nicht, kleine Kabeldurchlässe in der Arbeitsplattenfläche zu integrieren, beispielsweise mit selbstklebenden Clips am Besta-Rücken. Das macht echt den Unterschied!
Also: Planung und klare Bereiche einrichten, dann klappt das mit dem Besta im Home Office richtig gut! Los geht's!
C
chenValeri19.03.17 09:03julianna schrieb:
Und wie kann ich das Ganze mit Technik, etwa Kabelmanagement oder Monitorhalterungen, verbinden?Für Kabelmanagement empfehle ich einfache Lochausschnitte in der Arbeitsplatte. Monitorhalterungen können an der Wand oder direkt am Besta-Rahmen montiert werden, falls die Konstruktion stabil genug ist.
Aufteilung: Schubladen für Büromaterial, Türen für größere Geräte. Offene Fächer für häufig genutzte Bücher oder Ordner.
nedagla schrieb:
Ich habe z.B. ein niedriges Besta-Element als Basis genommen und darauf eine große Holzplatte gelegt, die man ergänzen kann.Diese Variante ist zwar praktisch, aber sollte nicht unkritisch übernommen werden. Wichtig ist die Stabilität der Holzplatte, insbesondere bei Nutzung als Schreibtischfläche mit Monitorarm oder schwerer Technik. Die IKEA-Besta-Elemente sind für Stauraum konzipiert, nicht für stark belastete Arbeitsplatten.
Die Frage, wie du die Module miteinander verbindest und fixierst, ebenso das Kabelmanagement in der Rückwand, ist ein wesentlicher Aspekt, der oft übersehen wird.
Darüber hinaus werden offene Fächer häufig diskutiert als Ordnungskiller. Es ist zwar praktisch, aber Gefahr ist groß, dass das Büro schnell chaotisch wirkt. Werfen wir einen genaueren Blick darauf:
- Welche Gegenstände sind wirklich offen sichtbar sinnvoll?
- Wie lassen sich diese Gegenstände strukturieren (z.B. mit Boxen oder Körben)?
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