Eine zusätzliche Bemerkung: Malm Möbel sind aus Spanplatte gefertigt und daher anfällig für Einwirkungen, die zu Aufquellen oder Brüchen führen können. Feuchtigkeit muss während des Transports unbedingt ausgeschlossen werden.
Zudem lässt sich die Stabilität des Möbelstücks durch das richtige Anziehen der Konfirmat-Schrauben optimieren. Mit einem Drehmomentschlüssel werden diese schrittweise angezogen, um Materialverzug zu verhindern.
Für den Transport bietet sich an, Möbelteile waagerecht zu lagern, wenn dies möglich ist, um die Belastung auf die Rückwand zu minimieren.
Diese Punkte werden oft vernachlässigt, führen aber zu unerwünschten Beschädigungen bei MALM Konstruktionen.
Zudem lässt sich die Stabilität des Möbelstücks durch das richtige Anziehen der Konfirmat-Schrauben optimieren. Mit einem Drehmomentschlüssel werden diese schrittweise angezogen, um Materialverzug zu verhindern.
Für den Transport bietet sich an, Möbelteile waagerecht zu lagern, wenn dies möglich ist, um die Belastung auf die Rückwand zu minimieren.
Diese Punkte werden oft vernachlässigt, führen aber zu unerwünschten Beschädigungen bei MALM Konstruktionen.
Mathew schrieb:
Feuchtigkeit muss während des Transports unbedingt ausgeschlossen werden.\Das halte ich für wichtig, allerdings stellt sich mir die Frage: Wie effektiv ist Luftpolsterfolie gegen Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen?
Sind da vielleicht spezielle atmungsaktive Schutzfolien oder andere Materialien besser geeignet? Ich sehe oft, dass Möbel einfach in Plastik eingewickelt werden und sich dann gerade unter feuchten Bedingungen Kondenswasser bildet, was die Platte aufquellen lässt.
Funktioniert vielleicht Karton als Zwischenschicht besser oder hat jemand Erfahrung mit alternativen Verpackungslösungen?
Wyatt schrieb:
Hast du spezielle Fragen zu einzelnen Möbelstücken?Danke für die detaillierte Antwort! Eine konkrete Frage habe ich noch zur Befestigung der Rückwand: Bei meinem großen MALM Schrank scheinen die Rückwände mit kleinen Nägeln befestigt zu sein, die man nicht wirklich entfernen kann, ohne die Wand zu beschädigen. Wie gehe ich hier am besten vor? Lässt sich die Rückwand trotzdem ohne Beschädigung abnehmen, oder ist es besser, das Möbelstück so gut wie möglich zusammenzuhalten und nur äußerlich zu schützen?
Ich möchte vermeiden, dass das Möbel beim Transport auseinanderfällt, bin mir aber unsicher bei dieser Gegebenheit.
Hey Edmundru!
Das ist ja genial, dass du so genau nachfragst! 🙂
Bei den Rückwänden mit Nägeln habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich persönlich lasse diese in der Regel dran, denn wie du schon sagst, das erhöht die Stabilität beim Umzug enorm!
Statt die Rückwand abzunehmen, packe ich das ganze Möbelstück dann sehr gut mit Möbeldecken ein und sorge dafür, dass es während des Transports nicht verrutscht.
Wenn du die Möbelteile gut polsterst und sicher verzurrst, bekommst du auch den Schrank ohne Demontage heil an den neuen Ort. Also kein Stress wegen der Nägel ;-) Viel Erfolg!
Das ist ja genial, dass du so genau nachfragst! 🙂
Bei den Rückwänden mit Nägeln habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich persönlich lasse diese in der Regel dran, denn wie du schon sagst, das erhöht die Stabilität beim Umzug enorm!
Statt die Rückwand abzunehmen, packe ich das ganze Möbelstück dann sehr gut mit Möbeldecken ein und sorge dafür, dass es während des Transports nicht verrutscht.
Wenn du die Möbelteile gut polsterst und sicher verzurrst, bekommst du auch den Schrank ohne Demontage heil an den neuen Ort. Also kein Stress wegen der Nägel ;-) Viel Erfolg!
Edmundru schrieb:
Wie gehe ich hier am besten vor?Im Fall von MALM Rückwänden, die mit Nägeln befestigt sind, ist das Abnehmen häufig nicht vorgesehen und kann das Möbelstück destabilisieren.
Daher ist die beste Vorgehensweise, die Rückwand zu belassen und den Möbelkorpus mit äußerster Sorgfalt zu schützen. Nutze mehrere Schichten von Schutzmaterialien, um Stöße und Kratzer zu vermeiden.
Sollte der Schrank während des Transports Bewegung aufweisen, empfiehlt sich das Umwickeln mit Stretchfolie nach dem Auflegen der Polsterungen, um alles zu fixieren.
Dies entspricht auch den Empfehlungen von IKEA und Experten für Möbelumzüge.
Kolepau schrieb:
ich lasse diese in der Regel dran, denn wie du schon sagst, das erhöht die Stabilität beim Umzug enorm!Das ist ein sinnvoller Ansatz aus stabilitätstechnischer Sicht, ja. Aber stellt sich nicht das Risiko, dass beim Transport die Nägel als Punktbelastung auf anderen Gegenständen Schäden verursachen?
Wäre es nicht besser, die kleinen Nagelköpfe etwa mit einer Schutzfolie abzudecken, um Kratzer zu vermeiden? Vielleicht sogar Schaumstoff-Pads an den Rückwandecken?
Ich frage, weil ich oft beobachte, wie empfindliche Möbel beim Umzug wegen solchen Details leiden.
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