ᐅ Was würdet ihr beim nächsten Hausbau anders machen?
Erstellt am: 17.02.2018 09:44
11ant 15.03.2018 18:53
Solveigh schrieb:
Eder Stil hat seine Berechtigung, es stellt sich nur die Frage, was ist "gute" Architektur?Erst einmal, wenn es überhaupt eine ist. D.h. wenn ein Konzept "dahinter" erkennbar ist, und wenn das Ganze eben ein "Ganzes" ist und nicht nur ein zusammengeschraubter Haufen. Proportion gehört zum Beispiel dazu - das muß nicht zwingend der "goldene Schnitt" sein, "Sechzehn zu Neun" ist ein anderer Stil, nicht besser oder schlechter, aber dennoch lieber nicht zu wild miteinander zu mischen. Also bitte kein andalusisches Schwedenhaus mit Rundbogentüren und Krüppelwalmdach-Glasdach Solveigh 15.03.2018 19:00
11ant schrieb:
wenn das Ganze eben ein "Ganzes" ist und nicht nur ein zusammengeschraubter HaufenWir verstehen uns Bauhaus und Jugendstil müssen jeder für sich stehen können, sich ergänzen, sich zurücknehmen, sich nicht gegenseitig die Schau stehlen ..... einfach passen!
Climbee 16.03.2018 08:18
solveigh, 11ant: reihe mich in der Linie voll ein!
ruppsn 17.03.2018 11:28
Bookstar schrieb:
Aber Behördenwahnsinn hatte ich schon öfter im Leben. Frag mich nicht wie ich zu Beamten stehe Faule Hunde findest Du in allen Berufsgruppen, wobei sicher die Wahrscheinlichkeit einen in einer Behörde anzutreffen gefühlt höher ist. Aber auch da bin ich schon sehr häufig sehr positiv überrascht worden. Von daher hab ich echt so meine Probleme mit der allgemeinen Beamtenschelte, denn gerade bei den Jungs und Mädels in Uniform draußen, ist die sowas von fehl am Platze. Da fängt die Wertschätzung schon beim Volksmund mit seinem „Bullen“, „Schnittlauchtruppe“ etc. an - ich bin ausnahmslos an noch KEINEN Polizisten geraten, der sich mir ggü. nicht vernünftig, größtenteils sogar locker und mit Humor verhalten hat - weder während meiner 8 Jahre in Hamburg, noch jetzt in Franken. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich keine Gleise unterhöhle, rumpöbel oder die freundlichen Helfer mit einem freundlichen Guten Tag oder Hallo begrüße. Zwar OT, musste aber mal gesagt werden [emoji4]
ruppsn 17.03.2018 11:50
Zum Baustil bzw. Bebauungsplan. Bebauungsplan kann schon sinnvoll sein, aber was bei uns teilweise gefordert wird, geht einfach zu weit. Da wird vom dörflichen, fränkischen Charakter gefaselt und zwingend rote Dacheindeckung gefordert - beim Pultdach mit 7 Grad im Neubaugebiet. Die Fassadenfarben sind frei, d.h. ich kann mir ein pipigelbes oder sputumgrünes Haus hinstellen, Hauptsache es hat auf dem Dach, dessen Dachfläche man defacto kaum sieht, rot-orange Ziegel darauf.
Ein Nachbar hat „aus Unkenntnis“ anthrazitfarbenen Ziegel draufgelegt, prompt war es Thema im Gemeinderat, der beim LRA eine Beseitigungsanordnung erwirken wollte. LRA macht eine Ortsbegehung und stellt fest, dass die Dachfläche so wenig wahrnehmbar ist, dass sie einen Einfluss auf den dörflichen Charakter haben könnte. Zudem stehe zwei Straßen weiter (außerhalb des Bebauungsplan) mehrere Häuser mit schwarzen und grauen Dächern, eins davon direkt am Ortsrand, was das Dorfbild deutlich mehr prägt als das Haus des Nachbars, was inmitten einer Neubausiedlung liegt. Ergo sagt das LRA, dass es keine Veranlassung sieht und auch die Empfehlung ausspricht, es einfach zu dulden. Gemeinderat wird jetzt den Klageweg beschreiten... soviel zur Willkür und zu den Figuren im Grundriss. Mir scheint es, dass je ländlicher es wird, die Wahrscheinlich beträchtlich steigt, dass im Grundriss Menschen sitzen, die an sich wenig zu sagen haben, aber dann in den Grundriss-Sitzungen ihre „Macht“ so richtig ausspielen - in den meisten Fällen an den Bedürfnissen der Einwohner vorbei. Und zur Qualität von Bebauungsplan. Bei uns wird immer und immer wieder das gleiche „Planungsbüro“ beauftragt, dass zielsicher an den Menschen vorbeiplant. Statt planerisch auf die leichte Hanglage des Baugebiets zu reagieren, stürzen sie sich lieber auf Dachziegelfarben und fakultativen horizontalen Holzlattenzäunen zur Einfriedung...
Ein Nachbar hat „aus Unkenntnis“ anthrazitfarbenen Ziegel draufgelegt, prompt war es Thema im Gemeinderat, der beim LRA eine Beseitigungsanordnung erwirken wollte. LRA macht eine Ortsbegehung und stellt fest, dass die Dachfläche so wenig wahrnehmbar ist, dass sie einen Einfluss auf den dörflichen Charakter haben könnte. Zudem stehe zwei Straßen weiter (außerhalb des Bebauungsplan) mehrere Häuser mit schwarzen und grauen Dächern, eins davon direkt am Ortsrand, was das Dorfbild deutlich mehr prägt als das Haus des Nachbars, was inmitten einer Neubausiedlung liegt. Ergo sagt das LRA, dass es keine Veranlassung sieht und auch die Empfehlung ausspricht, es einfach zu dulden. Gemeinderat wird jetzt den Klageweg beschreiten... soviel zur Willkür und zu den Figuren im Grundriss. Mir scheint es, dass je ländlicher es wird, die Wahrscheinlich beträchtlich steigt, dass im Grundriss Menschen sitzen, die an sich wenig zu sagen haben, aber dann in den Grundriss-Sitzungen ihre „Macht“ so richtig ausspielen - in den meisten Fällen an den Bedürfnissen der Einwohner vorbei. Und zur Qualität von Bebauungsplan. Bei uns wird immer und immer wieder das gleiche „Planungsbüro“ beauftragt, dass zielsicher an den Menschen vorbeiplant. Statt planerisch auf die leichte Hanglage des Baugebiets zu reagieren, stürzen sie sich lieber auf Dachziegelfarben und fakultativen horizontalen Holzlattenzäunen zur Einfriedung...
Jana33 17.03.2018 12:33
Ist bei uns leider das selbe....
Der Bebauungsplan wird geschrieben für die Grundstücke gegenüber....
Was mit den anderen ist, die Hanglage haben ist egal...
Sie veranlassen Abstände zum nördlichen Nachbarn von fast 8m Und wenn es dann um Abweichungen geht, die vor allem die Nachbarn im Osten und Westen betreffen, wird als erstes gefragt ob der nördliche Nachbar denn unterschrieben hat.
Ja hat er denn ihm ist egal, was ich da vorne in 8m Abstand auf meinem Grundstück treibe....
Das zeigt mir, dass leider keiner richtig verstanden hat was da eigentlich geregelt wurde .....
Der Bebauungsplan wird geschrieben für die Grundstücke gegenüber....
Was mit den anderen ist, die Hanglage haben ist egal...
Sie veranlassen Abstände zum nördlichen Nachbarn von fast 8m Und wenn es dann um Abweichungen geht, die vor allem die Nachbarn im Osten und Westen betreffen, wird als erstes gefragt ob der nördliche Nachbar denn unterschrieben hat.
Ja hat er denn ihm ist egal, was ich da vorne in 8m Abstand auf meinem Grundstück treibe....
Das zeigt mir, dass leider keiner richtig verstanden hat was da eigentlich geregelt wurde .....
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