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ᐅ Warum sitzen manche Billy Schrauben zu locker oder zu fest?

Erstellt am: 02.01.24 18:43
A
andreas55
A
andreas55
02.01.24 18:43
Hallo zusammen,

mir ist in letzter Zeit beim Aufbau von Billy-Regalen aufgefallen, dass manche Schrauben dazu neigen, entweder viel zu locker oder eben viel zu fest im Regal zu sitzen. Ich frage mich, warum das so ist – liegt das an den Schrauben selbst, dem Material der Regalteile oder vielleicht an der Art, wie man die Schrauben eindreht?

Ich habe schon darauf geachtet, die Schrauben mit dem passenden Schraubendreher anzusetzen und nicht zu viel Druck auszuüben, dennoch scheint dieses Phänomen relativ häufig aufzutreten. Wenn Schrauben zu locker sitzen, ist das Regal instabil, und bei zu fest sitzenden Schrauben besteht die Gefahr, dass das Holz splittert oder die Schraube „ausreißt“.

Was könnte die Ursachen dafür sein? Gibt es Qualitätsunterschiede bei den Schrauben, oder ist das eher eine Frage der richtigen Technik? Oder vielleicht sogar eine Frage der Toleranzen beim Regalholz?

Freue mich auf eure Einschätzungen und Erfahrungen.
G
GALEO4
02.01.24 19:27
andreas55 schrieb:
warum das so ist – liegt das an den Schrauben selbst, dem Material der Regalteile oder vielleicht an der Art, wie man die Schrauben eindreht?

Ich glaube, dass viele hier das Problem zu eindimensional betrachten. Es ist nicht nur das Material oder die Schraube – ich behaupte sogar, dass die Anleitung und die vermeintlichen Montage-Anweisungen daran schuld sind.

Billy-Regale sind Massenware, und wenn die Anleitung vorschlägt, „fest anzuziehen“, suggeriert das eine fixe Kraft, die aber natürlich variieren kann. Die Schrauben sind mitunter so dünn, dass sie bei zu viel Drehmoment schlicht durchdrehen oder das Holz beschädigen.
andreas55 schrieb:
Schrauben zu locker sitzen, ist das Regal instabil, und bei zu fest sitzenden Schrauben besteht die Gefahr, dass das Holz splittert


Genau das sehe ich als systemisches Problem völlig unabhängig von Qualität. Das Problem ist die fehlende Feedback-Möglichkeit beim Montageprozess. Man merkt nicht, wann „genug“ ist.

Für mich ist die entscheidende Frage: Warum gibt Ikea nicht standardisierte Drehmomentwerte oder empfiehlt zumindest einen Drehmomentschlüssel?
V
Vinlen
03.01.24 08:12
Ich sehe das etwas differenzierter.

In der Praxis ist bei Billy-Regalen das Material der Holzteile meist Spanplatte mit einer dünnen Folie, was grundsätzlich empfindlich auf zu starke Schraubgewindebelastung reagiert. Die Schrauben selbst sind Standardmöbelschrauben, die für weiches Holz gedacht sind.

Die Ursache für zu lockeres oder zu festes Sitzen liegt aus meiner Erfahrung in Kombination von Materialtoleranzen, Schraubqualität und Montage.

Oft ist der Gewindeschnitt im Holz nicht sauber, was zur Folge hat, dass die Schraube entweder zu wenig Halt bietet oder bei zu viel Kraft das Gewinde zerstört. Gegen das „zu fest“ hilft kontrolliertes Eindrehen und im Zweifel Vorbohren.

Ein wichtiger Punkt dabei: die eingesetzten Schrauben sind nicht für Sonderwerkzeuge vorgesehen, deshalb ist Handgefühl gefragt. Beim Regalmaterial schwankt die Holzqualität leider stark, was das Eindrehverhalten beeinflusst.
L
lubla
03.01.24 10:55
Die unterschiedliche Festigkeit entsteht meistens durch variierende Holzqualität und Montage.

Wenn die Schraube zu locker sitzt, liegt es oft an beschädigtem Gewinde im Holz oder falscher Schraubenlänge.

Wenn sie zu fest sitzt, kann das Splittern entstehen, wenn zu viel Kraft angewendet wird oder ohne Vorbohren geschraubt wird.

Meine Empfehlung: Schrauben langsam eindrehen und bei Widerstand aufhören.
N
nubar
04.01.24 14:07
GALEO4 schrieb:
Billy-Regale sind Massenware, und wenn die Anleitung vorschlägt, „fest anzuziehen“, suggeriert das eine fixe Kraft, die aber natürlich variieren kann.

Das ist ein zentraler Punkt.

Neben der Montage spielt auch das Holz eine große Rolle: Klingt banal, aber Holz arbeitet – insbesondere Spanplatten können unterschiedlich Feuchtigkeit und Druck aufnehmen, was Einfluss auf die Verbindung hat.

Auch die Produktionsabweichungen bei Schrauben selbst sind nicht zu unterschätzen.

Wenn ich einen Rat geben darf: Wer den Unterschied ernst nimmt, muss einen Drehmomentschlüssel verwenden oder zumindest kontrolliert anziehen. Das sorgt für mehr Gleichmäßigkeit und verhindert Überdrehen.

Außerdem sollte man die Schrauben mit einem sauberen, passenden Schraubendreher eindrehen, um Runddreher zu vermeiden.

Ohne Steuerung der Drehkräfte ist das Ergebnis immer Glückssache.
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