ᐅ Vorentwurf Grundriss Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Feedback
Erstellt am: 01.07.2025 15:43
ypg 01.07.2025 18:27
GeraldG schrieb:
60k€ Nebenkosten sind vermutlich auch zu niedrig angesetzt.Da muss ja wahnsinnig viel abgefangen werden. Die Nachbarn im Süden haben die freie Breitseite des Kellers sowie die beiden weiteren Geschosse vor sich, wenn ich die Zeichnung richtig deute. Also 9 Meter. Das müsste eigentlich mehr Abstandsfläche auslösen als die 2,50.Zufahrt ist doch Nord, richtig?
derdietmar 01.07.2025 21:14
Hallo,
ich gehe davon aus, es gibt diverse Dachfenster (z.B. im Bad und über der Treppe) und auch noch Fenster in der Außenwand von Bad und Schlafzimmer.
Kinderzimmer sind tatsächlich recht schmal, ein Schreibtisch muss ja auch noch ans Fenster. Eine mögliche Lösung wäre eine "Zickzack-Wand" zwischen den Zimmern, deren Nischen dann jeweils mit Einbauschränken geschlossen werden. Damit muss hinter den Türen kein Platz für Schränke vorgesehen werden und das Bett kann nach vorne. Geht natürlich zu Lasten der maximalen Schranklänge, allerdings sind 260 cm für Kinderzimmer m.E. mehr als ausreichend.
Ankleide würde ich rausschmeißen und ein klassisches Schlafzimmer mit Schrank vorsehen (ggf. den Schrank als Raumteiler wenn es denn sein muss). Dafür ein Kinderbad oder zumindest eine separate Toilette und ein Bad ohne letztere.
Keller weglassen und stattdessen den Anbau der Schleuse bis ans Hausende und an den mindestens zulässigen Grenzabstand vergrößern und umgestalten. Dann hat dort das WC, eine Speis mit Zugang vom Flur und ein Technik-Lagerraum Platz. Dafür könnte man auch Platz aus der Garage entnehmen.
Dann könnte es auch mit dem Budget klappen. Mit Keller wird das niemals reichen.
Viele Grüße
ich gehe davon aus, es gibt diverse Dachfenster (z.B. im Bad und über der Treppe) und auch noch Fenster in der Außenwand von Bad und Schlafzimmer.
Kinderzimmer sind tatsächlich recht schmal, ein Schreibtisch muss ja auch noch ans Fenster. Eine mögliche Lösung wäre eine "Zickzack-Wand" zwischen den Zimmern, deren Nischen dann jeweils mit Einbauschränken geschlossen werden. Damit muss hinter den Türen kein Platz für Schränke vorgesehen werden und das Bett kann nach vorne. Geht natürlich zu Lasten der maximalen Schranklänge, allerdings sind 260 cm für Kinderzimmer m.E. mehr als ausreichend.
Ankleide würde ich rausschmeißen und ein klassisches Schlafzimmer mit Schrank vorsehen (ggf. den Schrank als Raumteiler wenn es denn sein muss). Dafür ein Kinderbad oder zumindest eine separate Toilette und ein Bad ohne letztere.
Keller weglassen und stattdessen den Anbau der Schleuse bis ans Hausende und an den mindestens zulässigen Grenzabstand vergrößern und umgestalten. Dann hat dort das WC, eine Speis mit Zugang vom Flur und ein Technik-Lagerraum Platz. Dafür könnte man auch Platz aus der Garage entnehmen.
Dann könnte es auch mit dem Budget klappen. Mit Keller wird das niemals reichen.
Viele Grüße
vineyard9 02.07.2025 11:01
Hallo zusammen,
vielen Dank das ihr euch die Zeit genommen habt und so zügig und zahlreich eure Einwände eingebracht habt. Selbst wenn der ein oder andere Sarkasmus dabei ist.
Wir hatten selbst auch ein paar Zweifel mit dem Entwurf die sich nun auch bestätigen.
Der Plan ist allerdings wirklich von einer Architektin erstellt worden und nicht einfach nur nachgezeichnet auch wenn viele Vorgaben und Ideen von uns kamen was ggf. auch zu dem führt, wie der Plan geworden ist.
Grundsätzlich ist der Plan noch in der Detailphase und dient zur Anfrage an mögliche Bauträger. Wo genau welches Fenster sitzt ist noch nicht geklärt, ebenso auch nicht wie das Bad genau eingerichtet wird.
Zum Thema Höhenlage/Ausrichtung.
Der größte Hangabfall befindet sich im Südwesten des Grundstücks, für den Keller wäre dies natürlich gut. Allerdings wollen wir möglichst viel Freifläche vorm dem Haus hier haben und möglichst wenig Fläche hinter dem Haus im Osten/Norden. Deswegen wurde das Haus möglichst weit im Nordosten platziert. Die Einfahrt können wir ohnehin nur im nördlichen Bereich des Grundstücks in Richtung Westen anlegen.
Zudem befinden sich im Südosten sehr neugierige Nachbarn, siehe Plan Baugebiet. Das Bestandshaus mit der Nummer 1.
Zum Thema Speis/Küche.
Die Speis sollte einen direkten Zugang von der Küche haben, dies wurde von uns so explizit gewünscht. Zugang vom Gang aus ist für uns zweitrangig. Die Kochinsel ist aktuell noch zu groß, da bin ich vollkommen bei euch.
Thema Kosten.
Wir planen diverse Tätigkeiten in Eigenleistung und haben hierfür auch qualifiziertes Personal. Dennoch danke auch hier für eure Einschätzung, wir werden die Kostenplanung nochmals prüfen. Was treibt neben den Keller hier die Kosten eurer Meinung nach oben? Wir befinden uns in Bayern allerdings nicht südlichem Bereich und fernab von Ballungsgebieten.
Zum Abschluss noch eine richtungsweisende Frage.
Ist der Entwurf aus eurer Sicht noch zu retten, mit diversen Anpassungen oder sollte jetzt noch einmal von neu auf gestartet werden. Ein von uns gewünschter Baubeginn in diesem Jahr ist dann natürlich nicht mehr haltbar.
Viel Glück
vielen Dank das ihr euch die Zeit genommen habt und so zügig und zahlreich eure Einwände eingebracht habt. Selbst wenn der ein oder andere Sarkasmus dabei ist.
Wir hatten selbst auch ein paar Zweifel mit dem Entwurf die sich nun auch bestätigen.
Der Plan ist allerdings wirklich von einer Architektin erstellt worden und nicht einfach nur nachgezeichnet auch wenn viele Vorgaben und Ideen von uns kamen was ggf. auch zu dem führt, wie der Plan geworden ist.
Grundsätzlich ist der Plan noch in der Detailphase und dient zur Anfrage an mögliche Bauträger. Wo genau welches Fenster sitzt ist noch nicht geklärt, ebenso auch nicht wie das Bad genau eingerichtet wird.
Zum Thema Höhenlage/Ausrichtung.
Der größte Hangabfall befindet sich im Südwesten des Grundstücks, für den Keller wäre dies natürlich gut. Allerdings wollen wir möglichst viel Freifläche vorm dem Haus hier haben und möglichst wenig Fläche hinter dem Haus im Osten/Norden. Deswegen wurde das Haus möglichst weit im Nordosten platziert. Die Einfahrt können wir ohnehin nur im nördlichen Bereich des Grundstücks in Richtung Westen anlegen.
Zudem befinden sich im Südosten sehr neugierige Nachbarn, siehe Plan Baugebiet. Das Bestandshaus mit der Nummer 1.
Zum Thema Speis/Küche.
Die Speis sollte einen direkten Zugang von der Küche haben, dies wurde von uns so explizit gewünscht. Zugang vom Gang aus ist für uns zweitrangig. Die Kochinsel ist aktuell noch zu groß, da bin ich vollkommen bei euch.
Thema Kosten.
Wir planen diverse Tätigkeiten in Eigenleistung und haben hierfür auch qualifiziertes Personal. Dennoch danke auch hier für eure Einschätzung, wir werden die Kostenplanung nochmals prüfen. Was treibt neben den Keller hier die Kosten eurer Meinung nach oben? Wir befinden uns in Bayern allerdings nicht südlichem Bereich und fernab von Ballungsgebieten.
Zum Abschluss noch eine richtungsweisende Frage.
Ist der Entwurf aus eurer Sicht noch zu retten, mit diversen Anpassungen oder sollte jetzt noch einmal von neu auf gestartet werden. Ein von uns gewünschter Baubeginn in diesem Jahr ist dann natürlich nicht mehr haltbar.
Viel Glück
ypg 02.07.2025 11:14
vineyard9 schrieb:
Ist der Entwurf aus eurer Sicht noch zu retten,Wenn Du mal mit den Ausrichtungen auf dem Grundstück nachkommen würdest, wie gebeten? Das ist ja erst einmal das A und O. Das ist für mich nach derzeitigem Verständnis durchgefallen. vineyard9 02.07.2025 11:22
ypg schrieb:
Wenn Du mal mit den Ausrichtungen auf dem Grundstück nachkommen würdest, wie gebeten? Das ist ja erst einmal das A und O. Das ist für mich nach derzeitigem Verständnis durchgefallen.Meinst du einen Höhenschnitt von Grundstück und Haus? 11ant 02.07.2025 11:35
vineyard9 schrieb:
Grundsätzlich ist der Plan noch in der Detailphase und dient zur Anfrage an mögliche Bauträger.Auf Eurem Grundstück würde der "Generalunternehmer" heißen, und beim Wunsch nach Eigenleistung ggf. sogar speziell Rohbau-GU.vineyard9 schrieb:
Zum Abschluss noch eine richtungsweisende Frage.
Ist der Entwurf aus eurer Sicht noch zu retten, mit diversen Anpassungen oder sollte jetzt noch einmal von neu auf gestartet werden. Ein von uns gewünschter Baubeginn in diesem Jahr ist dann natürlich nicht mehr haltbar.Gerade weil die Frage richtungsweisend ist, gehört sie entsprechend früh gestellt. Eine Orientierungsanfrage (> Weichenstellung) sollte man in der > Teigruhe zwischen dem > Modul A und der Leistungsphase 3 starten - also nicht erst im hier dargestellten Diskussionsstand, sondern bereits mit den Vorentwürfen (so wie man sie auch zur Bauvoranfrage verwenden würde).Ähnliche Themen