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Erstellt am: 22.08.2019 22:09

haydee 25.08.2019 08:33
Immer früher.
Früher gab es Eisblumen am Fenster und das Warmewasser kam aus dem Schiff neben dem Küchenofen. Noch gar nicht so lange her. Fragt mal die Leute Die vor 55 geboren sind.

Hatte erst das Vergnügen mit einem teilweise Sanierten Altbau. Wohnzimmer wurde über einen hübschen, gemütlichen offenen Kamin geheizt. Gesicht glüht, Rücken friert.

Weil es so super war gab es in den 50ern schon Tapeten mit einer Styroporähnlichen Beschichtung.

Bei einer Altbausanierung muss man schon aufpassen dass der Charme erhalten bleibt. Hätte Bauchschmerzen, eine Bausubstanz die nicht auf Luftdicht ausgelegt ist, in eine Tupperdose zu verwandeln. Hatten es beim Abbruch gesehen wo welche Schäden vorhanden waren. Schimmel, Moder, Bauschwamm kam da wo im Laufe der Jahrzehnte alt auf neu traf.

Dr Hix 25.08.2019 09:49
Farilo schrieb:

Ich zahle mntl 65€ Heizungskosten. Han keine Fußbodenheizung, aber nen Kriechkeller. Kalt ist mein Haus im Winter nie!

Das sind immer so Aussagen....Wie viel Quadratmeter hat die Bude? Handelt es sich um eine Reihenmittelhaus? Heizt ihr nebenher mit nem Kamin, für den ihr günstig Feuerholz bekommt? Seid ihr mit 19° Raumtemperatur zufrieden? Wurde bei euch gar nicht gedämmt? Werden alle Räume ständig beheizt? etc.

Meine Eltern haben auch so ein Schätzchen aus den 50ern wie das hier gezeigte Gebäude. Da ist, bis aufs Dach nichts gedämmt (90er Jahre) und dementsprechend liegen die Heizkosten auch bei durchschnittlich 150€/Monat auf 120m². Wir heizen unseren 185m² Altbau von '39 hingegen mit knapp 60€. Bei angedachten 25 Jahren Mindest-Nutzungszeit, sparen wir im Vergleich rund 50.000€ Heizkosten, während wir für den "Dämmwahn" nicht einmal 10.000€ investiert haben (Dämmung unter Estrich, Kellerdecke, oberste Geschossdecke und Dachschrägen in Eigenleistung und Einblasdämmung durch Fachbetrieb). Dafür können wir uns zwischendurch auch mal ein neues Zentralgerät für die Lüftungsanlage gönnen und haben trotzdem noch gespart. Vom bereits angesprochenen Wohnkomfort mal ganz zu schweigen.
Farilo schrieb:

Manchmal frage ich mich schon, wie Menschen vor dem Dämmwahn und vor den ganzen KFW's gelebt haben können... Die armen Schweine ey...

Ganz einfach: Mit höheren Heizkosten und weniger Wohnkomfort. Niemand behauptet das ginge nicht, die Frage ist nur: Wieso sich das ohne Not antun?

Farilo 25.08.2019 11:56
110qm zzgl Nutzfläche
Kein Kamin
Einzelhaus
Winter Wohnzimmer immer schön warm. Flure werden von mir prinzipiell nicht täglich auf 30grad geheizt. Badezimmer immer warm. Schlafzimmer in der Regel nie geheizt, da ich nicht im warmen Schlafzimmer schlafen kann.

Zugegeben, im Winter sind die Füsse im Flur ab und an kalt. Dann heiz ich auch mal den Flur hoch.

Meiner Perle ist sogar in Costa Rica bei 30 grad das Wasser noch zu kalt. Zuhause aber hat sie sich noch nie beschwert. Hat was zu heissen.

Aber hey.. jeder so wie er meint zu müssen... Wenn man 200k ausgeben möchte um dem Dämmwahn und dem ganzen KFW Gedöns zu folgen, nur zu. Ich halte niemanden auf

Joedreck 25.08.2019 12:46
Ja, da kommt außer Polemik nichts. Merkt man schon an den 200k für den Dämmwahn. Sachlich diskutieren gern, aber auf der Ebene nicht.
Im Grunde heizt du also teilweise dein Haus im Winter. Von 110qm das Wohnzimmer und Bad. So um 35-40qm heizt du für 60€/Monat. Na wenn das mal nicht ein top Wert ist...

Und dann am Ende über Schimmel beschweren, weil die warme Luft an den kalten Flächen im Schlafzimmer oder Flur kondensiert.

Scout 25.08.2019 14:56
Farilo schrieb:

Manchmal frage ich mich schon, wie Menschen vor dem Dämmwahn und vor den ganzen KFW's gelebt haben können... Die armen Schweine ey...

Ganz einfach: bis in die 1950 war oftmals nur ein Raum geheizt, meist die Küche. Fast nur mit Kohle oder Holz. Die gute Stube meist nur bei besonderen Anlässen. Und an den Schlafzimmer-Fenstern hingen die Eisblumen während man selber unter dicken Daunendecken schlief. Typische Wohnflächen waren um die 15 m2 je Bewohner. Die geringe Effizienz wurde also mit niedriger Heizfläche und niedrigen Temperaturen erkauft.

Danach kam der Wirtschaftsaufschwung und das billige Öl(und Gas) ...somit wurden dann 40 m2 pro Nase und 24° den ganzen Winter über ganz normal. So, das billige Öl verlässt uns aber demnächst schleichend...

galdreth 25.08.2019 16:22
Farilo schrieb:

Zahl erst mal deine Dämmwolle 30Jahre ab und dann vergleichen wir zum einen die Kosten und zum anderen den Schimmel in deiner Wand mit meinen "kalten" Wänden.

Da wär ich auch mal gespannt.

Es gibt ja heute schon Rechentools, die den Heizbedarf einer Wohnung hinreichend genau abschätzen. (Links nicht erlaubt). Mit den entsprechenden U-Werten der Maßnahmen kann man sich die Amortisationszeit ausrechnen - mit den KfW Förderungen kommt das meist sogar schon in < 20 Jahren hin. Ich gehe ausserdem von tendenziell steigenden Energiepreisen aus. Nach 20 Jahren stehen vermutlich irgendwann wieder Nachbesserungen an - selbst wenn vieles getauscht werden müsste, hatte man am ende eben den Komfort ueber die Zeit gehabt.

für Schimmel braucht es Wände mit Oberflaechentemperaturen auf der Wohnraumseite unter dem Taupunkt und feuchte Luft im Raum selbst. Ersteres verhindert eine Aussendaemmung, wenn sie eben richtig, also ohne Waermebruecken ausgeführt ist. Bei Altbauten ist die Schimmelgefahr typischerweise gering, weil die Luft innen durch die schlechte Luftdichtheit von allein getauscht wird. D.h. das Lueftungsverhalten ist beim gedämmten und luftdichten Haus wichtiger. für den zweiten Punkt (und für meine Pollenallergien ) kommt in der Planung Lüftungsanlage in Spiel. Da ist angeblich sogar eher das Problem, dass die Luft mal zu trocken wird.

Die Schimmelgeschichten haben meistens ihren Ursprung irgendwo zwischen einer Wärmebrücke und falscher Belueftung.
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