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Erstellt am: 22.08.19 22:09

A
Altai
12.09.19 08:26
galdreth schrieb:

Bis jetzt scheint die Schätzung konservativ genug zu sein. Ein Angebot für die WDVS Fassade liegt z.B. bei etwa 10k€. Ich interpretiere das aber auch als optimistische Hausnummer.
Wer optimistisch schätzt, schlägt dann besser pauschal 20% Puffer darauf...
Bei mir hatten wir einige Dinge gar nicht auf dem Schirm - Sockelsanierung, Abbruch eines nicht genehmigten Teils der Bodenplatte, Kernbohrungen durch die Betondecke im Haus für die Leitungen und durch die Bodenplatte nach außen für die Hausanschlüsse, Konterlattung für Trockenbau im Dachgeschoss durch Zimmermann... Die Dämmung des Fußbodens war in der Hausnummer Sanitär nicht enthalten...
Gerade bei einer Sanierung ergibt sich vielleicht manches auch erst im Prozess, oder man wünscht sich dann doch noch ein Goodie... So habe ich z.B. noch ein Dachfenster einbauen lassen. Jeder Posten an sich überschaubar, schnurren am Ende die 1000er dahin...
A
Asuni
12.09.19 09:27
Dem kann ich nur zustimmen - wir haben für ein Haus, dass man laut Exposé ( , jaja) "gar nicht renovieren muss und sofort einziehen kann", über 50.000 EUR Modernisierungskosten hingeblättert und wir sind bei weitem noch nicht am Ende mit allen Maßnahmen. Die erwähnten Kosten waren nur für Maßnahmen, die unbedingt vor Einzug erledigt werden mussten. Zu erwähnen wäre auch, dass die Erneuerung der Elektrik komplett (bis auf die Endabnahme ab Sicherungskasten) durch meinen Schwiegervater erfolgt ist (Elektrikermeister) und die Gastherme sowie der Heizkreislauf bereits modernisiert waren. Hätten wir beides auch noch machen lassen müssen, hätten wir allein dafür mit Sicherheit noch mal um die 25.000 EUR zusätzlich gebraucht und wie gesagt, es ist auch noch einiges zu machen (mindestens eine Badrenovierung, da nur Sanitärobjekte getauscht wurden).

Der größte Posten war unter anderem eine überraschende Innenausbaumaßnahme in einem unserer Zimmer, als sich herausstellte, dass unter der "schicken" Holzverschalung direkt die notdürftig gedämmten Außenmauern liegen. Die restlichen Posten waren alle kleiner, aber die Menge macht es und auch wenn man viel selbst macht, die Materialkosten sind nicht zu unterschlagen, wenn man etwas Gescheites benutzen möchte.
Aus diesen Erfahrungen, empfehle auch ich Euch - ebenso wie viele Vorredner - einen sehr großzügigen Puffer (auch zeitlich?) einzuplanen, damit Ihr all den Überraschungen, die einem ein älteres Haus bereitet, gut begegnen könnt.
T
Tassimat
12.09.19 15:19
galdreth schrieb:

Dafür bekommst du vielleicht die Dämmung an die Wand, aber sonst auch nichts. Rechne da mal lieber mit 150€/m² Fassadenfläche.

Die Dämmung mag zwar 10.000€ Kosten, aber du braucht ja auch noch zusätzlich einen Oberputz plus Anstrich. Und dann passieren Dinge wie: "Oh es ist ein Altbau? Ja da hab ich vergessen die Verdübelung für 5.000€ einzurechnen, ohne die machen wir das nicht." Und netto/brutto immer(!) nachfragen, welcher Preis das war

150€/m² ist schon ein sehr guter Richtwert.
K
KEVST
12.09.19 17:36
Asuni schrieb:

Der größte Posten war unter anderem eine überraschende Innenausbaumaßnahme in einem unserer Zimmer, als sich herausstellte, dass unter der "schicken" Holzverschalung direkt die notdürftig gedämmten Außenmauern liegen. Die restlichen Posten waren alle kleiner,
Darf man da genauer fragen wo die 50000€ verschwunden sind ?
A
Asuni
12.09.19 19:39
Klar; folgende Maßnahmen wurden durchgeführt):
Austausch Hoftor, Material für Elektrik, setzen neuer Sicherungskasten, Endabnahme Elektrik, Restaurierung von alten Dielenböden, Innenausbau 1 komplettes Zimmer (Dämmung, Trockenbau, Schleifen), Putzerneuerung, Malerarbeiten (Spachteln, Schleifen, Malervlies, Malen), Bodenausgleich & Verlegung neue Böden (Vinyl), Austausch Sanitärobjekte, neue Pumpe für Heizung, Erneuerung der Dachfirste, Einstellung Fenster, Fliesen legen und Material, Material, Material.
Viele mittlere und kleine Posten, die sich aber zu dieser Summe aufsummiert haben. Glaubt man gar nicht, aber genau deshalb sind genügend Geldreserven so wichtig.
G
galdreth
14.11.19 10:41
Kleines Update zum Thema Kosten und KFW:
Wir haben mal einen Architekten der von der KfW zertifiziert ist einen Kostenvoranschlag machen lassen.

HOAI Honorarzone III mit 25% Altbauzuschlag ergibt für 225 000 Euro anrechenbare Kosten der energetischen Sanierung folgendes, ohne MwSt:




















































1 Bestandsaufnahme 3500
2 Planung 3800
3 Kostenberechnung 3200
4 Genehmigungsplanung 1600
5 Ausfuehrungsplanung 10500
6 Vorbereitung und Vergabe 8000
7 Baubegleitung 17500
8 Energieeinsparverordnung und BAFA Beratung, E-Ausweis 1800
9 Waermebrueckenberechnung 4800
Gesamtsumme 54700


Das sind erst mal alle Leistungsphasen bis auf die nachtraegliche Betreuung von 1-9 drin. Also ca 25% der Bausumme.

D.h. selbst wenn man jetzt alles ausser Punkt 6 und 7 macht wird das mit der KfW-55 Förderung knapp aufgefangen. (30000 + 4000 Baubegl. + 800 BAFA)

Er hat seine eigene Kostenschätzung gemacht, zusammengefasst die einzelnen Themen:










































Dach 45000
Fassade 40000
Fenster 30000
Wärmepumpe (nur noch Luft-Wasser-Wärmepumpe!) 25000
Fußbodenheizung 2x60qm 22000
Elektroinstallation 22000
Wasserinstallation 11000
Bad + WC 30000



Sind die Kosten (incl. Installation) so plausibel? Ich finde dass man da im Vergleich was Leute um einen rum am Ende so bezahlen ist dass tendenziell ziemlich hoch angesetzt (was ja auch im Honorarinteresse des Architekten liegt). Auch im Vergleich zu den HOAI Tabellen pro Bausumme, die man online findet finde ich die Architektenkosten etwas hoch. Thoughts?
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