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Erstellt am: 22.08.2019 22:09

Winniefred 23.08.2019 11:10
Ja stimmt, das ist teuer und kostet viel Zeit. Dennoch würde ich es lieber mitmachen, falls der Putz schon älter ist (sagen wir mal älter als 30-40 Jahre), weil das einfach sehr viel Dreck und Arbeit macht und das ist einfach was, was man besser macht, bevor man drin wohnt. Und ja, es ist dann auch laut, wenn man es nicht mit der Hand anrührt und verputzt.
Wir hatten aber damals einfach nicht das Budget und vor allem auch eh keine Zeit das mitzumachen.

Tassimat 23.08.2019 14:28
Ach ja, was deine konkreten Fragen angeht:
galdreth schrieb:

  • Machbarkeit: Bodenplatte des Kellers wird un-isoliert bleiben. -> Bricht da das KfW 55 Energiespar-Konzept zusammen?
Hängt sehr stark vom Energeberater ab, den musst du so oder so finden, auch für die 430er Einzelmaßnahmen. Wird sich nicht lohnen, wie hier auch der algemeine Trend ist. Schau erst mal, ob du KFW-115 erreichen kannst. Der Rest ist Bonus.
galdreth schrieb:

  • Haben wir einen dickes Kostenrisiko übersehen?

Garantiert (Malerarbeiten, Treppe). Viele Dinge sieht man erst, wenn man drin ist. Wir haben feuchte Wände wegen einem undichten Balkon festgestellt. Könnte man mit der Außendämmung gut mit machen, aber ein Balkon ist Gift für das KfW Energiehaus, da der mit der Geschossdecke verbunden ist. Also wieder teuer Dämmen, Balkon abreißen oder kein KfW-Effizienzhaus.
Vielleicht wollt ihr auch noch Extras wie einen Kamin?

Das wichtigste ,was in deiner Aufstellung fehlt ist ein Puffer. Der sollte 30.000€ oder mehr sein. Reicht ja wenn du aus Zeitmangel die Elektrik doch vergeben musst plus noch etwas und der Puffer ist weg.
galdreth schrieb:

  • Zeitaufwand mit 12 Monaten (Bereitstellungszins) ausreichend? Bin zwar handwerklich halbwegs begabt, aber leider nicht mehr mit der nötigen Zeit gesegnet.
Wenn du keine Zeit hast, dann musst du alle Positionen mit Eigenleistung hart in Frage stellen. Mit Kindern und zunehmender Entfernung zwischen aktuellem Wohnort, Arbeit und Sanierungsobjekt ist das so individuell, dass zwischen wenigen Monaten und zwei Jahren Bauzeit alles möglich ist. Neben Zeit ist auch körperliche Fitness, Freunde, Familie, beratende Leute usw. sehr unterschiedlich. Ich mache meine Eigenleistung fast ausschließlich allein (auch ohne meine Frau), sodass ich etwas über ein Jahr brauchen werde. Aktuell bin ich aber eher gemütlich unterwegs, da der Bauantrag noch dauern wird.

Wie auch immer, lass dich hier nicht abschrecken, so eine Sanierung kann ein tolles Projekt sein. Ich würde aber dringend empfehlen so Spielerein wie Photovoltaik komplett außen vor zu lassen, außer du hast wirklich noch Geld aus dem Puffer übrig. Das wirst du erst wissen, wenn du mitten drin steckst.

11ant 23.08.2019 16:26
dertill schrieb:

Hallo? Die ist jawohl der Knaller!
Ich hab sogar grad bei nem Kunden im Keller die baugleich passende Vitrine gefunden - gibts geschenkt, meine Frau ist im 7. Himmel
Äh, ja, ich meinte auch mitnichten, daß das ein reuevoller Verzicht wäre - im Gegenteil: den Charme muß man in dem Zustand erst´mal finden (wie übrigens auch den Wohnwagen betreffend) - und eine Gattin im siebten Himmel ist unbezahlbar und toppt jeden Jacuzzi mit Ambilight, Bose Surround und Veuve-Cliquot-Zapfanlage
galdreth schrieb:

Wandentfernung/Neu verputzen/streichen ___ Eigenarbeit ___ 8000
Wofür ist dieser Posten denn gedacht ? - die Wand zwischen Küche und Kind im EG erwarte ich ersatzlos raushaubar, die zwischen Wohn und Schlaf hingegen halte ich für zwar nicht tragend aber aussteifend*. Die besagte Gretchenfrage sehe ich wohlgemerkt vor dem Hintergrund, daß Grundrissumgestaltungen sich auf eine oder zwei Nachkommastellen beschränken.

*) in der Praxis ist das mitnichten günstiger: "tragend" ließe sich durch Stahlträger substituieren, bei "aussteifend" ist das kniffliger

galdreth 23.08.2019 21:48
Erstmal danke allen für die vielen Beitrräge! Gibt uns auf jeden Fall ein gutes Gefühl. Wenn wir das jetzt durchziehen gibts hier Natürlich auch bebilderte Updates.
Winniefred schrieb:

Wir haben bei uns machen lassen von Firmen: Fliesenlegearbeiten in 2 Bädern und den Fliesenspiegel in der Küche, komplette Elektrik in simpler Ausführung, neue Heizkörper und Rohrleitungen (Wasser, Abwasser, teilweise neue Leitungen, Außenwasserhahn, auch im Keller neue Leitungen), 2 neue Dachfenster, Dachinnendämmung mit Trockenbauverkleidung.
Neue Heizkörper heisst also normale Radiatoren die unter den Fenstern hängen? Ich überlege mit der Planung ob Fußbodenheizung im 1. Stock (wo das Bad ist) nicht schön wäre, nur muss dann ein sehr flaches System her.
Tassimat schrieb:

Garantiert (Malerarbeiten, Treppe). Viele Dinge sieht man erst, wenn man drin ist. Wir haben feuchte Wände wegen einem undichten Balkon festgestellt. Könnte man mit der Außendämmung gut mit machen, aber ein Balkon ist Gift für das KfW Energiehaus, da der mit der Geschossdecke verbunden ist. Also wieder teuer Dämmen, Balkon abreißen oder kein KfW-Effizienzhaus.
Vielleicht wollt ihr auch noch Extras wie einen Kamin?

Das wichtigste ,was in deiner Aufstellung fehlt ist ein Puffer. Der sollte 30.000€ oder mehr sein. Reicht ja wenn du aus Zeitmangel die Elektrik doch vergeben musst plus noch etwas und der Puffer ist weg.
Balkon gibts nicht. Hinten die Grube wird für Regenwasser genutzt - die müsste für die Dämmung auch weg. Das mit dem Puffer ist wohl wahr. Ich plane da auch weiterhin hart zu Sparen, so dass im Laufe des ersten halben Jahres wieder ca 10k Euro drin sind. Dann gibt es noch einen Bausparvertrag von Anno-dazumal mit etwa 5k Euro und im schlimmsten Fall werden extras wie die Photovoltaik gestrichen.

Geht ein Kamin gut, wenn das Haus auf Dichtheit und Isolation getrimmt wird?
Tassimat schrieb:

Wenn du keine Zeit hast, dann musst du alle Positionen mit Eigenleistung hart in Frage stellen. Mit Kindern und zunehmender Entfernung zwischen aktuellem Wohnort, Arbeit und Sanierungsobjekt ist das so individuell, dass zwischen wenigen Monaten und zwei Jahren Bauzeit alles möglich ist. Neben Zeit ist auch körperliche Fitness, Freunde, Familie, beratende Leute usw. sehr unterschiedlich.
Zum glueck wohnen wir nur 100m entfernt. Familie fällt aber leider entfernungsbedingt aus.
11ant schrieb:

Wofür ist dieser Posten denn gedacht ? - die Wand zwischen Küche und Kind im EG erwarte ich ersatzlos raushaubar, die zwischen Wohn und Schlaf hingegen halte ich für zwar nicht tragend aber aussteifend*. Die besagte Gretchenfrage sehe ich wohlgemerkt vor dem Hintergrund, daß Grundrissumgestaltungen sich auf eine oder zwei Nachkommastellen beschränken.
Das ist vielleicht ein guter Punkt. Ich sprech den Bauingenieur dazu auch noch mal an, denn die evtl. aussteifende Wand sollte auf jeden Fall raus. Die hohen Kosten waren durch ggf. notwendige Stuetzelemente angesetzt.

11ant 23.08.2019 21:56
galdreth schrieb:

Zum glueck wohnen wir nur 100m entfernt. Familie fällt aber leider entfernungsbedingt aus.
D.h. Ihr kennt die Bewohner / Verkäufer vom Schwatz beim Bäcker ?
galdreth schrieb:

Ich sprech den Bauingenieur dazu auch noch mal an, denn die evtl. aussteifende Wand sollte auf jeden Fall raus. Die hohen Kosten waren durch ggf. notwendige Stuetzelemente angesetzt.
Ein Bauingenieur müßte die Wandstärkenangabe "10 cm" ibs. im Gesamtzusammenhang des Grundrisses aber interpretieren können, und da nicht weniger herausgelesen haben als ich.

galdreth 23.08.2019 22:04
11ant schrieb:

D.h. Ihr kennt die Bewohner / Verkäufer vom Schwatz beim Bäcker ?

Ein Bauingenieur müßte die Wandstärkenangabe "10 cm" ibs. im Gesamtzusammenhang des Grundrisses aber interpretieren können, und da nicht weniger herausgelesen haben als ich.
Wir kennen einen Teil der Familie vom sehen her, die Kinder wohnen aber nicht um die Ecke. Das ganze hatte sich tatsächlich ueber Freunde in der Nachbarschaft ergeben.

D.h. der BauIng sollte das allein schon von den Plänen her beurteilen müssen, ja? Gibt es auch Fälle, wo ein Boden oder eine Wand geöffnet wird um die Stärke von Elementen zu messen? Das ginge unmittelbar vor dem Kauf vermutlich schlecht.
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