Die Zierleisten bei MALM-Kommoden sind meist nur angesteckt oder mit kleinen Nägeln befestigt. Meist ist das Lösen möglich, indem man vorsichtig mit einem Kunststoffspachtel oder einem flachen Schraubendreher unter die Leiste geht und Stück für Stück löst, um die Verbindungen nicht zu beschädigen. \n\nWenn die Kommode voll eingerichtet ist, solltest du erstens darauf achten, den Innenraum nicht zu überfüllen, damit die Wände nicht belastet werden und zweitens am besten das Möbel auf eine Unterlage stellen, die dir Zugang zum Rand erleichtert. Generell lässt sich die Zierleiste oft entfernen, aber hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt, um Brüche zu vermeiden.
Interessant, dass so viele auf die klassische Leim-Zwinge-Nummer setzen. Ich frage mich, warum man nicht direkt mit kleinen, unsichtbaren Montagehaken oder Scharnieren arbeitet, um derartige Schäden von vornherein zu vermeiden. \n\n
ovesi schrieb:\n\nMeiner Meinung nach unterschätzt man oft den Aufwand, Teile zu demontieren. Da ist die Frage, ob sich der Aufwand wirklich lohnt oder ob man nicht besser gleich einen Ersatz besorgt – vor allem wenn die Kommode schon einige Jahre alt ist. Aber gut, schneller Reparaturwunsch verstehe ich!
Ein Ausbau erscheint mir allerdings etwas knifflig, da die Kommode schon voll eingerichtet ist.
Das mit dem Ersatz ist für mich aktuell nicht wirklich die erste Option, da die Kommode noch gut in Schuss ist und das Problem nur die Zierleiste betrifft.\n\n
GALEO4 schrieb:\n\nIch würde also gern eher reparieren als tauschen, auch aus Nachhaltigkeitsgründen. Obwohl ich den Aufwand abschätzen wollte, dachte ich, dass so eine kleine Reparatur innerhalb von wenigen Stunden machbar ist – ohne, wie gesagt, das komplette Möbel auseinanderzunehmen.
Da ist die Frage, ob sich der Aufwand wirklich lohnt oder ob man nicht besser gleich einen Ersatz besorgt – vor allem wenn die Kommode schon einige Jahre alt ist.
Guten Morgen, ovesi. 🙂 Ich kann deinen Wunsch nach schneller Reparatur absolut nachvollziehen und habe einen praktischen Tipp für dich: Holzleim braucht nicht immer ewig zum Trocknen –wenn du die Verklebung nach dem Auftragen kurz mit einem Fön auf niedriger Temperatur vorsichtig anwärmst, beschleunigst du die Aushärtung ungemein. Achtung, nicht zu heiß, sonst leidet der Leim! Nach 30-45 Minuten kannst du so oft schon mit der weiteren Nutzung starten – eine gute Option, wenn du den Zeitrahmen möglichst knapp halten willst. Das ist zwar nicht ganz so stark wie die volle Trocknungszeit, aber meistens ausreichend für Zierleisten, die nicht zu stark belastet werden.
juMira46 schrieb:
Holzleim braucht nicht immer ewig zum Trocknen –wenn du die Verklebung nach dem Auftragen kurz mit einem Fön auf niedriger Temperatur vorsichtig anwärmst, beschleunigst du die Aushärtung ungemein.\n\nDas ist ein genialer Tipp, danke! Damit lässt sich der Zeitplan echt gut optimieren. Ich werde es am Wochenende gleich mal probieren und berichten, wie gut es geklappt hat. 🙂 Falls noch jemand Ergänzungen hat, immer her damit!Ähnliche Themen