Zur Ergänzung der bisherigen Tipps: Wenn du Sondermaße umsetzen möchtest, ist eine Anpassung der Bohrlöcher meist unumgänglich. Ein praxisorientierter Ansatz ist, zuerst ein Musterteil zu fertigen, um die Platzierung von Verbindern zu testen. Für breitere Regale empfiehlt sich auch eine Verstärkung der Bodenplatten, da Belastungen durch größere Spannweiten zunehmen. Speziell bei HEMNES ist das Massivholz zwar robust, aber die Verbindungspunkte sollten wirklich gut geplant sein. Investiere in einen passenden Bohrer für Dübel und Schrauben und halte dich beim Versetzen der Bohrungen genau an Maßvorgaben. Die Wandbefestigung ist Pflicht, ebenso kann eine zusätzliche Querstrebe zwischen den Regalseiten die Stabilität erhöhen. Wie genau planst du eigentlich die Innenaufteilung des Regals?
BENBI schrieb:
Wie genau planst du eigentlich die Innenaufteilung des Regals?Gute Frage, das Regal soll hauptsächlich zur Aufbewahrung von Büchern dienen, daher plane ich etwa 5-6 Fächer mit variablen Höhen ein, um auch höhere Formate unterbringen zu können. Die Regalböden will ich größtenteils fest einbauen, aber mindestens zwei verstellbare Einlegeböden sollen auch möglich sein. Das klingt glaub ich nach einem guten Kompromiss zwischen Flexibilität und Stabilität.
Zu deinem Vorhaben kann ich noch aus Erfahrung beitragen: Bei einer Breite von 120 cm ist das ein guter Schritt, neben den üblichen Dübeln Metallwinkel zur Verstärkung einzusetzen und die Rückwand möglichst aus einer durchgehenden Platte zu machen, um seitliche Verwindungen zu vermeiden. Zudem rate ich dazu, sorgfältig alle Bohrlöcher vorzuzeichnen und erst mit kleineren Bohrungen zu starten, um Fehler zu vermeiden. Wenn du mit Massivholz arbeitest, versuche vor allem die Holzfeuchtigkeit zu prüfen, da sich Holz verziehen kann. Abschließend: Die Wandbefestigung darf nie fehlen, da die Gefahr des Kippens mit steigender Höhe und Breite größer wird. Falls du noch Fragen hast, gerne her damit!
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