Das Geschäft mit dem Klo

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T

toxicmolotof

Vielleicht ein interessanter Hinweis am Rande: Der Sanitärgroßhandel wurde vor weniger als einem Monat zu Strafzahlungen wegen Preisabsprachen verurteilt. Also irgendwo gab es da definitiv ein Klo-Kartell.

Man darf bei Internetpreisen tatsächlich nicht das Zubehör vergessen.

Unsere Wanne kostet bei Reuter 700 Euro, mit Stellfüßen und Zubehör 950 Euro, und unser Sanitär-Mensch hat uns die selbe Wanne, bezogen über seinen Großhandel für 1300 Euro fertig eingebaut.

Also irgendwo ist da ein Mehrpreis, ja, aber jetzt nicht jenseits von Gut und Böse oder übertrieben teuer.

Ich glaube da kommt es sehr darauf an, wirklich Gleiches zu vergleichen.
 
MarcWen

MarcWen

Hallo,
Das ist grundsätzlich erst mal die falsche Vorgehensweise! Das I-Net baut Dir weder eine Badewanne, noch eine Dusche ein (ein einfaches Waschbecken oder ein schlichtes WC aufzustellen und anzuschließen ist dagegen kein Hexenwerk). Es handelt sich bei diesen Angeboten um reine Objektpreise; es fehlen komplett die Kosten für den Transport, wie den Einbau.
Verstehe ich nicht ganz? Bekommt man kein Angebot bzw. Rechnung aufgeschlüsselt nach Material und Arbeitslohn?
Wenn der Artikel schon 300% über einem Onlinepreis liegt und weiter unten noch Arbeitslohn und Anfahrt berechnet wird, würde ich auch kritisch hinterfragen. Generell halte ich solches Vorgehen immer kritisch, da fehlt einem die Transparenz und Vergleichbarkeit.
Mal schauen, wenn das Thema bei uns interessant wird.
 
B

Bauexperte

Hallo,

Verstehe ich nicht ganz? Bekommt man kein Angebot bzw. Rechnung aufgeschlüsselt nach Material und Arbeitslohn?
Wenn Du über einen BU, GU/GÜ und auch BT kaufst: Nein. Es werden Dir überwiegend die finalen Einbaupreise genannt. Angebote, aufgeschlüsselt nach Material und Arbeitslohn gibt es nur via Architekt; wobei es auch dabei seitens der Handwerker Möglichkeiten gibt, die Preisangaben zu mischen. Anhand der Antworten der User hier bleibt also die Frage: zu welchem Zweck muß ein Angebot aufgeschlüsselt werden?

Wenn der Artikel schon 300% über einem Onlinepreis liegt und weiter unten noch Arbeitslohn und Anfahrt berechnet wird, würde ich auch kritisch hinterfragen. Generell halte ich solches Vorgehen immer kritisch, da fehlt einem die Transparenz und Vergleichbarkeit.
Solche Fragen, wie jene der TE, in einem Forum zu beantworten ist immer ein Tanz auf dem Seil, weil selten alle Fakten bekannt sind. Eigentlich hätte ich überhaupt nicht antworten sollen (Wrobel war klüger); ich gebe gerne zu, ich habe mich über die pauschale Watsche für den Sanitärer geärgert. Wie sich der Aufpreis zusammensetzt weiß ich immer noch nicht, nur daß die TE unberücksichtigt gelassen hat, daß es auch "Kleinzeugs" zum Einbau braucht. Damit ist es aber immer noch nicht getan, auch die Gewährleistung wie Bürgeschaften kosten Geld und werden, anteilig, bei jedem Handschlag berücksichtigt. Schließlich wünscht sich nicht nur der geneigte Bauherr solvente Baupartner

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
ypg

ypg

Ich frage mich bei solchen Fragestellungen auch, ob der Kleinkram sowie Halterungen, Adapter und schlussendlich alle Rohre bis ins letzte Klo-Eck in den Preisen mit bedacht sind - woher sollen Laien wie der TE-Ersteller denn diese Preise inkl Einbaupreise wissen? Beim GU ist alles eingepreist, auch die ganzen Zu- und Ableitungen, egal, wie lang sie durch Grundrissänderungen ausfallen mögen- nicht zu vergessen die Gewährleistung.

Insofern stelle ich 300% in frage
 
andimann

andimann

Hi,

bleibt also die Frage: zu welchem Zweck muß ein Angebot aufgeschlüsselt werden?
einfache Antwort: weil der Kunde es so will!

Und weil Transparenz dazu beiträgt, dass der Kunde halt nicht denkt, dass er über den Tisch gezogen werden soll, weil nun das Waschbecken das Dreifache kosten soll als im Baumarkt um die Ecke. Mit einem aufgeschlüsselten Angebot kann der seriöse Anbieter zeigen, wie sich sein Preis zusammen setzt und dass er gerade eben nicht einfach mal 300 % draufschlägt und sich mit deinem Waschbecken die goldenen Manschettenknöpfe bezahlen lässt.


Wenn sich ein Lieferant weigert, sein Angebot wenigstens halbwegs aufzuschlüsseln, muss ich leider davon ausgehen, dass er mich über den Tisch ziehen will. Den in seiner eigenen Kalkulation hat er es aufgeschlüsselt…


Viele Grüße,


Andreas
 

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