ᐅ Optimierung des Grundrisses mit vielen Detailfragen
Erstellt am: 12.01.26 21:12
M
MachsSelbst13.01.26 21:07Rohbaumaß 215cm. Verputzt sind es 210cm. Das Fenster ist 98cm. Also bleiben pro Seite ca. 55cm.
Es gibt aber keine 55cm tiefen Schränke(*). Mit Drehtüren haben die meist 63, 64cm Tiefe, mit Schiebetüren eher 66, 67cm.
Und ich würde gerade an Außenwände auch niemals Schränke direkt an die Wand stellen, aber das ist eine andere Geschichte.
Es gibt aber keine 55cm tiefen Schränke(*). Mit Drehtüren haben die meist 63, 64cm Tiefe, mit Schiebetüren eher 66, 67cm.
Und ich würde gerade an Außenwände auch niemals Schränke direkt an die Wand stellen, aber das ist eine andere Geschichte.
MachsSelbst schrieb:
Rohbaumaß 215cm. Verputzt sind es 210cm. Das Fenster ist 98cm. Also bleiben pro Seite ca. 55cm.
Es gibt aber keine 55cm tiefen Schränke. Mit Drehtüren haben die meist 63, 64cm Tiefe, mit Schiebetüren eher 66, 67cm.
Und ich würde gerade an Außenwände auch niemals Schränke direkt an die Wand stellen, aber das ist eine andere Geschichte.Das Fenster wird wie die Tür auf 80 cm verkleinert 🙂Ich hoffe einfach 60cm Schränke gehen sich aus, wenn dann zumindest knapp
Im Neubau sind Möbel an Außenwänden aber doch deutlich weniger bedenklich oder nicht?
P
Papierturm14.01.26 19:35Zitat: "Findet ihr das Haus alle wirklich so scheiße? Langsam könnte ich mir schon auch vorstellen, in dem Haus zu leben, auch wenn es natürlich Abzüge hier und da gibt"
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diese Hausplanung finde, und ich muss sagen, ich bin da zwiegespalten.
Auf der einen Seite kenne ich Grundrisse, die um Welten schlechter sind. Solche würde heute aber niemand mehr bauen. Diese Planungen sind größtenteils sehr alt und stark aus ihrer Zeit heraus entstanden.
Ich denke Folgendes: Wenn man heutzutage ein Haus baut und die entsprechenden Investitionen tätigt, dann sollte das Ergebnis mindestens gut, eher sogar sehr gut sein. Diese Planung ist das aus meiner Sicht nicht. Sie ist irgendwie ausreichend. Man kann sich mit vielem arrangieren, aber nichts ist wirklich gut, und vieles wird im Alltag einfach stören.
Wenn es sich um eine Mietwohnung handeln würde, in der man vielleicht zwei, fünf oder zehn Jahre lebt und dann weiterzieht, wäre das eine andere Situation. Auch wenn man wüsste, dass es das beste verfügbare Mietangebot ist, könnte man das anders bewerten.
Aber wenn man ein Haus plant, in dem man möglicherweise Jahrzehnte oder sogar ein Leben lang wohnt, dann sollte man zumindest die kleinen Ärgernisse vermeiden und die großen erst recht.
Kleinigkeiten, die mir am Grundriss konkret Kopfzerbrechen bereiten, habe ich schon angesprochen.
Dazu kommt aber auch die Anordnung der Räume. Aufenthaltsräume liegen an der dunkelsten Ecke des Hauses. Vielleicht gibt es dafür Gründe, die ich nicht kenne, aber aus planerischer Sicht würde ich das anders lösen, wenn man es wirklich vernünftig angehen will. Und genau das ist mein Punkt: Ich halte diese Planung nicht für durchdacht.
Wenn es um ein Projekt ginge, in das man einige Jahre Geld und Lebenszeit investiert, wäre das eine Sache. Hier sprechen wir aber von einer Entscheidung, die finanzielle Mittel und Lebenszeit über Jahrzehnte bindet. In so einem Fall würde ich es anders machen. Wiederum: Subjektiv.
Das hat nichts mit (Zitat) "scheiße finden" zu tun, sondern eher, weil ich hier so viel Verbesserungspotential sehe.
Ich habe die komplexe Situation im Hintergrund verstanden. Ich weiß, dass es nur ein sehr eingeschränktes Mitspracherecht gibt. Gerade deshalb finde ich es sehr bedauerlich, weil ich glaube, dass hier etwas deutlich Besseres möglich wäre als das, was jetzt umgesetzt wird. Und genau das finde ich tragisch.
Es ist eine Sache, wenn man sagt, für mehr Komfort oder Luxus müssten zehntausende Euro mehr investiert werden und das ist finanziell nicht machbar. Das kann ich nachvollziehen. Hier haben wir aber aus meiner Sicht eine Situation, in der der Unterschied zwischen einer guten und einer eher undurchdachten Planung vermutlich keinen Preisunterschied macht. Möglicherweise ist die gute Planung sogar günstiger als die undurchdachte.
Und das finde ich schade.
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diese Hausplanung finde, und ich muss sagen, ich bin da zwiegespalten.
Auf der einen Seite kenne ich Grundrisse, die um Welten schlechter sind. Solche würde heute aber niemand mehr bauen. Diese Planungen sind größtenteils sehr alt und stark aus ihrer Zeit heraus entstanden.
Ich denke Folgendes: Wenn man heutzutage ein Haus baut und die entsprechenden Investitionen tätigt, dann sollte das Ergebnis mindestens gut, eher sogar sehr gut sein. Diese Planung ist das aus meiner Sicht nicht. Sie ist irgendwie ausreichend. Man kann sich mit vielem arrangieren, aber nichts ist wirklich gut, und vieles wird im Alltag einfach stören.
Wenn es sich um eine Mietwohnung handeln würde, in der man vielleicht zwei, fünf oder zehn Jahre lebt und dann weiterzieht, wäre das eine andere Situation. Auch wenn man wüsste, dass es das beste verfügbare Mietangebot ist, könnte man das anders bewerten.
Aber wenn man ein Haus plant, in dem man möglicherweise Jahrzehnte oder sogar ein Leben lang wohnt, dann sollte man zumindest die kleinen Ärgernisse vermeiden und die großen erst recht.
Kleinigkeiten, die mir am Grundriss konkret Kopfzerbrechen bereiten, habe ich schon angesprochen.
Dazu kommt aber auch die Anordnung der Räume. Aufenthaltsräume liegen an der dunkelsten Ecke des Hauses. Vielleicht gibt es dafür Gründe, die ich nicht kenne, aber aus planerischer Sicht würde ich das anders lösen, wenn man es wirklich vernünftig angehen will. Und genau das ist mein Punkt: Ich halte diese Planung nicht für durchdacht.
Wenn es um ein Projekt ginge, in das man einige Jahre Geld und Lebenszeit investiert, wäre das eine Sache. Hier sprechen wir aber von einer Entscheidung, die finanzielle Mittel und Lebenszeit über Jahrzehnte bindet. In so einem Fall würde ich es anders machen. Wiederum: Subjektiv.
Das hat nichts mit (Zitat) "scheiße finden" zu tun, sondern eher, weil ich hier so viel Verbesserungspotential sehe.
Ich habe die komplexe Situation im Hintergrund verstanden. Ich weiß, dass es nur ein sehr eingeschränktes Mitspracherecht gibt. Gerade deshalb finde ich es sehr bedauerlich, weil ich glaube, dass hier etwas deutlich Besseres möglich wäre als das, was jetzt umgesetzt wird. Und genau das finde ich tragisch.
Es ist eine Sache, wenn man sagt, für mehr Komfort oder Luxus müssten zehntausende Euro mehr investiert werden und das ist finanziell nicht machbar. Das kann ich nachvollziehen. Hier haben wir aber aus meiner Sicht eine Situation, in der der Unterschied zwischen einer guten und einer eher undurchdachten Planung vermutlich keinen Preisunterschied macht. Möglicherweise ist die gute Planung sogar günstiger als die undurchdachte.
Und das finde ich schade.
Lieber Papierturm,
du hast es wahrscheinlich schlussendlich eh gut zusammengefasst.
Die Quintessenz meines Posts ist es nicht (bzw kann es leider nicht mehr sein), ein "besseres" Haus zu planen, sondern nur, hier so gut es geht, noch etwas nachzuhelfen.
Ich KANN faktisch nichts machen, und deswegen finde ich diesen Hate halt auch schwierig, weil deine Einordnung hilft mir schon sehr und vielleicht werde ich das meinem Freund irgendwann so auch mal nahe bringen, aber ich habe extra konkrete Fragen gestellt, bei denen ich denke, dass die Lösung dieser zumindest ein bisschen zur Besserung beitragen kann
Ich sage auch, zum Glück bin ich nicht die Person, die sich für das Haus verschulden muss...
du hast es wahrscheinlich schlussendlich eh gut zusammengefasst.
Die Quintessenz meines Posts ist es nicht (bzw kann es leider nicht mehr sein), ein "besseres" Haus zu planen, sondern nur, hier so gut es geht, noch etwas nachzuhelfen.
Ich KANN faktisch nichts machen, und deswegen finde ich diesen Hate halt auch schwierig, weil deine Einordnung hilft mir schon sehr und vielleicht werde ich das meinem Freund irgendwann so auch mal nahe bringen, aber ich habe extra konkrete Fragen gestellt, bei denen ich denke, dass die Lösung dieser zumindest ein bisschen zur Besserung beitragen kann
Ich sage auch, zum Glück bin ich nicht die Person, die sich für das Haus verschulden muss...
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