Zusatz: Auch Temperaturschwankungen im Raum spielen eine Rolle. Spanplatten dehnen sich leicht aus und ziehen sich wieder zusammen. Durch diese Bewegung lockern sich Schrauben schneller als bei Massivholz.
Auch häufiges Öffnen und Schließen verstärkt diesen Effekt.
Abhilfe schafft ein festerer Sitz mit Einschraubmuttern oder sogar längeren Schrauben, wenn technisch möglich.
Auch häufiges Öffnen und Schließen verstärkt diesen Effekt.
Abhilfe schafft ein festerer Sitz mit Einschraubmuttern oder sogar längeren Schrauben, wenn technisch möglich.
Eine technische Ergänzung: Schrauben, die sich bei Möbeln lösen, tun dies oft aufgrund mangelnder Reibung in der Schraubverbindung.
In Spanholz drückt die Schraube Holzfasern weg, sie „klemmt“ nicht wie in Massivholz. Das begünstigt langsames Herausdrehen unter wiederholter Belastung.
Daher sind Schrauben mit riffeltem Schaft oder spezielle Holzschrauben sinnvoll.
Ebenfalls wichtig: Regelmäßige Kontrolle und Nachziehen, gerade in den ersten Wochen.
Dem kann ich nur zustimmen, gerade die Feuchtigkeit führt zu Quell- und Schrumpfvorgängen.
In Spanholz drückt die Schraube Holzfasern weg, sie „klemmt“ nicht wie in Massivholz. Das begünstigt langsames Herausdrehen unter wiederholter Belastung.
Daher sind Schrauben mit riffeltem Schaft oder spezielle Holzschrauben sinnvoll.
Ebenfalls wichtig: Regelmäßige Kontrolle und Nachziehen, gerade in den ersten Wochen.
Jukin schrieb:
Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit spielen eine große Rolle.
Dem kann ich nur zustimmen, gerade die Feuchtigkeit führt zu Quell- und Schrumpfvorgängen.
Danke für die guten Infos bisher, ich hatte noch eine idee:
Vielleicht nutzen Hersteller wegen Kosten eher einfachere Schrauben, die diesen Halt nicht so gut bieten. Und das bei einem Möbel wie Malm, das preiswert und oft gekauft wird.
Manchmal fühlt man sich echt wie beim Experimentieren, wenn man die Möbel zusammenbaut und dann merkt, dass "normale" Schrauben da nicht optimal sind.
Drittens könnte es auch am Montagewerkzeug liegen, wenn man nicht exakt anzieht, lösen sich die Schrauben schneller, denke ich.
Wäre interessant, ob Malm-Produkte mit anderen Schraubentypen besser wären.
Fitigu schrieb:
Schrauben mit riffeltem Schaft sind sinnvoll.
Vielleicht nutzen Hersteller wegen Kosten eher einfachere Schrauben, die diesen Halt nicht so gut bieten. Und das bei einem Möbel wie Malm, das preiswert und oft gekauft wird.
Manchmal fühlt man sich echt wie beim Experimentieren, wenn man die Möbel zusammenbaut und dann merkt, dass "normale" Schrauben da nicht optimal sind.
Drittens könnte es auch am Montagewerkzeug liegen, wenn man nicht exakt anzieht, lösen sich die Schrauben schneller, denke ich.
Wäre interessant, ob Malm-Produkte mit anderen Schraubentypen besser wären.
Guter Punkt mit den Schraubentypen. Hersteller wählen oft Verbindungsarten, die Montagestabilität zum Preis drücken. Diese Kompromisse führen zu den hier beschriebenen Problemen.
Zum Thema Montagewerkzeug: Ratschen oder Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung sind hier empfehlenswert. Sonst zieht man entweder nicht fest genug oder beschädigt das Holz.
Das stimmt :-).
Nach meiner Erfahrung ist eine sorgfältige Montage mit der passenden Drehmomentbegrenzung und Verwendung von Schraubensicherungslack eine der besten Methoden, um das spätere Lösen zu verhindern.
Zum Thema Montagewerkzeug: Ratschen oder Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung sind hier empfehlenswert. Sonst zieht man entweder nicht fest genug oder beschädigt das Holz.
koduga schrieb:
manchmal fühlt man sich wie beim Experimentieren...
Das stimmt :-).
Nach meiner Erfahrung ist eine sorgfältige Montage mit der passenden Drehmomentbegrenzung und Verwendung von Schraubensicherungslack eine der besten Methoden, um das spätere Lösen zu verhindern.
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