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ᐅ Wie kann ich Ikea BESTA so umbauen, dass es als Raumtrenner dient?

Erstellt am: 16.02.22 08:37
J
jari41
J
jari41
16.02.22 08:37
Hallo zusammen, ich spiele mit dem Gedanken, mein Ikea BESTÅ Regal so umzubauen, dass es als Raumtrenner in meinem Wohnzimmer fungiert. Konkret möchte ich den Raum in zwei Bereiche teilen, ohne eine feste Wand einzuziehen, um mehr Flexibilität zu behalten. Dabei stelle ich mir vor, dass der BESTÅ-Schrank nicht nur optisch trennt, sondern auch Stauraum bietet und auf beiden Seiten attraktiv aussieht.

Hat jemand Erfahrung mit solchen Umbauten? Gibt es spezielle Tipps, wie man den Schrank sicher und stabil macht, wenn er frei im Raum steht? Wie handhabt ihr die Rückseite (meist ja nur Rückwand)? Und wie kann man eventuell Türen oder Regalteiler modifizieren, um den Raumtrenner effizienter zu gestalten? Danke für Hinweise und gerne auch Anleitungen oder Beispiele!
T
TEBILO
16.02.22 10:12
jari41 schrieb:
Hat jemand Erfahrung mit solchen Umbauten? Gibt es spezielle Tipps, wie man den Schrank sicher und stabil macht, wenn er frei im Raum steht?

Das ist eine sehr wichtige Frage, denn die BESTÅ-Serie ist standardmäßig eher für Stellwände an einer Wand konstruiert und nicht als frei stehender Raumtrenner. Um die Stabilität zu gewährleisten, empfehle ich folgende Schritte:

- Verwende zusätzliche stabile Rückwände auf beiden Seiten, nicht nur eine dünne Spanplatte, sondern am besten MDF mit mindestens 10 mm Stärke.
- Verstärke die Verbindung der einzelnen Module mit Winkeln oder Metallplatten im Innenbereich, gerade wenn du mehrere Einheiten kombinierst.
- Befestige die Module unten mit einer zusätzlichen Bodenplatte oder einem Sockel, der als Fundament wirkt.
- Um Kippgefahr zu minimieren, kannst du auch eine Bodenbefestigung in Erwägung ziehen, zum Beispiel mit unsichtbaren Schrauben oder Schwerlastklebern, je nach Bodenbelag.
jari41 schrieb:
Wie handhabt ihr die Rückseite (meist ja nur Rückwand)?

Man kann die Rückseite komplett verkleiden, am besten farblich passend oder sogar mit dekorativen Platten, um so auch die Optik von hinten aufzuwerten. Alternativ kannst du eine selbstklebende Folie oder Tapete verwenden, die den Raumtrenner auf beiden Seiten verschönern.
jari41 schrieb:
Und wie kann man eventuell Türen oder Regalteiler modifizieren, um den Raumtrenner effizienter zu gestalten?

Ich empfehle, wenn Stauraum auf beiden Seiten gewünscht ist, Schiebetüren oder offene Regalfächer zu kombinieren. Die Türen kannst du auch einfach durch dekorative Stoffbahnen oder Plexiglasscheiben ersetzen, wenn du eine modernere Optik anstrebst.

Falls du möchtest, kann ich dir gerne eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben, wie der Umbau technisch umgesetzt wird.
P
PRA64
16.02.22 14:46
TEBILO schrieb:
Ich empfehle, wenn Stauraum auf beiden Seiten gewünscht ist, Schiebetüren oder offene Regalfächer zu kombinieren.

Das ist ein sehr guter Ansatz. Hier eine etwas strukturierte Herangehensweise, wie man den BESTÅ als Raumtrenner umbauen kann:

- Planung: Messe genau die Breite und Höhe des Bereiches, der getrennt werden soll. Entscheide, ob der Raumtrenner 1- oder 2-seitig nutzbar sein soll.
- Aufbau: Nutze Modulrahmen und richte die Einheiten so aus, dass Front und Rückseite beide ansprechend gestaltet werden können.
- Rückwände: Tausche die Standardrückwand gegen stabile, beidseitig gestaltete Paneele aus. MDF ist ideal.
- Türen: Für beide Seiten bieten sich entweder Schiebetüren (wie TEBILO erwähnt) oder offene Regale an, je nach Zweck.
- Stabilisierung: Verbinde Module untereinander mit Metallwinkeln und ergänze Standfüße oder ein Bodensockel
- Optik: Farbige oder bedruckte Platten als Verkleidung schaffen zusätzliches Design.

Typische Fehler, die ich häufig sehe:
- Nur eine einfache Rückwand, die von vorne nicht gut aussieht
- Fehlende Stabilisierung, wodurch der Raumtrenner kippelig wird
- Unpassende Maße, die den Raum beengend wirken lassen

Falls du auf Kunststofffronten stehst, kannst du übrigens auch Leuchtleisten oder LED-Elemente integrieren, um den Raumteiler attraktiver zu machen.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte sind "beidseitige Optik", "Stabilität" und "funktionale Aufteilung".
D
draFrederi
17.02.22 07:59
Eine coole Idee, so einen IKEA BESTÅ mal nicht nur an der Wand zu nutzen! 🙂

Ich habe vor einiger Zeit genau das gemacht – als Raumtrenner im Wohnzimmer zwischen Sofa und Essbereich. Was bei mir gut funktioniert hat, waren offene Fächer auf der Wohnzimmerseite, die ich mit ein paar Pflanzen und tollen Büchern dekoriert habe. Auf der Essbereich-Seite habe ich stattdessen Türen eingebaut, um mehr Stauraum zu schaffen, der nicht immer sichtbar ist.

Ein kleiner Tipp: Ich habe die Rückwand komplett abgenommen und mit einem hübschen Stoffrahmen die Rückseite verkleidet, der ist fest gespannt, sieht schick aus und lässt noch Luft durch – ideal für die Akustik und macht das Ganze leichter.
TEBILO schrieb:
Um die Stabilität zu gewährleisten, empfehle ich folgende Schritte:
Dem kann ich nur zustimmen, die Stabilität ist extrem wichtig, sonst kippt das Teil einfach. Ich habe noch zusätzlich die Module seitlich mit Metallwinkeln verbunden, das hält super.

Viel Erfolg bei deinem Projekt, ist eine tolle Veränderung im Raum, die richtig was hermacht!
F
FELOTAU
17.02.22 12:03
jari41 schrieb:
Konkret möchte ich den Raum in zwei Bereiche teilen, ohne eine feste Wand einzuziehen, um mehr Flexibilität zu behalten.

Ich kann gut nachvollziehen, dass du dich für eine flexible Lösung interessierst. Es ist ja nicht immer einfach, Wohnungen offen zu halten und dennoch Bereiche optisch voneinander zu trennen.

Falls du etwas unsicher bist wegen der Stabilität oder des Aussehens, würde ich empfehlen, den Raumtrenner erstmal mobil zu gestalten – also mit Rollen an der Unterseite. So kannst du ausprobieren, wie gut dir die Aufteilung gefällt und hast die Möglichkeit, den BESTÅ später wieder umzusetzen.

Ich selbst hatte auch lange Lampen und Kabel, die durch den Raumtrenner sollten, deswegen habe ich kleine Aussparungen mit der Stichsäge an den Paneelen vorgenommen. Das ist gut machbar und stört optisch kaum, wenn man es ordentlich macht.

Ich weiß, ein Umbau ist immer auch mal mit Aufwand verbunden, und manchmal ist das schon eine kleine Hürde. Aber wenn du dir den Stress machst, wird das Ergebnis später umso schöner sein!

Und falls du mal irgendwo hängst, einfach hier nochmal fragen, wir helfen gerne weiter.
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