ᐅ Wie baue ich Ikea Besta als Kücheninsel mit viel Stauraum auf?
Erstellt am: 20.12.15 16:03
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mapau45Danke für eure schnellen und guten Antworten!
Zu den Materialien: Ich plane eine 3 cm dicke, lackierte Multiplex-Arbeitsplatte. Stabil genug, nicht zu schwer, wollte ich mir so vorstellen.
Kannst du das mit den breiteren Böden näher erläutern? Meinst du die 60 cm tiefen Böden statt der Standard 40cm?
Ich habe auch überlegt, ob ich Rückwände oder eher Verkleidungen außen montiere. Rückwände hinten sind ja eigentlich wichtig für die Stabilität, aber sieht auf der Insel ja nicht aus.
Gibt es hier dafür spezielle Ikea-Füße mit Verstellbarkeit oder sollte ich besser extra Winkelfüße kaufen?
Danke schon mal für weitere Tipps!
Zu den Materialien: Ich plane eine 3 cm dicke, lackierte Multiplex-Arbeitsplatte. Stabil genug, nicht zu schwer, wollte ich mir so vorstellen.
NAU34 schrieb:
Tipp: Nimm die breiteren Böden rein, die tragen mehr Last und fühlen sich stabiler an.
Kannst du das mit den breiteren Böden näher erläutern? Meinst du die 60 cm tiefen Böden statt der Standard 40cm?
Ich habe auch überlegt, ob ich Rückwände oder eher Verkleidungen außen montiere. Rückwände hinten sind ja eigentlich wichtig für die Stabilität, aber sieht auf der Insel ja nicht aus.
enrique7 schrieb:
Außerdem solltest du die Füße der Insel so wählen, dass ein möglicher unebener Boden ausgeglichen wird, um Stress auf die Verbindungen zu vermeiden.
Gibt es hier dafür spezielle Ikea-Füße mit Verstellbarkeit oder sollte ich besser extra Winkelfüße kaufen?
Danke schon mal für weitere Tipps!
Hallo @mapau45,
du hast Recht, die Multiplex-Arbeitsplatte klingt sehr passend – nicht zu schwer, aber stabil. Die 60 cm tiefen Besta-Böden tragen definitiv mehr, ja.
Zu den Rückwänden: Wenn du sie weglässt, kannst du stattdessen Querleisten oder eine Rückwand aus dünnem Sperrholz einsetzen, die innen die Korpusse versteift, ohne dass man sie sichtbar sieht. Die sorgt für Stabilität, auch bei freistehender Anordnung.
Ikea bietet in einigen Serien Füße mit Höhenverstellbarkeit an, aber für eine Kücheninsel empfehle ich eher hochwertige, robuste Möbel- oder Tischbeine, die sich exakt ausrichten lassen und auch höhere Lasten tragen.
Außerdem noch ein Tipp fürs Montieren: Arbeite unbedingt zu zweit und verwende Schraubzwingen beim Verbinden, damit nichts verrutscht.
Viele Grüße!
du hast Recht, die Multiplex-Arbeitsplatte klingt sehr passend – nicht zu schwer, aber stabil. Die 60 cm tiefen Besta-Böden tragen definitiv mehr, ja.
Zu den Rückwänden: Wenn du sie weglässt, kannst du stattdessen Querleisten oder eine Rückwand aus dünnem Sperrholz einsetzen, die innen die Korpusse versteift, ohne dass man sie sichtbar sieht. Die sorgt für Stabilität, auch bei freistehender Anordnung.
Ikea bietet in einigen Serien Füße mit Höhenverstellbarkeit an, aber für eine Kücheninsel empfehle ich eher hochwertige, robuste Möbel- oder Tischbeine, die sich exakt ausrichten lassen und auch höhere Lasten tragen.
Außerdem noch ein Tipp fürs Montieren: Arbeite unbedingt zu zweit und verwende Schraubzwingen beim Verbinden, damit nichts verrutscht.
Viele Grüße!
Nochmal zum Thema Stabilität:
Genau das ist bei mir auch der Fall, ich habe innen hinter den Schränken Holzleisten befestigt und zusätzlich noch Metallwinkel an einigen Verbindungsstellen verschraubt. So bleibt alles schön stabil, auch wenn die Insel mal angestupst wird.
Extra Füße mit stabiler Verstellbarkeit sind meiner Meinung nach besser, vor allem wenn der Fußboden nicht ganz eben ist. Es gibt auch Fußstützen für Küchen-Unterschränke, vielleicht lassen sich die nutzen. Wichtig ist, dass nichts knarzt oder wackelt.
Alles in allem: Der Aufwand lohnt sich, denn danach hast du eine perfekt angepasste Kücheninsel mit viel Stauraum. Ich drück dir die Daumen!
alvalo schrieb:
Wenn du sie weglässt, kannst du stattdessen Querleisten oder eine Rückwand aus dünnem Sperrholz einsetzen, die innen die Korpusse versteift, ohne dass man sie sichtbar sieht.
Genau das ist bei mir auch der Fall, ich habe innen hinter den Schränken Holzleisten befestigt und zusätzlich noch Metallwinkel an einigen Verbindungsstellen verschraubt. So bleibt alles schön stabil, auch wenn die Insel mal angestupst wird.
mapau45 schrieb:
Gibt es hier dafür spezielle Ikea-Füße mit Verstellbarkeit oder sollte ich besser extra Winkelfüße kaufen?
Extra Füße mit stabiler Verstellbarkeit sind meiner Meinung nach besser, vor allem wenn der Fußboden nicht ganz eben ist. Es gibt auch Fußstützen für Küchen-Unterschränke, vielleicht lassen sich die nutzen. Wichtig ist, dass nichts knarzt oder wackelt.
Alles in allem: Der Aufwand lohnt sich, denn danach hast du eine perfekt angepasste Kücheninsel mit viel Stauraum. Ich drück dir die Daumen!
Zu deiner Frage, @mapau45:
Exakt, die 60 cm tiefen Böden sind stabiler und tragen auch besser. Außerdem hast du so mehr Stauraum. Die Besta-Korpusse sind zwar flexibel, aber je größer der Boden, desto weniger 'wabbelt' es.
Noch ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Besta-Elemente nebeneinander verbindest, musst du auch die Türen oder Schubladen gut justieren, weil sich durch den Zusammenbau Spannungen entwickeln können. Das kostet etwas Zeit, lohnt sich aber!
Und, ganz wichtig: Viel trinken beim Aufbau! Das hilft gegen Frust 😄🍵
mapau45 schrieb:
Kannst du das mit den breiteren Böden näher erläutern? Meinst du die 60 cm tiefen Böden statt der Standard 40cm?
Exakt, die 60 cm tiefen Böden sind stabiler und tragen auch besser. Außerdem hast du so mehr Stauraum. Die Besta-Korpusse sind zwar flexibel, aber je größer der Boden, desto weniger 'wabbelt' es.
Noch ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Besta-Elemente nebeneinander verbindest, musst du auch die Türen oder Schubladen gut justieren, weil sich durch den Zusammenbau Spannungen entwickeln können. Das kostet etwas Zeit, lohnt sich aber!
Und, ganz wichtig: Viel trinken beim Aufbau! Das hilft gegen Frust 😄🍵