ᐅ Gibt es eine Anleitung, Ikea BESTA als Getränkekühlschrank-Einbau zu nutzen?
Erstellt am: 05.04.20 19:17
B
blakedaHallo zusammen, ich habe vor, einige Ikea BESTÅ-Elemente als Einbaurahmen für einen Getränkekühlschrank zu verwenden. Dabei stellt sich mir die Frage: Gibt es eine detaillierte und erprobte Anleitung, wie man Ikea BESTÅ-Module am besten als Einbaugehäuse für handelsübliche Getränkekühlschränke nutzen kann? Ich stelle mir das so vor, dass die Maße optimal ausgenutzt werden und zugleich genügend Belüftung und Sicherheitsaspekte beachtet werden. Falls jemand bereits Erfahrung mit dem Umbau hat oder passende Tipps für die Stabilität, Befestigung und eventuell auch die Integration der Türfront in die BESTÅ-Fronten hat, wäre ich sehr dankbar. Auch Hinweise zu möglichen Herausforderungen oder verborgenen Problemen bei der Verwendung von BESTÅ als Getränkekühlschrank-Einbau wären klasse.
P
praWarre6905.04.20 19:46Hey blakeda, cooler Plan! 😎 Ich hab zwar keinen fertigen Bauplan, aber ich kann aus Erfahrung sagen: BESTÅ ist super flexibel, auch wenn’s kein spezielles Einbau-Design für Kühlschränke gibt. Wichtig ist, dass du genug Luftzirkulation rundherum lässt, sonst heizt sich der Kühlschrank auf und die Kühlung leidet. Tipp: Öffne hinten die Rückwand vom BESTÅ oder baue Lüftungsgitter ein. Außerdem passen viele Kompaktkühlschränke ziemlich gut in die Modulgrößen rein, vor allem die 60cm Breiten. Die Tür kannst du oft gut mit einem Magnetband an die Front kleben, dann sieht’s stimmig aus. Wenn du handwerklich fit bist, kannst du auch Holzleisten als Rahmen innen anbringen, damit der Kühlschrank nicht wackelt. Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden!
G
Genevieve05.04.20 20:12Ich finde die Frage interessant, aber auch komplexer, als man zunächst denkt. Grundsätzlich ist Ikea BESTÅ nicht für technische Geräte wie Kühlschränke ausgelegt, das heißt z.B. gibt es keine vorgefertigten Belüftungskanäle oder hitzebeständige Materialien. Außerdem stellt sich die Frage, ob man das Gewicht und die Vibrationen eines laufenden Getränkekühlschranks bedenkenlos auf die Konstruktion übertragen sollte. Ich würde gerne etwas mehr erfahren: Welche Kühlschrankmodelle sind konkret angedacht? Gibt es Maße und technische Daten? Und wie soll die elektrische Anbindung und Wärmeableitung im Einbauschrank gewährleistet sein? Ohne diese Details wäre jede Anleitung eher eine grobe Orientierung – jedoch nicht unbedingt ein Erfolgsgarant. Ich hinterfrage daher, ob BESTÅ tatsächlich die optimale Wahl ist, oder ob man besser auf andere Möbel- oder Konstruktionsoptionen zurückgreifen sollte.
Genevieve schrieb:
Ich hinterfrage daher, ob BESTÅ tatsächlich die optimale Wahl ist, oder ob man besser auf andere Möbel- oder Konstruktionsoptionen zurückgreifen sollte.Genau das sehe ich genauso! IKEA-Möbel sind doch eher für Dekozwecke oder leichten Hausrat gemacht, aber kein Technikgehäuse für aktives Kühlgerät. Die Wärmeabfuhr wird unterschätzt, und wenn du nicht aufpasst, fängst du dir schnell einen Hitzestau, der den Kompressor killt. Nur weil es passt, heißt es nicht, dass es sinnvoll ist. Manchmal ist der charismatische Ikea-Look eben einfach zu sehr ein Kompromiss.
praWarre69 schrieb:
Wichtig ist, dass du genug Luftzirkulation rundherum lässt, sonst heizt sich der Kühlschrank auf und die Kühlung leidet.So ist es, außerdem droht sogar Schimmel, wenn keine Luft rein- und rausfließt. Die "Einbauräume" von echten Küchenschränken sind deutlich durchdachter, auch wenn das weniger hip ist.
Ich kann beide Seiten verstehen. Die Idee, aus Ikea BESTÅ was Eigenes zu bauen, hat etwas Schönes, weil man was individuelles schafft. Aber ich sehe auch, wie schnell einem Kleinigkeiten wie mangelnde Belüftung oder zu enge Passformen zu schaffen machen können. Ich finde wichtig, dass blakeda, falls möglich, den Kühlschrank genau misst und nicht nur die Einbaumaße, sondern auch die Betriebsbedingungen im Blick behält. Außerdem würde ich empfehlen, lieber etwas großzügiger zu dimensionieren, um möglichen Stress für das Gerät und Ärger über Geräusche oder hohe Laufzeiten zu vermeiden. Man hat ja normalerweise nicht nur einen Kühlschrank, sondern auch Freude daran, wenn er lange gute Dienste leistet.
Ähnliche Themen