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ᐅ IKEA Malm Möbel robust machen – welche Tricks gibt es?

Erstellt am: 21.09.22 08:43
G
glaIsaac
G
glaIsaac
21.09.22 08:43
Hallo zusammen, ich habe vor kurzem angefangen, einige IKEA Malm Möbelstücke bei mir zuhause zu nutzen – vor allem Kommoden und Nachttische. Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Material und die Verarbeitung bei stärkerer Beanspruchung doch eher am Limit sind, vor allem wenn man die Möbelstücke häufiger bewegt oder belastet.

Daher meine Frage an euch: Welche Tricks oder Maßnahmen gibt es, um die Robustheit der IKEA Malm Möbel deutlich zu verbessern? Ich suche nach praktikablen DIY-Lösungen, zum Beispiel Verstärkungen, optimale Schraubtechniken oder geeignete Materialien, die man ergänzend nutzen kann.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Insider-Tipps, die wirklich helfen, die Möbel länger stabil und langlebig zu machen!
R
Ramon4
21.09.22 09:12
Hallo glaIsaac, willkommen im Forum!

Deine Frage ist sehr berechtigt, denn die Malm-Reihe ist zwar schön und erschwinglich, aber die Standardverarbeitung ist leider häufig nicht auf maximale Belastbarkeit ausgelegt.

Ein bewährter Tipp ist, die Rückwand zu verstärken, indem man statt der dünnen Presspappe eine Multiplexplatte oder einfache OSB-Platten nutzt. Das erhöht die Stabilität enorm und verhindert auch das Verziehen der Möbel.

Zudem empfehle ich, bei den Schubladen statt der mitgelieferten Schrauben längere und dickere Schrauben zu verwenden, die man dann mit passenden Dübeln im Korpus verankert. Durch zusätzliche Winkel oder Metallverbinder an den wichtigsten Verbindungsstellen kann man die Möbelstücke deutlich stabiler machen.

Wichtig ist auch, die Teile wirklich sorgfältig und mit genug Drehmoment festzuschrauben, um das Nachgeben der Verbindungen zu reduzieren. Mehr wolltest du wissen? Ich kann gerne noch auf Einzelfaktoren eingehen!
M
MUMENAR
21.09.22 10:05
Interessante Frage, glaIsaac. Ich finde es wichtig, auch mal kritisch zu hinterfragen, bevor man irgendwelche Hacks vornimmt.
Ramon4 schrieb:
statt der dünnen Presspappe eine Multiplexplatte oder einfache OSB-Platten nutzt
klingt zunächst logisch, aber: Wie wirkt sich das zusätzliche Gewicht auf die Montage und Nutzung aus? Könnte es im Gegenzug die Belastung an anderen Stellen verstärken?

Außerdem: Wie nachhaltig sind solche Eingriffe im Sinne der späteren Möbelentsorgung oder des Umzugs?

Klar ist, dass IKEA nicht für Schwerlastmöbel steht, aber vielleicht ist es besser, mal genau zu messen, welche Belastung wirklich nötig und sinnvoll ist, statt einfach alles aufzurüsten. Gibt es da nicht vielleicht auch andere Konstruktionen, die man berücksichtigen könnte?
B
bapar
21.09.22 11:58
Hallo zusammen, ich möchte hier mal einen etwas technischeren Blickwinkel beisteuern, insbesondere weil ich selbst schon längere Zeit an Malm-Möbeln arbeite.

Grundsätzlich bestehen die Malm-Möbel aus Spanplatten mit einer dünnen Melaminbeschichtung, was sie leicht macht, dafür aber leider auch anfällig für Kanten- und Schraubenausrisse ist.

Meine wichtigsten Tipps für stabile Veränderungen sind folgende:

1. Verwendung von Einschraubdübeln (auch Möbelverbinder genannt) aus Metall zur Verstärkung der Eckverbindungen. Diese verbürgen sich für bessere Zugfestigkeit.

2. Nachrüstung einer stabilen Rückwandplatte aus 10mm Multiplex oder Sperrholz. Die originale dünne Rückwand verhindert quasi ohne ausreichend Querversteifung eine Kipp- und Verdrehbewegung.

3. Zusätzlich kann man im Inneren der Möbelverbinder oder kleine Metallwinkel an unteren Schubladenkanten anbringen, damit diese weniger Spiel bekommen und länger stramm sitzen.

4. Beim Schrauben in Spanplatten unbedingt spezielle Spanplattenschrauben verwenden und vorher mit einem geeigneten Bohrer Vorbohrungen setzen, um das Material nicht zu sprengen.

5. Falls du vorhast, das Möbel öfter zu transportieren: lösbare Verbindungen mit Holzverbinder-Systemen (wie Minifix) sorgen für bessere Demontagefähigkeit ohne Materialverlust.

6. Bei starker Beanspruchung empfiehlt es sich zudem, den Bodenbelag unter die Möbel mit rutschhemmenden Pads zu versehen, die ein Verschieben und unnötige Belastungen verhindern.

Mich interessiert: Welcher Malm-Typ (Schrank, Kommode, Nachttisch) ist bei dir besonders betroffen, und welche Belastungen (Gewicht, häufiges Umsetzen etc.) hast du konkret? Dann kann ich dir noch spezifischere Hinweise geben.
G
glaIsaac
22.09.22 07:37
Danke schon mal für die ersten Inputs!
MUMENAR schrieb:
Wie wirkt sich das zusätzliche Gewicht auf die Montage und Nutzung aus?

Das ist ein guter Punkt. Bei mir sind es hauptsächlich Kommoden, die ich verstärken will, sie werden nicht bewegt, aber sehr regelmäßig genutzt, teils sogar als Sitzfläche (ja, ich weiß, eigentlich nicht empfohlen).
bapar schrieb:
Welcher Malm-Typ ist bei dir besonders betroffen, und welche Belastungen hast du konkret?

Genau, Kommoden mit 4 und 6 Schubladen, und ja, das Gewicht auf der oberen Fläche ist nicht unerheblich – ich überlege, wie ich insbesondere die Verbindung der Seitenteile mit dem Boden verstärken kann, weil die aktuell bei mir ein gewisses Nachgeben zeigen, wenn ich mich abstütze.

Ich kann mir vorstellen, dass sowohl größere Winkel als auch eine verklebte Rückwand helfen, aber gibt es Tricks, die auch optisch wenig auffallen?
Z
zarHenning
22.09.22 08:15
Verklebte MDF- oder Sperrholzplatten an der Rückseite sind super effektiv.

Zusätzlich am Boden innen Metallwinkel anbringen – da wackelt nichts mehr.

Für Sitzfläche unbedingt stabile Klemmecken benutzen, die man innen an der Rückwand anbringt.

Schrauben immer nachziehen nach ein paar Wochen.
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