HouseNo22 schrieb:
Ach ja, gebaut wird in Süddeutschland auf dem Land. Wir bezahlen knapp 86.000€ (92.000€ inkl. NK) für 532qm Grundstück im Neubaugebiet.Dann verbleiben 600000€ für das Haus, ohne Außenanlagen oder Garage. Mit, dann verbleibt für das Haus ca. 540000€. Das reicht für ein Standard!-Haus mit 170qm.
HouseNo22 schrieb:
oder wir etwas übersehen haben.Genau das habt Ihr übersehen. Ich würde mal sagen, dass Euer Architekt Euch mal ein Haus entwerfen sollte, ohne dass Ihr Euren Entwurf zeigt. Und dann darauf einstellen, dass Eure Wünsche, ohne die ihr nicht leben könnt, nicht oder nicht adäquat umgesetzt werden.
H
hanghaus202321.04.26 11:07Ich sehe hier das Budget auch nicht ausreichend an. Architekten neigen dazu Kunden Traumschlösser zu planen. Ich vermisse einen Lageplan vom Grundstück ebenso wie einen Nordpfeil. Eines Tages werdet ihr die Lufträume hassen. Aber dass will man ja nicht hören. Zu den Grundrissen will ich nicht viel sagen. Aber das Missverhältnis zwischen Technik und Büro ist mir aufgefallen ebenso wie das WC ohne Fenster im EG. Im OG das Missverhältnis von Elternbad zum Kinderbad ist auch meiner Meinung nach sehr zu überdenken. Das Elternbad gehört mindestens einen halben Meter breiter.
H
Holzhaus2621.04.26 14:32Eure Überlegungen sind absolut nachvollziehbar, und viele der Punkte tauchen bei der Hausplanung immer wieder auf. Ein paar Gedanken dazu:
Lichtsituation:
Ob der Wohnbereich genug Licht bekommt, hängt stark von der tatsächlichen Verschattung, der Fenstergröße und der Tiefe des Raumes ab. Westlicht erreicht den Wohnraum meist gut – aber nur, wenn keine baulichen Hindernisse davorstehen. Eine breite Fensterzeile im Süden ist grundsätzlich ein großer Vorteil. Wenn ihr unsicher seid, lohnt sich ein Vergleich mit ähnlichen Grundrissen, die bereits realisiert wurden.
WC im EG & Elternbad:
Die Maße wirken auf den ersten Blick praktikabel, solange Bewegungsflächen eingehalten werden. Ein kleines Elternbad ist völlig ausreichend, wenn das große Familienbad gut ausgestattet ist. Das Konzept „Kinder nutzen das große Bad, Eltern haben ein privates kleines Bad“ funktioniert in vielen Haushalten sehr gut.
WC ohne Fenster:
Wenn ihr eine zentrale Lüftungsanlage plant, ist ein fensterloses WC absolut üblich und technisch problemlos. Wichtig ist nur, dass der Abluftstrom korrekt eingestellt wird.
Raumgrößen allgemein:
Ohne exakte Maße ist es schwer zu beurteilen, aber eure Beschreibung klingt nach einem soliden Größenkonzept. Oft entstehen Engstellen eher durch Möblierung oder Verkehrswege als durch die reine Quadratmeterzahl.
Fensterplanung:
Dass ihr das erst im nächsten Termin mit dem Architekten besprecht, ist völlig normal. Fenster sind einer der letzten Schritte, weil sie sich am finalen Grundriss orientieren.
Lichtsituation:
Ob der Wohnbereich genug Licht bekommt, hängt stark von der tatsächlichen Verschattung, der Fenstergröße und der Tiefe des Raumes ab. Westlicht erreicht den Wohnraum meist gut – aber nur, wenn keine baulichen Hindernisse davorstehen. Eine breite Fensterzeile im Süden ist grundsätzlich ein großer Vorteil. Wenn ihr unsicher seid, lohnt sich ein Vergleich mit ähnlichen Grundrissen, die bereits realisiert wurden.
WC im EG & Elternbad:
Die Maße wirken auf den ersten Blick praktikabel, solange Bewegungsflächen eingehalten werden. Ein kleines Elternbad ist völlig ausreichend, wenn das große Familienbad gut ausgestattet ist. Das Konzept „Kinder nutzen das große Bad, Eltern haben ein privates kleines Bad“ funktioniert in vielen Haushalten sehr gut.
WC ohne Fenster:
Wenn ihr eine zentrale Lüftungsanlage plant, ist ein fensterloses WC absolut üblich und technisch problemlos. Wichtig ist nur, dass der Abluftstrom korrekt eingestellt wird.
Raumgrößen allgemein:
Ohne exakte Maße ist es schwer zu beurteilen, aber eure Beschreibung klingt nach einem soliden Größenkonzept. Oft entstehen Engstellen eher durch Möblierung oder Verkehrswege als durch die reine Quadratmeterzahl.
Fensterplanung:
Dass ihr das erst im nächsten Termin mit dem Architekten besprecht, ist völlig normal. Fenster sind einer der letzten Schritte, weil sie sich am finalen Grundriss orientieren.
hanghaus2023 schrieb:
Architekten neigen dazu Kunden Traumschlösser zu planen.Allerdings steht hier zur Diskussion kein Architektenentwurf, sondern ein DIY-Grundriss.
Nicht, dass diese unbedingt schlechter wären, aber der Zeichenstift eines Bauherren ist nun mal sehr viel geduldiger und großzügigen, als das Budget es hergibt.
hanghaus2023 schrieb:
Architekten neigen dazu Kunden Traumschlösser zu planen.Du meinst "Architekten" (die Anführungszeichen zu überhören, ist einer der populärsten und teuersten Fehler ihrer Kunden) bzw. Architekten mit "@Gerddieter warnt" davor.
Medium schrieb:
Allerdings steht hier zur Diskussion kein Architektenentwurf, sondern ein DIY-Grundriss.
Nicht, dass diese unbedingt schlechter wären, aber der Zeichenstift eines Bauherren ist nun mal sehr viel geduldiger und großzügigen, als das Budget es hergibt.Vor allem sehen die Bauherren ihre selbstgezeichneten Leerquadratmeter nicht. Wir reden dabei von regelmäßig zwanzig Prozent Mehrfläche ohne Wohnwertgewinn, oder mit anderen Worten: auf die geschicktere Planung umgerechnet praktisch 3600 EUR/qm. Regelmäßig kostet die Eigenplanung signifikant mehr Geld als das Architektenhonorar betragen hätte. Diese Minuseinsparung evaluiert sich wohlgemerkt bereits in der ersten Halbzeit, und wird dann in der zweiten sogar noch getoppt.
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S
Siedler3422.04.26 21:48mir gefällt das Haus an sich ganz gut, ich mag auch das mit den Lufträumen.
Was mich allerdings stören würde ist die Tür zum WC unten, die sich gefühlt im Esszimmer befindet. Das muss schon schall- und geruchstechnisch richtig gut abgedichtet werden, damit es beim geselligen Essen nicht zu für alle Beteiligten sehr unangenehmen Situationen kommt.
Was mich allerdings stören würde ist die Tür zum WC unten, die sich gefühlt im Esszimmer befindet. Das muss schon schall- und geruchstechnisch richtig gut abgedichtet werden, damit es beim geselligen Essen nicht zu für alle Beteiligten sehr unangenehmen Situationen kommt.
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