ᐅ Nicht noch ne Stadtvilla.... 150qm Würfelhusten auf 420qm Vorstadtidylle
Erstellt am: 30.12.25 19:18
NiWi_NRW02.01.26 15:49
[ATTACH type="full"]94666[/ATTACH]
Habe jetzt mal mit seitlichem Eingang gebastelt. Wenn man aus dem Fenster im HAR/Hauswirtschaftsraum eine Tür macht, könnte man mit dem Auto einfach davor fahren und die Einkäufe ausladen. Dann müsste ich zwar danach noch immer zur Garderobe laufen, habe aber einen "bisschen" größeren Raum als mit dem ursprünglich eingezeichneten Gäste-WC mit der Garderobe davor.
Habe jetzt mal mit seitlichem Eingang gebastelt. Wenn man aus dem Fenster im HAR/Hauswirtschaftsraum eine Tür macht, könnte man mit dem Auto einfach davor fahren und die Einkäufe ausladen. Dann müsste ich zwar danach noch immer zur Garderobe laufen, habe aber einen "bisschen" größeren Raum als mit dem ursprünglich eingezeichneten Gäste-WC mit der Garderobe davor.
11ant02.01.26 18:10
Ein Haus hat hunderte von Bauteilanschlüssen (homogene wie Ecken Mauer/Mauer sowie auch heterogene wie Fenster an Mauer, Wand an Decke, Mauerwand an Leichtbauwand etcetera), und jeder einzelne davon birgt Komplikationenpotential. Deshalb stellt es immer eine erhebliche Gelingwahrscheinlichkeitserhöhung für die Bauqualität dar, einen bewährten Katalogentwurf zu verwenden. Dieser Vorteil leidet praktisch gar nicht unter Grundrißspiegelungen. Wohl jedoch fällt er erheblich schwächer aus, wenn man beispielsweise auf das Katalog-EG statt eines Schrägdach-DG ein Anstattvilla-OG aufsetzt, oder wenn das Katalogmodell zwar ein Anstattvilla-OG hat aber man fehldenkt, ein Flachdach sei soch nur eine etwas anders belegte oberste Geschossdecke. Wenn man vom Katalogentwurf nur das EG übernimmt, aber das OG frei Schnauze ändert, wird die Abweichung bereits so groß, daß man mit einem "echten" Individualentwurf kaum noch signifikant gefährlicher führe. Und ein Katalogentwurf, mit dem der Franchisenehmer Y bereits achtzig Stück Routine-Erfahrung hat (den man jedoch mit dem Franchisenehmer X baut, für den es eine Premiere ist), dann beträgt der Katalogmodell-Vorteil ziemlich genau Null. Dann ist es eigentlich nur noch für den Statiker weniger Arbeit, weil er die Berechnung aus der Schublade auf den Kopierer legen kann. Fazit: je veränderter der Entwurf wird, desto weniger lohnt sich Zurückhaltung beim weiteren Variieren.
Die Denkweise "GU = Preisgarantierer, Einzelvergaben = Gesamtpreisüberraschungsgefahr" stimmt nicht einmal ganz zur Hälfte wirklich und ist insgesamt "scheinbar einleuchtender Unfug". Dir als Laiin gestehe ich diesen Denkfehler zu, aber von Deiner Bank erwarte ich da zu viel Erfahrung, um an diese Ponyhoflogik glauben zu können. Einzelvergaben bedeuten keineswegs automatisch mit, daß man den sicheren Boden einer fachgerechten Ausschreibung verläßt und sich auf das dünne Eis des Glücks begibt - ein Baufinanzierer sollte das unbedingt wissen !
Hier brauchst Du entschieden mehr Kompetenz von Deiner Bank - wenn sie stattdessen Kompetenz im Geschäftsfeld Geldwäsche hat, ist das wohl volkswirtschaftlich vorteilhaft, hat aber für Dich keine Relevanz, da es für Dein Projekt keinerlei nutzen entfaltet.
Fazit: lasse lieber konsequent individuell geplant einen freien Architekten Yvonnes Vorschläge in einen zugrundegelegten passenden (! = Flachdach-Anstattvilla) Katalogentwurf einarbeiten und eine fachgerechte Ausschreibung erstellen, bei der Du den GU als reinen Rohbauer einbeziehst. Lasse den GU meinetwegen auch auf Ausbaugewerke mit bieten. Eigenleistungslose lassen sich hierbei viel besser integrieren - jedoch gilt dann auch für Euch, Euch ordentlich an der Ausschreibung zu beteiligen: die Eigenleistungslose unter den Tisch fallen zu lassen, würde nicht funktionieren !
Vermutlich ist in Eurem Fall sogar der günstigste Weg, den GU zwar als Einzugsfertig-GU zu nehmen, aber sich dabei selbst als Hilfskräfte anzudienen und Schlitze zu stemmen, Trockenbauwände zu stellen, Nebenräume zu fliesen oder dergleichen. Die geforderten Qualitäten wären dann allerdings in der Ausschreibung auf Eure handwerklichen Fertigkeiten abzustimmen.
Ich bin auch selbst mit wasserdichten Gebrauchsfahrzeugen Laternenparker, jedoch bietet eine Einzelgarage aus Bebauungsplansicht nur einen einzelnen Stellplatz, auch wenn sie mehreren Motorrädern (mit Beiwägen) Platz bieten mag. Die geforderte Zahl an (PKW) Stellplätzen beträgt jedoch regelmäßig anderthalb oder gar zwei (je Wohneinheit).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Die Denkweise "GU = Preisgarantierer, Einzelvergaben = Gesamtpreisüberraschungsgefahr" stimmt nicht einmal ganz zur Hälfte wirklich und ist insgesamt "scheinbar einleuchtender Unfug". Dir als Laiin gestehe ich diesen Denkfehler zu, aber von Deiner Bank erwarte ich da zu viel Erfahrung, um an diese Ponyhoflogik glauben zu können. Einzelvergaben bedeuten keineswegs automatisch mit, daß man den sicheren Boden einer fachgerechten Ausschreibung verläßt und sich auf das dünne Eis des Glücks begibt - ein Baufinanzierer sollte das unbedingt wissen !
Hier brauchst Du entschieden mehr Kompetenz von Deiner Bank - wenn sie stattdessen Kompetenz im Geschäftsfeld Geldwäsche hat, ist das wohl volkswirtschaftlich vorteilhaft, hat aber für Dich keine Relevanz, da es für Dein Projekt keinerlei nutzen entfaltet.
Fazit: lasse lieber konsequent individuell geplant einen freien Architekten Yvonnes Vorschläge in einen zugrundegelegten passenden (! = Flachdach-Anstattvilla) Katalogentwurf einarbeiten und eine fachgerechte Ausschreibung erstellen, bei der Du den GU als reinen Rohbauer einbeziehst. Lasse den GU meinetwegen auch auf Ausbaugewerke mit bieten. Eigenleistungslose lassen sich hierbei viel besser integrieren - jedoch gilt dann auch für Euch, Euch ordentlich an der Ausschreibung zu beteiligen: die Eigenleistungslose unter den Tisch fallen zu lassen, würde nicht funktionieren !
Vermutlich ist in Eurem Fall sogar der günstigste Weg, den GU zwar als Einzugsfertig-GU zu nehmen, aber sich dabei selbst als Hilfskräfte anzudienen und Schlitze zu stemmen, Trockenbauwände zu stellen, Nebenräume zu fliesen oder dergleichen. Die geforderten Qualitäten wären dann allerdings in der Ausschreibung auf Eure handwerklichen Fertigkeiten abzustimmen.
Ich bin auch selbst mit wasserdichten Gebrauchsfahrzeugen Laternenparker, jedoch bietet eine Einzelgarage aus Bebauungsplansicht nur einen einzelnen Stellplatz, auch wenn sie mehreren Motorrädern (mit Beiwägen) Platz bieten mag. Die geforderte Zahl an (PKW) Stellplätzen beträgt jedoch regelmäßig anderthalb oder gar zwei (je Wohneinheit).
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ypg02.01.26 19:06
11ant schrieb:
aber von Deiner Bank erwarte ich da zu viel ErfahrungDie Erfahrung ist halt, dass die Architektenhäuser etwas „schleppender“ gebaut werden und somit der voraus errechnete Preis oder bekommende Angebot in einem Jahr, wenn das Gewerk dann benötigt wird, eventuell nicht mehr gelten können. Ich kenne kein Architektenhaus, wo man sich auf die Kalkulation, auch nicht die zeitliche, verlassen konnte. Und dabei geht es um das „sich Verlassen“, nicht dass sie Kosten tatsächlich nicht mehr passen. Ein Architektenhaus gewinnt, wenn der Bauherr mit einigen Finessen liebäugelt - ob nun architektonisch oder in der Ausstattung. Wenn man eine Schlichtvariante möchte, da ist man immer noch mit der schlüsselfertigen Hausausgabe gut bedient.
Und das schlüsselfertige Haus wird ja nicht blind und mit Spucke gebaut.
11ant schrieb:
Und ein Katalogentwurf, mit dem der Franchisenehmer Y bereits achtzig Stück Routine-Erfahrung hatIch gehe bei dem Franchiser mal von einem GÜ aus, der die Subs an Ausschreibungen beteiligen lässt. Den Firmen bzw Mitarbeitern ist es dann egal, ob so ein Haus schon mal von seinen Kollegen oder anderen Firmen gebaut wurde. Die Mitarbeiter bekommen den Plan, nachdem das Haus gebaut wird, ob mit 4, 5 oder 6 Fenster, ob verändert oder nicht, ob das eine Zimmer nun 3 Meter Breite hat oder 4, obwohl die Häuser 2023/2024 alle nur 2,40 Breite hatten. Es ist ihm schlicht egal und er mauert, mauert, mauert. Die Handwerker weiss nicht einmal, ob er an einem Architektenhaus rumprokelt oder einem GÜ-Haus. Nur der 24er Stein wird wohl den Auftraggeber entlarven. Aber interessieren tut es den einzelnen Maurer auch nicht. Wenn der Fassadendämmer oder der Zimmerer für das Dach kommt, dann ist er weg. Und während seiner Mittagspause wird er sich auch nicht den Grundriss anschauen und sagen: Jo, der vom letzten Monat im Nachbarort, der hatte den gleichen Grundriss.
Papierturm02.01.26 20:24
Frohes neues Jahr!
Weitere Idee (hier hängt es jedoch sehr von den Maßen ab, aber ich habe das mal live gesehen):
Wenn die Dusche mindestens 100cm breit sein sollte, kann man da eine kleine Abkantung (ca. 10 cm reichen da schon) machen beim Eingang in die Dusche. Dadurch spritzt es da dann deutlich weniger in den Raum.
Schiebetüren sind da mies, die bitte vermeiden.
(Ja, wir hätten wohl fragen sollen, der Plan da oben gefällt mir da schon echt gut.)
Allerdings: Trends gehen. Solche "Fundamentals" beim Haus bleiben und lassen sich nur sehr teuer wieder ändern. Heißt: Wenn man das nicht auch in 10 Jahren noch toll finden wird, sollte man es wohl eher lassen.
NiWi_NRW schrieb:Na ja, es spritzt dann halt etwas gegen die Wand. Aber die "nass werdende Fläche" bleibt ungefähr gleich.
Ich habe mal gebastelt, und es gefällt mir sehr gut. Dadurch ist die "Engstelle" zwischen Waschtisch und Badewanne weg, und es wirkt gefälliger. Dass die Dusche der Wand wegen gar nicht so viel Länge benötigt, hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm.
Weitere Idee (hier hängt es jedoch sehr von den Maßen ab, aber ich habe das mal live gesehen):
Wenn die Dusche mindestens 100cm breit sein sollte, kann man da eine kleine Abkantung (ca. 10 cm reichen da schon) machen beim Eingang in die Dusche. Dadurch spritzt es da dann deutlich weniger in den Raum.
Ecke des Schlafzimmer so eine unschöne "Blöd geplant"-KanteSowas lässt sich ja noch anpassen bzw. schön machen.
Danke für den Hinweis mi der Wärme, das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Gibt es da Türen, die besser oder schlechter geeignet sind?Da kenne ich mich leider nicht aus. Natürlich, es gibt besser gedämmte Türen, die sind jedoch eher für die Außenhülle gedacht und wären nach Innen völliger Overkill (falls überhaupt einbaubar). Küche ist ja nun auch nicht der ganz kritische Raum. Evtl. einfach nicht den Kühlschrank daneben planen.
Schiebetüren sind da mies, die bitte vermeiden.
NiWi_NRW schrieb:So geht es uns auch. Wir nennen unser Bauprojekt "glorifiziertes Monopoly-Häuschen".
Allgemein muss ich sagen, darf mein Knöttern über das äußere Erscheinungsbild als humoristisch überspitzt angesehen werden. Wir sind da mittlerweile ganz entspannt und gucken echt öfter von drinnen raus als von draußen drauf, von daher... Ist alles ok so!
ypg schrieb:Das finde ich richtig schön.
Und hier das Bad, wie ich es nicht machen würde.
NiWi_NRW schrieb:Wir haben keine. Meine Frau fand die auch sehr modern, aber wir haben damit keinen wirklich schönen Grundriss hinbekommen.
Was das Bad angeht: Wofür genau wir ne Wand am Pott wollen...vermutlich weil's grad schick ist. Ich sehe gefühlt keine Bäder mehr ohne.
(Ja, wir hätten wohl fragen sollen, der Plan da oben gefällt mir da schon echt gut.)
Allerdings: Trends gehen. Solche "Fundamentals" beim Haus bleiben und lassen sich nur sehr teuer wieder ändern. Heißt: Wenn man das nicht auch in 10 Jahren noch toll finden wird, sollte man es wohl eher lassen.
ypg02.01.26 21:23
NiWi_NRW schrieb:
@ypg eine Doppelgarage ist nicht geplantStimmt. Es las sich so.ypg schrieb:
Dazu kommt: Ihr habt die Außenmaße des Hauses auf beiden Seiten vergrößern lassen.Ich weiß auch nicht, warum ich gedacht habe, dass das 152er vom Grundsatz kleinere Maße hat. Ich bin wohl etwas überarbeitet 🙁NiWi_NRW schrieb:
Wenn wir den Technikraum zugunsten des Hobbyraums verkleinern, habe ich Angst dass ich wieder ein Stauraumproblem im EG bekomme (da ist es wieder, das Stauraumtrauma...). Schrankfläche haben wir ja eigentlich nur im OG, und Putzmittel, Staubsauger und Vorräte würde ich da jetzt eher nicht unterbringen.Wahrscheinlich ist Deine Intuition richtig. Ihr habt Euch viel Gedanken gemacht. Zusätzlich soll „das Kind“ ja auch ihr separates Bad bekommen, das im EG schon ganz gut ohne Euch aufgehoben ist (Kind und Dusche).NiWi_NRW schrieb:
Darf ich fragen, welcher Grundriss von Town & Country dir persönlich mehr zugesagt hat?Da fragst Du die Richtige 😀 Ich bin doch nie zufrieden mit den Standardgrundrissen und finde überall etwas, was ich „optimieren“ könnte. Ich hätte wohl jetzt spontan persönlich den #6 genommen.Wir haben auch nur für 2 bebaut, mit der Option, dass mal ein Kind oder Enkel später temporär zurückkommt. Und wir haben ein relativ großes Haus mit annähernd 132qm gebaut. wenn ich 150qm zur Verfügung hätte, würde ich wohl ein halbes Jahr durchplanen müssen.. mit soviel Fläche kann ich gar nicht um :p
NiWi_NRW schrieb:
Ich sehe gefühlt keine Bäder mehr ohneWarte, hier war gestern ein schönes abgebildet. Mit geschlossenem Toilettendeckel sieht es sicherlich noch besser aus 😉https://www.hausbau-forum.de/threads/drempel-im-bad-daemmen-eps-platten-tauwasser-feuchteschutz-richtig-planen.49999/#post-700918
NiWi_NRW schrieb:
Wofür genau wir ne Wand am Pott wollen...vermutlich weil's grad schick ist.Ist es denn schick? Es ist einengend, Tunnelblick, oftmals dunkel, Kotzhilfe hat keinen Platz, Bad wirkt nicht möbliert, im Dunkeln mehr Ecken zum Zehstossen, man fühlt sich ungestört, aber der zweite, der das Bad betritt, auch.Papierturm schrieb:
kann man da eine kleine Abkantung (ca. 10 cm reichen da schon) machen beim Eingang in die Dusche. Dadurch spritzt es da dann deutlich weniger in den Raum.10cm? Soweit ist es schon gekommen: bodengleiche Dusche, weil sie jeder hat und dann so eine Stolperfalle einbauen, weil man ihr nicht traut..Du meinst sicherlich 1cm? Alkerdings würde ich so etwas eben nicht mit Town & Country bauen lassen. Eher dann eine plane Duschwanne. Aber bei guter Planung klappt das auch mit der bodengkeichen Dusche.
11ant03.01.26 00:37
ypg schrieb:
Die Erfahrung ist halt, dass die Architektenhäuser etwas „schleppender“ gebaut werden und somit der voraus errechnete Preis oder bekommende Angebot in einem Jahr, wenn das Gewerk dann benötigt wird, eventuell nicht mehr gelten können. Ich kenne kein Architektenhaus, wo man sich auf die Kalkulation, auch nicht die zeitliche, verlassen konnte. Und dabei geht es um das „sich Verlassen“, nicht dass sie Kosten tatsächlich nicht mehr passen. Ein Architektenhaus gewinnt, wenn der Bauherr mit einigen Finessen liebäugelt - ob nun architektonisch oder in der Ausstattung.Gegen Preissteigerungen durch schleppende Bauabläufe ist man auch beim Bau mit GU nicht gefeit und man muß leider sagen: das liegt dann meist bei den Bauherren, die undiszipliniert ständig mitten im Verlauf ihre Wünsche ändern. Unterläßt man diesen Fehler, dann sind auch die berechneten Zeiten einzuhalten. Zu einer fachgerechten Ausschreibung gehören übrigens stets auch die Ausführungszeiträume der jeweiligen Gewerke und ein Architekt hat seine Berufshaftpflichtversicherung auch für die Fehler, die er bei der Bauablaufplanung macht. Die Verlässlichkeit ist also durchaus abgesichert. Grundsätzlich wissen die Bieter der Einzellose also, wann ihr Gewerk an der Reihe sein wird.ypg schrieb:
Wenn man eine Schlichtvariante möchte, da ist man immer noch mit der schlüsselfertigen Hausausgabe gut bedient.Nicht "absolut schlicht", sondern "relativ schlicht" in der Bedeutung "abweichungsfrei á la Bauleistungsbeschreibung" ist die beste Ausstattung beim Bau mit GU. Dazu kommt die Dimension der Ausbaustufe: Doppellinkshänder / Scheckbuchbauherren wählen am besten "Einzugsfertig". Je mehr man abweichen will, desto relevanter wird, daß "Rohbau plus" immer ökonomischer ist als "Einzugsfertig minus".ypg schrieb:
Ich gehe bei dem Franchiser mal von einem GÜ aus, der die Subs an Ausschreibungen beteiligen lässt. Den Firmen bzw Mitarbeitern ist es dann egal, ob so ein Haus schon mal von seinen Kollegen oder anderen Firmen gebaut wurde. Die Mitarbeiter bekommen den Plan, nachdem das Haus gebaut wird, ob mit 4, 5 oder 6 Fenster, ob verändert oder nicht, ob das eine Zimmer nun 3 Meter Breite hat oder 4, obwohl die Häuser 2023/2024 alle nur 2,40 Breite hatten. Es ist ihm schlicht egal und er mauert, mauert, mauert. Die Handwerker weiss nicht einmal, ob er an einem Architektenhaus rumprokelt oder einem GÜ-Haus. Nur der 24er Stein wird wohl den Auftraggeber entlarven. Aber interessieren tut es den einzelnen Maurer auch nicht. Wenn der Fassadendämmer oder der Zimmerer für das Dach kommt, dann ist er weg.
Und während seiner Mittagspause wird er sich auch nicht den Grundriss anschauen und sagen: Jo, der vom letzten Monat im Nachbarort, der hatte den gleichen Grundriss.Die Franchisenehmer der Big Names sind regelmäßig Bauunternehmer in der klassischen Aufstellung, also Inhaber eines Betriebes als Maurer- und Betonbauermeister (die am Markt noch unerfahren und akquiseschwach sind, daher der Anschluss an ein Franchise-System). Briefkasten-GU´ findet man da nur selten, und daß die Subunternehmer über Ausschreibungen gecastet werden dann auch nicht. Sich selbst an Ausschreibungen beteiligen tun Subunternehmer als solche grundsätzlich nicht. Zimmerer wie auch Elektriker, Fliseure & Co sind regelmäßig kontinuierlich "dieselben", d.h. der GU hat dafür seine zwei bis drei üblichen Pappenheimer je Gewerk: je nach Hauptzielgruppe einen Normalen und einen Edlen oder einen Sparfuchsigen und einen Normalen, sowie eine Fallback Zweitbesetzung um seine subvergebenen Leistungen erbringen zu können, wenn der jeweilige Erste Wahl Sub nicht verfügbar ist. Diese Subs erkennen auch schon, an welchem Kataloghaus sie gerade arbeiten (oder wenn es ein Individualentwurf ist). Bei den "Komparserie Subs" (Dämmer, Abdichter, Trockenbauer, Verklinkerer) herrscht da schon erheblich mehr Fluktuation. Elektrik macht der Weber (oder wenn der in Urlaub ist der Schmitz), zumindest bei Lichtstrom. Da wird eher nur mit Hausautomation ein anderer genommen als sonst, und als Heizungsbauer wird für Wärmepumpe ein anderer genommen als für Hackschnitzel. Im Grunde genommen sind den GU´ die 08/15 Projekte am liebsten. Auch bei den Wandaufbauten halten sie ihre Speisekarte gerne klein: beispielsweise Gebäudeenergiegesetz ungefüllt, Gebäudeenergiegesetz gefüllt und KfW. Kundschaft mit dem Wunsch nach Ökobio Außenwänden werden gerne den Hölzern überlassen. Insgesamt verdienen die GU je kleiner sie sind (und Big Name Franchiser sind regelmäßig sehr klein) bevorzugt und am besten an/mit low hanging Fruits.Es sind die Kunden, die den ganzen Quatsch teurer machen: mit Unikat-Skulptur-Treppen, Riesenfliesen oder daß sie sich nicht entscheiden können und die Oberflächen gleichzeitig in "Loft / Bohemian / Industrial Style" aber "samtweich / pfirsichzart" haben wollen. sägerau hochglanz, vergoldet geölt; in Siebzigsechzehn, damit einen der Nachbar als modebewußt erkennt.
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