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ᐅ Einfamilienhaus ~200m² Grundrissplanung mit leichter Hanglage


Erstellt am: 23.12.25 17:18

H
huhxkux
23.12.25 17:18
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 512m²
Hang Ja
Grundflächenzahl 0,4
Geschossflächenzahl N/A
Baufenster, Baulinie und -grenze Siehe Übersicht
Randbebauung N/A
Anzahl Stellplatz 3
Geschossigkeit 2
Dachform SD
Stilrichtung N/A
Ausrichtung Garten zum Westen
Maximale Höhen/Begrenzungen: 9m Firsthöhe ab bestimmtem Geländepunkt auf Grundstück
weitere Vorgaben

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus 2 Vollgeschosse Satteldach
Keller, Geschosse: Keller Ja, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: aktuell 3, bald 4, geplant 5 -> Personen: 2x Ü30, 1x 1, 1x Bauch, 1x geplant
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Küche (wenn möglich mit Speisekammer), Essen, Wohnen, Toilette, Hauswirtschaftsraum.
OG: 3 Kinderzimmer, 1 Abstellraum.
EG oder OG: Elternbereich mit eigenem Bad, Büro
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Homeoffice
Schlafgäste pro Jahr: ~40 Nächte pro Jahr besuch (3x Eltern und Geschwister wohnen alle weit weg...)
offene oder geschlossene Architektur: Offen?
konservativ oder moderne Bauweise: ???
offene Küche, Kochinsel: offene Küche mit Kochinsel gewünscht
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: Nein
Musik/Stereowand: Ja beim Fernseher
Balkon, Dachterrasse: Nein
Garage, Carport: Ja, 1 Garage im Haus und entweder eine weitere Garage oder Carport neben dem Haus
Nutzgarten, Treibhaus: Nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: N/A

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum? Uns Gefällt fast alles am Grundriss sehr gut, besonders die Möglichkeit wenn die Kinder klein sind im OG das Büro zu beziehen und das Büro solange ins EG zu packen, wenn die Kinder aber etwas älter sind, dann ins EG ziehen zu können.
Was gefällt nicht? Warum? Uns fallen nur noch Kleinigkeiten auf, die wir noch einarbeiten lassen würden. Da jetzt über Weihnachten aber nichts mehr überarbeitet wird, öffnet uns gerne die Augen
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 790.000€ mit Nebenkosten/Photovoltaik/Küche/Einfahrt/Terrasse ohne Ausbau Einliegerwohnung
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 800.000
favorisierte Heiztechnik: Luft-Wasser-Wärmepumpe

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Keller (Sollten wir aber nicht aufgrund der Hanglage), Einliegerwohnung (Gästezimmer würde ansonsten auch ausreichen)
-könnt Ihr nicht verzichten: 2 Duschbäder für Eltern/Kinder, gerade Treppe

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Wir wollten zuerst sehr gerne einfach ohne Keller bauen um unser Budget nicht ausreizen zu müssen. Die ersten Planungen hatten dann aber sehr steile Einfahrten oder die Einfahrt war auf der Südseite. Da wir aber seit vielen Monaten hier immer sehr viel mitlesen, sind wir aufgrund der leichten Hanglage dazu gekommen, dass wir einen Vermesser beauftragen sollte um klarheit bei der Planung zu haben. Und ja, was soll ich sagen, unser Grundstück ist dann Opfer der 11ant'schen Kellerregel geworden 😱. Dementsprechend haben wir weiter geplant, etwas kleiner aber diesmal mit Keller. Da wir den Platz im Keller nicht wirklich benötigen, haben wir dort nun eine zum Ausbau vorbereitete Einliegerwohnung drin, wo wir erstmal nur das Bad machen lassen würden und den Rest dann selbst ausbauen würden und um bereits einen Stellplatz zu haben die Garage ins Haus gelegt. Wir haben viel Überlegt ob wir einen richtigen Flur haben möchten. Letztendlich haben wir es in der aktuellen Planung aber wieder offen, da die Planungen mit Flur sehr eng für die Küche und das Esszimmer geworden wären.
Die Möbelpositionen sind in dem Grundriss auch nur Beispiele und wir würden vermutlich noch ein bisschen was ändern, z.B. Die Küche eher im L Laufen lassen mit durchgang durch Schrank in die Speisekammer oder im Wohnzimmer die Couch eventuell eher hinten in die Ecke und ein entsprechendes Fenster mit Brüstungshöhe etwas vorziehen. Auch soll die Terrasse nur in Richtung Westseite gehen und jeweils eine Tür aus der Küche und vom Essbereich rausgehen. In Richtung Süden vom Essbereich aus würde dann nur ein Festverglastes Fenster sein.

Da wir nun aber langsam in Richtung Vertragsunterschrift gehen, würde ich gerne mal euer Feedback hören und ob es Sinn macht noch die ein oder andere Sache zu ändern und in das Angebot kalkulieren zu lassen oder wir den Grundriss von neu denken sollten.

Vielen Dank bereits für das Feedback!

UG:


Grundrissplan einer Einliegerwohnung mit Keller, Küche, Wohnzimmer, Bad und Garage


EG:


Zweidimensionaler Grundriss eines Hauses mit Wohnzimmer, Küche, Essbereich und Schlafzimmer


OG:


Detaillierter Grundriss eines Hauses im Obergeschoss mit Zimmern, Flur und Bad


DG:


Dachboden unausgebauter Rohbau mit Binder-Dachkonstruktion


Ansicht Nord:


Ansicht eines zweistöckigen Einfamilienhauses mit Dachneigung und Geländeplänen


Ansicht Ost:


Zweistöckiges Hausgrundriss- und Rohbauzeichnung mit Eingängen, Fenstern und Carport


Ansicht Süd:


Architekturzeichnung eines zweistöckigen Hauses mit Frontansicht, Fenstern, Eingang und Kellergelände


Ansicht West:


Architektonischer Rohbau- und Fundamentplan eines Hauses mit Keller und Fenstern
1
11ant
23.12.25 18:08
huhxkux schrieb:

Wir wollten zuerst sehr gerne einfach ohne Keller bauen um unser Budget nicht ausreizen zu müssen. Die ersten Planungen hatten dann aber sehr steile Einfahrten oder die Einfahrt war auf der Südseite. Da wir aber seit vielen Monaten hier immer sehr viel mitlesen, sind wir aufgrund der leichten Hanglage dazu gekommen, dass wir einen Vermesser beauftragen sollte um klarheit bei der Planung zu haben. Und ja, was soll ich sagen, unser Grundstück ist dann Opfer der 11ant'schen Kellerregel geworden 😱. Dementsprechend haben wir weiter geplant, etwas kleiner aber diesmal mit Keller. Da wir den Platz im Keller nicht wirklich benötigen, haben wir dort nun eine zum Ausbau vorbereitete Einliegerwohnung drin, wo wir erstmal nur das Bad machen lassen würden und den Rest dann selbst ausbauen würden und um bereits einen Stellplatz zu haben die Garage ins Haus gelegt. Wir haben viel Überlegt ob wir einen richtigen Flur haben möchten. Letztendlich haben wir es in der aktuellen Planung aber wieder offen, da die Planungen mit Flur sehr eng für die Küche und das Esszimmer geworden wären.
Ich freue mich über jeden Fall, wo "meine" Kellerregel rechtzeitig vermeidet, daß jemand ein Heidengeld für einen Keller"verzicht" ausgibt. Ob eine Einlieger-Wohneinheit aus "Verlegenheit" die klügste Raumnutzung ist, halte ich für mindestens hinterfragenswert. Auch die Garage ins Haus und damit in die Thermische Hülle zu holen, klingt für mich zweifelhaft weise. Ist das wirklich ein Architekt ohne Anführungszeichen, der diesen Entwurf vorschlägt ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
huhxkux
23.12.25 19:02
11ant schrieb:

Ob eine Einlieger-Wohneinheit aus "Verlegenheit" die klügste Raumnutzung ist, halte ich für mindestens hinterfragenswert.
Da kam das eine zum anderen, zuerst sollte unten ein schlafzimmer für Gäste hinzukommen. Dann sollte es zumindest ein WC geben und dann am besten auch noch eine Dusche. Und dann kam die Idee auf, direkt eine ganze Wohnung draus zu machen. Der verkaufte Vorteil war hier, dass wir den innenausbau nach dem Einzug sehr gut selbst machen können, da wir den Raum nicht sofort benötigen und wir später sehr flexibel sind, falls wir aufgrund irgendwelcher lebensumstände auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sein sollten.
Zusätzlich ist die Wohnung so wie geplant KfW förderfähig wobei wir auf jeden Fall einen inneren Durchbruch planen werden, da wir diese zumindest zu Beginn als Gäste Schlafzimmer und Bad verwenden wollen. Den Wohnbereich könnten wir dann auch als 2. Büro verwenden. Wir hätten trotzdem natürlich jetzt die Mehrkosten für die etwas dickere Wand, die 2. Eingangstür und die vorbereiteten Anschlüsse für eine möglich Küchenzeile.
Was wäre denn die bessere Alternative? Lieber mehr Kellerraum?
11ant schrieb:

Auch die Garage ins Haus und damit in die Thermische Hülle zu holen, klingt für mich zweifelhaft weise.
Gut da sind wir nicht ganz unschuldig, da die Idee von uns kam, da wir gerne 2 geschützte auto abstellplätze hätten und die Kosten durch den Keller sowieso schon stark gestiegen sind und wir so zumindest bereits eine Garage inkludiert hätten.
Hinzu kommt, dass ich wohl eine wichtige Info oben vergessen habe zu nennen. Das Grundstück ist ca. 17x30m groß. Der bebaubare Bereich beginnt 3m von der Straße entfernt und ist ca. 15m lang. Das heißt neben dem Haus gibt es jeweils eine Möglichkeit für einen stellplatz. Da fanden wir die Idee ganz geschickt einen dritten stellplatz im Haus zu haben. Was sind denn die Nachteile wieso man die Garage nicht ins Haus holen sollte?
11ant schrieb:

Ist das wirklich ein Architekt ohne Anführungszeichen, der diesen Entwurf vorschlägt ?
Ja das ist ein echter bezahlter Architekt
M
MachsSelbst
23.12.25 19:53
Der Eingangsbereich zum Haupthaus ist eine finstere Höhle und bietet keinerlei, aber wirklich überhaupt keinen Platz für eine Garderobe, Platz zum Schuhe abstellen, zum an- und ausziehen. Ihr habt bald 2 kleine Kinder, wo sollen die beiden Kinderwagen hin? In Keller 1? Viel Spaß... in die Garage? Da steht ja ein Fahrzeug...
Du kommst die Treppe hoch und stehst mitten im Wohnzimmer. Da geht dann auch richtig schön Wärme in den Keller verloren... und du schaust immer die Treppe runter in einer finsteres Loch...

Gefällt mir überhaupt nicht. Für ne knappe Million muss sich was besseres machen lassen.
H
huhxkux
23.12.25 20:45
MachsSelbst schrieb:

Der Eingangsbereich zum Haupthaus ist eine finstere Höhle und bietet keinerlei, aber wirklich überhaupt keinen Platz für eine Garderobe, Platz zum Schuhe abstellen, zum an- und ausziehen.
Guter Punkt der womöglich auch gegen die Einliegerwohnung und für einen größeren Eingangsbereich sprechen.
MachsSelbst schrieb:

Ihr habt bald 2 kleine Kinder, wo sollen die beiden Kinderwagen hin? In Keller 1? Viel Spaß... in die Garage? Da steht ja ein Fahrzeug...
Bisher dachte ich tatsächlich an der Seite von der Garage, was bei 2 Kinderwagen wohl nicht funktionieren würde (Wir planen aktuell mit nur einem Kinderwagen).
MachsSelbst schrieb:

Du kommst die Treppe hoch und stehst mitten im Wohnzimmer. Da geht dann auch richtig schön Wärme in den Keller verloren... und du schaust immer die Treppe runter in einer finsteres Loch...
Wir haben da tatsächlich bereits einmal in die Richtung iteriert und sind dann wieder zurück gegangen. Bei der Planung mit geschlossenem Flur haben wir das Problem, dass die Treppe in der Mitte des Hauses hoch gehen muss um sowohl auf der West als auch auf Ost Seite genügend Platz für Räume zu haben, Dann wäre der Küchenbereich und Durchgang zum Essbereich sehr schmal und nicht wirklich luftig geworden. Außerdem erwarten wir so mehr Lichteinfall in den Flur.


Grundrissplan eines Hauses mit Wohnzimmer, Essen und Küche sichtbar


Der Punkt der mich aber wirklich aufhorchen lässt ist der Wärmeverlust richtung Keller. Ist das wirklich der Fall? Ich meine der untere Bereich ist ja auch beheizt, da sollte doch gar kein so großer Temperaturunterschied vorhanden sein? Oder bin ich da viel zu naiv?
K
kbt09
23.12.25 20:46
Grundstückslageplan mit Haus und Nordpfeil?
Ein paar Maße vom Haus wären auch nicht schlecht.

Grundsätzlich finde die Aufteilung erstmal soweit ok. Elternbereich sieht etwas eng aus ... Keller finde ich auch nicht so gelungen und
huhxkux schrieb:

Zusätzlich ist die Wohnung so wie geplant KfW förderfähig wobei wir auf jeden Fall einen inneren Durchbruch planen
eins von beiden sollte nur gehen. Förderfähig, dann auch dem Sinn der Förderung zuführen.
kellergaragekücheeinliegerwohnungstellplatzarchitekttreppeflurgrundstückgrundriss