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ᐅ Grundriss Architektenhaus mit Staffelgeschoss


Erstellt am: 26.08.21 20:36

hampshire27.08.21 10:08
Ich gehe mal nicht auf die Baukosten ein, da ja eine Preiselastizität angedeutet wurde. Daher gehe ich nicht auf die Wirtschaftlichkeit einzelner Lösungen ein, sondern auf den Nutzen.
Der Entwurf funktioniert für ein Familienleben wunderbar, ist ausgesprochen großzügig und hat (hoffentlich) zumindest im EG eine Deckenhöhe > 3m um zu wirken.

Deine Bedenken zu Wohnzimmer und Longue:

Ich würde das Wohnzimmer da lassen wo es geplant ist. Auch wenn Du keinen vollen Sichtschutz von der Straße aus einrichten kannst, kannst Du Raffstores verwenden, wenn Du unbeobachtet sein willst. Eine große Fensterseite kann ja dennoch für Tageslicht offen bleiben. Aus diesem Grunde macht auch die kleine Longue Sinn, denn da bist Du sehr privat und hast Abendsonne. Es ist ein schöner Luxus mehrere Lieblingsplätze zum Niederlassen zu haben, das Studio könnte ebenfalls ein solcher werden, vor Allem, wenn auch eine große Dachterrasse entsteht. Für eine wirkliche Privatsphäre ist das Grundstück zu klein und die Nachbarn sind zu nah. Natürlich stehen Eure Vorstellungen und Bedürfnisse im Vordergrund - diese sollten dem Architekten als Auftrag dienen. Es ist viel besser dem zu sagen: Im Wohnzimmer wünschen wir maximale Privatsphäre und den Architekten eine Lösung finden zu lassen als direkt einen Raumtausuch vorzuschlagen.

Größe der Ankleide:
In diesem Format ist eine Ankleide erst wirklich praktisch. Schrankraum, Spiegel und zentral eine Möglichkeit sich niederzulassen und Kleidung auszubreiten. Die vielen Mode-Prestige-ich-habe-eine-Ankleide-Kleinstlösungen, die man hier so sieht würde ich mir allesamt sparen. Entweder richtig oder gar nicht. Gut gemacht vom Architekten.

Durchgang zur Garage:
"Zu amerikanisch" finde ich lustig als Nachteilsattribut. Gegen den Durchgang sprechen ggfs. Wärmeverlust und Geruch. Dafür die Convenience. In Eurem Entwurf passt das - wenngleich vermutlich in der Praxis nicht alle Einkäufe in die Garage gefahren werden werden.

Format des Arbeitszimmers:
Finde ich völlig OK, Wenn ein Laptop reicht, wird sicher auch mal die Terrasse, die Longue ... fürs Arbeiten herhalten.

Hausanschlussraum im Keller:
Schlau platziert - und für einen kühleren Bereich für Wein, Kartoffeln... ist auch Platz.

Abstellraum an Außenwand:
Bei den meisten Häusern wäre das eine Verschwendung für einen Fensterplatz. Die Räume sind insgesamt mit den großen Fensterflächen lichtdurchflutet, dass es hier funktioniert. Man muss ja kein Dogma draus machen.

Langer Flur OG:
Ich mag keine Verkehrswege, die keinen Nutzen stiften. Hier wäre der Nutzen das Herstellen einer gewissen Abgeschiedenheit des Elternschlafzimmers. Da der Flur auch etwas Wand hat, bietet er Platz für Kunst. Sicher gäbe es kompaktere Ansätze.

Was mir wenig gefällt
ist das Verhältnis von Hausgröße zu Grundstücksgröße. So ein großzügiges und individuelles Haus hat mehr Raum verdient um auch nach außen zu wirken (war ja eines der Bauherrenziele). Ich finde etwas schade, wenn so viel Fläche versiegelt wird - andererseits ist mir bewusst, dass es auch keine Lösung ist, wenn jeder, der kann den anderen die Bauplätze wegschnappt um einen größeren Garten und mehr Raum zu haben. Es würde mich reizen, angrenzende Grundstücke dazu zu nehmen (vorausgesetzt die Finanzelastizität und Verfügbarkeit wären gegeben).

Schönes Projekt, zu dem sicher noch sehr viel gerechnet werden muss. Viel Erfolg!
BauFamily27.08.21 11:04
Könnte man denn problemlos das Wohnzimmer mit der Küche tauschen aufgrund der Leitungen vom Bad oben drüber?

Wie breit wäre die Garage?
haydee27.08.21 11:13
nicht tauschen. Das ist unpraktisch
kbt0927.08.21 11:27
Bloß nicht tauschen 😉

Und, ich würde die Küche spiegeln, planrechts die Speisekammer evtl. mit integrierten Hochschränken, Terrassenausgang etwas weiter nach links und dann hat man links eine Zeile, wo man schön ein Südfenster integrieren kann.

Den Garagendurchgang finde ich eher ungünstig.

Und im Wohnbereich würde ich mindestens die Straßenfront nicht unbedingt mit bodentiefen Fenstern machen .. ich würde dort vermutlich insgesamt auf bodentiefe Fenster verzichten. Durch die angedeutete Sofaposition, die ich auch für sinnvoll halte, reichen m. M. n. auch Fenster mit Brüstung und gewähren damit viel mehr Privatsphäre und Kuscheligkeit.
OWLer27.08.21 11:40
stfn_86 schrieb:

Büro: M 100% Homeoffice, W Homeoffice 40-60%, zwei separate Büros benötigt
hampshire schrieb:

Format des Arbeitszimmers:
Finde ich völlig OK, Wenn ein Laptop reicht, wird sicher auch mal die Terrasse, die Longue ... fürs Arbeiten herhalten.

Das will mir nicht in den Kopf, da baut jemand ein 250qm Haus für Projektvolumen 1 Mio €. Und soll dann min. 8h am Tag in diesem Schuhkarton verbringen? Der Raum muss ja nicht so groß sein, wie die Kinderzimmer, aber 3mx3,5m oder in dieser Größe sollte es schon werden, wenn ich bis zur Rente noch 44.000 Stunden in diesem Raum verbringen will.

Ich unterstelle mal, dass der TE Stefan heißt und M ist, mit dem 100% HO.
11ant27.08.21 11:51
In meinen Augen liest sich der Entwurf (warum hat der eigentlich keine Ansichten, wäre das das Bild 02 gewesen ?) wie eine Narzissmus-Diagnose des Architekten; ich vermute diesen zudem als Professor oder Privatdozenten.

Zuvorderst fällt mir auf, daß das Haus bestenfalls rechnerisch auf das Grundstück paßt. Auch zaunlos ist es noch relativ ein Klotz, und bräuchte zur Geltung seiner Skulpturwirkung gut und gerne zehn Meter mehr freie Weite zu allen Seiten. Insgesamt sehe ich hier ein Haus für große echte Doppelverdiener (zweimal Vollzeit, kaum wesentlich unter Oberstaatsanwalt / Chefärztin). Auf der ersten Stelle sehe ich mindestens eine "8" stehen. Setze in die Rechnung überschlägig den Keller als Vollkeller ein, ebenso das Studio von der Fläche her nicht als Staffelgeschoss, dann wirst Du dem vermuteten wahren Preis näher kommen.

Zusätzlich - in das vorstehende noch nicht einkalkuliert ! - sehe ich einen beängstigend großen "Faktor X" für die Geländemodellierung. Einmeterzehn in welcher Gestalt, und ibs. welcher Angleichung an das vorhandene Gelände (Du sprichst ja von bereits vorhandener Nachbarbebauung auf der gegenüberliegenden Straßenseite) ? - wie soll sich das auf die Höhen auswirken, auch wenn ich nichts von Trauf- oder Wandhöhenvorgaben lese ?

Der Keller ist ein Witz. Teilkeller sind generell um so unwirtschaftlicher, je kleiner sie sind. Hier ist er auch noch allseits rückspringend; eine Belichtungsmöglichkeit sähe ich im Wesentlichen nur unter der Eingangstür (???), und auch die Hauseinführungen wohl unausweichlich überbaut (nach Entree, Lounge etcetera einer der Indikatoren, die ich als Hinweise auf einen Nicht- oder Nichtmehrpraktiker lese). Ob man bei einer erwarteten halbmeterhohen Überflutung die Medienverteilung in den Keller legt, versehe ich mit einem weiteren stark stirnrunzelnden Fragezeichen.
stfn_86 schrieb:

Dies ist der erste Entwurf des Architekten, d.h. ich sehe ihn als Grundlage für weitere Überarbeitungen.
Sieht er das auch so, d.h. ist dies ein "Vorentwurf" (üblich in 1:200, in jedem Fall zur Leistungsphase 2 gehörig) ?

Zu guter letzt mein Lesetip, an welchen Thread ich mich hier erinnert fühle: https://www.hausbau-forum.de/threads/einfamilienhaus-staffelgeschoss-sued-westlage-in-bonn.36685/
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