ᐅ Einfamilienhaus–Neubauvorhaben von Tag 1 an - Und die Planung beginnt
Erstellt am: 07.02.20 22:54
D
DaSch17
Hallo liebe Community,
seit ein paar Wochen lese ich hier im Forum mit und konnte schon ein paar wertvolle Tipps für unsere eigene Planung sammeln.
Ich würde diesen Thread gerne nutzen um Euch vom ersten Tag der Planung an bis zum Einzug auf dem Laufenden zu halten. Ich hoffe, dass ich hierdurch einige wertvolle Tipps von der Community erhalten kann und dieser Thread zudem anderen Frisch–Bauherren als Orientierung dient.
Nun erst mal zu unserem Bauvorhaben:
Wir stehen – wie bereits geschrieben – ziemlich am Anfang...
Begonnen hat es, wie vermutlich bei den meisten, mit der Anforderung eines Katalogs bei einer Fertighausfirma. Bei uns war das Mitte Dezember Fingerhaus.
Darauf folgte ein Telefonat mit einem Hausverkäufer der o.g. Firma und die Vereinbarung eines ersten Beratungsgespräches. Dieser Termin steht nun kommenden Sonntag, den 09.02.2020, an.
Darauf folgte eine intensive Beschäftigung mit der Budgetplanung, möglichen Grundrissen und Bauplätzen sowie idealtypischen Wohnflächenaufteilungen.
Ein Grundstück haben wir bislang noch nicht gekauft. Allerdings stehen wir im Kontakt mit einer Gemeinde, die derzeit die Erweiterung eines Neubaugebietes plant. Dadurch hatten wir das große Glück die Größe, die Lage und den Schnitt unseres zukünftigen Grundstücks mitbestimmen zu können. Unser Wunschgrudnstück ist für uns reserviert.
Die Eckdaten unseres geplanten Einfamilienhaus:
– Bauort: Südwestfalen, Kreis Siegen–Wittgenstein
– Wohnfläche 179 qm
– Bodenplatte
– Satteldach
– 1,5 Geschosse mit Satteldach
– Einzelgarage mit Überlänge für Geräte–/Abstellraum
Unser Budget:
– Grundstück inkl. Grunderwerbsteuer 70 TEUR
– Baukosten 470 TEUR
– Baunebenkosten inkl. Erdarbeiten 70 TEUR
Unser Zeitplan:
– bis Mai 2021: Auswahl der Baufirma
– bis Juli 2021: Vertragsabschluss, Bauantrag
– bis Juli 2023: Abschluss Bauarbeiten
– bis Oktober 2023: Abschluss Eigenleistungen (Malerarbeiten und Bodenbeläge) und Einzug
Uns ist klar, dass der Baubeginn abhängig von der Lieferzeit der Fertighausfirma ist und diese zwischen 6 und 24 Monaten variiert.
Wir haben nun 8 verschiedene Firmen ausgewählt, mit denen wir ein Erstgespräch führen wollen:
– FingerHaus
– Hanse Haus
– Schwörerhaus
– Bien-Zenker
– Schäfer Haus (Kontakt über die Familie)
– Büdenbender Haus
– Weberhaus
– ein ortsansässiger Bauträger
Danach möchten wir mit 4 dieser Anbieter in konkretere Gespräche gehen.
–––––––––––––––––––
Was sollten wir in den Erstgesprächen beachten? Was ist besonders wichtig? Sollten wir gegenüber den Hausverkäufern unser Budget kommunizieren?
seit ein paar Wochen lese ich hier im Forum mit und konnte schon ein paar wertvolle Tipps für unsere eigene Planung sammeln.
Ich würde diesen Thread gerne nutzen um Euch vom ersten Tag der Planung an bis zum Einzug auf dem Laufenden zu halten. Ich hoffe, dass ich hierdurch einige wertvolle Tipps von der Community erhalten kann und dieser Thread zudem anderen Frisch–Bauherren als Orientierung dient.
Nun erst mal zu unserem Bauvorhaben:
Wir stehen – wie bereits geschrieben – ziemlich am Anfang...
Begonnen hat es, wie vermutlich bei den meisten, mit der Anforderung eines Katalogs bei einer Fertighausfirma. Bei uns war das Mitte Dezember Fingerhaus.
Darauf folgte ein Telefonat mit einem Hausverkäufer der o.g. Firma und die Vereinbarung eines ersten Beratungsgespräches. Dieser Termin steht nun kommenden Sonntag, den 09.02.2020, an.
Darauf folgte eine intensive Beschäftigung mit der Budgetplanung, möglichen Grundrissen und Bauplätzen sowie idealtypischen Wohnflächenaufteilungen.
Ein Grundstück haben wir bislang noch nicht gekauft. Allerdings stehen wir im Kontakt mit einer Gemeinde, die derzeit die Erweiterung eines Neubaugebietes plant. Dadurch hatten wir das große Glück die Größe, die Lage und den Schnitt unseres zukünftigen Grundstücks mitbestimmen zu können. Unser Wunschgrudnstück ist für uns reserviert.
Die Eckdaten unseres geplanten Einfamilienhaus:
– Bauort: Südwestfalen, Kreis Siegen–Wittgenstein
– Wohnfläche 179 qm
– Bodenplatte
– Satteldach
– 1,5 Geschosse mit Satteldach
– Einzelgarage mit Überlänge für Geräte–/Abstellraum
Unser Budget:
– Grundstück inkl. Grunderwerbsteuer 70 TEUR
– Baukosten 470 TEUR
– Baunebenkosten inkl. Erdarbeiten 70 TEUR
Unser Zeitplan:
– bis Mai 2021: Auswahl der Baufirma
– bis Juli 2021: Vertragsabschluss, Bauantrag
– bis Juli 2023: Abschluss Bauarbeiten
– bis Oktober 2023: Abschluss Eigenleistungen (Malerarbeiten und Bodenbeläge) und Einzug
Uns ist klar, dass der Baubeginn abhängig von der Lieferzeit der Fertighausfirma ist und diese zwischen 6 und 24 Monaten variiert.
Wir haben nun 8 verschiedene Firmen ausgewählt, mit denen wir ein Erstgespräch führen wollen:
– FingerHaus
– Hanse Haus
– Schwörerhaus
– Bien-Zenker
– Schäfer Haus (Kontakt über die Familie)
– Büdenbender Haus
– Weberhaus
– ein ortsansässiger Bauträger
Danach möchten wir mit 4 dieser Anbieter in konkretere Gespräche gehen.
–––––––––––––––––––
Was sollten wir in den Erstgesprächen beachten? Was ist besonders wichtig? Sollten wir gegenüber den Hausverkäufern unser Budget kommunizieren?
P
Pinkiponk08.02.20 15:24Ein wichtiger Hinweis, wenn auch naheliegend: Nicht unterschreiben, bevor Ihr das Grundstück gekauft habt. Der ein oder andere Hausverkäufer wird das bei Euch versuchen. Unsere Erfahrungen sind aus 2019 und auch bei uns wurde es mehrfach versucht.
Des Weiteren, nicht einlullen lassen. Vielleicht könnt Ihr Eure nüchternste und rationalste Freundin/Freund mit zu den Gesprächen nehmen; jemand der nichts sagt und nur zuhört.
Besonders hinsichtlich Heizungsanlage wäre es hilfreich unabhängig zu recherchieren und sich eigenes Wissen anzueignen, weil Euch jeder das verkaufen will, was für die Firma am ertragreichsten und einfachsten ist.
Des Weiteren, nicht einlullen lassen. Vielleicht könnt Ihr Eure nüchternste und rationalste Freundin/Freund mit zu den Gesprächen nehmen; jemand der nichts sagt und nur zuhört.
Besonders hinsichtlich Heizungsanlage wäre es hilfreich unabhängig zu recherchieren und sich eigenes Wissen anzueignen, weil Euch jeder das verkaufen will, was für die Firma am ertragreichsten und einfachsten ist.
„Leistung gegen Geld reicht nicht.“
Das ist aber deine Bausubstanz, das einzige was bleibt. Ich bin aber ja ganz deiner Meinung, dass die Leidenschaft Relevanz hat (und nicht die Marketingabteilung), die sich aber bestenfalls im Preis-Leistungsverhältnis aufgrund von Fairness abzeichnet.
Lg
Das ist aber deine Bausubstanz, das einzige was bleibt. Ich bin aber ja ganz deiner Meinung, dass die Leidenschaft Relevanz hat (und nicht die Marketingabteilung), die sich aber bestenfalls im Preis-Leistungsverhältnis aufgrund von Fairness abzeichnet.
Lg
DaSch17 schrieb:
Unser Grundriss ist ziemlich großzügig. Mit unseren Möbeln bekommen wir keine Probleme.
Die Quadratmeter teilen sich wie folgt auf:

Quadratmeter sagen gar nichts. 60 qm Wohnen/Essen/Kochen ist viel. Je nach Schnitt kann es sein dass das XXL sofa nicht reinpasst, weil es zu eng am Tisch wird.
16 qm für Schlafen mit sep. Ankleide ist eng. Das bietet weder Platz für Schrankmeter noch großzügig Lauffläche um das Bett.
Zeichnet die Möbel im Maßstab ein und achtet auf freie Laufwege. Tische mit besetzten Stühlen einzeichnen
auch Dachschrägen einzeichnen! Wird oft vergessen, womit Räume im OG deutlich größer wirken, als am Ende reale Stellfläche vorhanden sein wird.
face26 schrieb:
Na dann zeig her...Pinkiponk schrieb:
Ein wichtiger Hinweis, wenn auch naheliegend: Nicht unterschreiben, bevor Ihr das Grundstück gekauft habt. Der ein oder andere Hausverkäufer wird das bei Euch versuchen. Unsere Erfahrungen sind aus 2019 und auch bei uns wurde es mehrfach versucht.
Des Weiteren, nicht einlullen lassen. Vielleicht könnt Ihr Eure nüchternste und rationalste Freundin/Freund mit zu den Gesprächen nehmen; jemand der nichts sagt und nur zuhört.
Besonders hinsichtlich Heizungsanlage wäre es hilfreich unabhängig zu recherchieren und sich eigenes Wissen anzueignen, weil Euch jeder das verkaufen will, was für die Firma am ertragreichsten und einfachsten ist.Super Tipp! Das werden wir so machen, wenn es in die zweite Runde geht
Unterschrieben wir erst, wenn wir definitiv Eigentümer des reservierten Grundstücks sind.
haydee schrieb:
Quadratmeter sagen gar nichts. 60 qm Wohnen/Essen/Kochen ist viel. Je nach Schnitt kann es sein dass das XXL Sofa nicht reinpasst, weil es zu eng am Tisch wird.
16 qm für Schlafen mit sep. Ankleide ist eng. Das bietet weder Platz für Schrankmeter noch großzügig Lauffläche um das Bett.
Zeichnet die Möbel im Maßstab ein und achtet auf freie Laufwege. Tische mit besetzten Stühlen einzeichnenDenke und hoffe, dass das bei der Grundfläche des Hauses kein Problem sein sollte. Die Aufteilung der Räume bzw. der Quadratmeter ist ja auch nicht in den Stein gemeißelt. Da vertrauen wir auch auf die Erfahrung der Hausverkäufer/Architekten...
hausnrplus25 schrieb:
auch Dachschrägen einzeichnen! Wird oft vergessen, womit Räume im OG deutlich größer wirken, als am Ende reale Stellfläche vorhanden sein wird.Die 179qm soll die Wohnfläche nach DIN werden...
Schau dir das Schlafzimmer an. Ohne Maße schwierig. Nach Kästchen hast du 60 cm zwischen Bett Fußende und Wand, seitlich noch weniger. Hat das Bett keinen Rahmen geht das halbwegs.
schränke fast nur 40 tief. Kann reichen, muß nicht.
Wohnzimmer würde mir ein Schrank fehlen. Passt es selber an. Irgendwas persönliches hat jeder. Bücher, Schuhsammlung, Klavier
schränke fast nur 40 tief. Kann reichen, muß nicht.
Wohnzimmer würde mir ein Schrank fehlen. Passt es selber an. Irgendwas persönliches hat jeder. Bücher, Schuhsammlung, Klavier
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