Liebes Hausbau-Forum,
wir sind noch ziemlich am Anfang. Das geplante Baugebiet unserer Gemeinde umfasst 9 Bauplätze und befindet sich aktuell im Frühstadium. Ein erster Entwurf des Städteplaners ging bei der Gemeinde ein. Zur Veranschaulichung habe ich einen laienhaften Screenshot des BayernAtlas angehängt.
Ich erhoffe mir ein Feedback durch erfahrenere Augen. Wir mussten uns recht schnell entscheiden und alle anderen Grundstücke sind bereits vorgemerkt. Es soll hier also in erster Linie um "unser" Grundstück und nicht über die Möglichkeiten der anderen gehen. Hierfür möchte ich mich im Voraus bedanken.
Zur Erklärung:
- im Nordosten verläuft die Kreisstraße, um das Baugebiet Betonstraße oder Feldweg.
- Die Zufahrt soll entweder über die Kreisstraße oder über unten links erfolgen. In beiden Fällen hätten wir eine Zufahrt über den in der Mitte liegenden Wendehammer, ohne direkte Straßenanbindung, aber eventuell mit einer Auffahrt (untere Ecke nach unten zum Wendehammer)
Wir haben uns für das Eckgrundstück eingetragen.
Gründe hierfür:
- Alle für uns attraktiven Grundstücke haben Hanglage, "unser" Grundstück liegt am höchsten.
- Zugang in die Natur von zwei Seiten.
Zum Grundstück selbst:
- Grundstücksgröße circa 750 m2 in dargesteller Form.
- Höchster Punkt oben links (236,5m), Punkt unten links (233,0m), (230,3m) oben rechts 232,5).
Diagonal fällt das Grundstück also rund 6m ab.
- Auf dem Screenshot ist Norden bereits oben, es müsste sich also um einen Südosthang (?) handeln
Zu meinen Fragen:
1. Für wie kritisch erachtet ihr das Gefälle, vor allem auch in Anbetracht, dass es diagonal zum Grundstück verläuft?
2. Wie würdet ihr das Haus platzieren (ohne Baufenster zum aktuellen Zeitpunkt schwierig, ich weiß) in Anbetracht der Himmelsrichtungen und der Zufahrt (von Eckpunkt unten rechts südlich zum Wendehammer).
3. Was habe ich vergessen zu erwähnen?
Nochmals Danke im Voraus!
wir sind noch ziemlich am Anfang. Das geplante Baugebiet unserer Gemeinde umfasst 9 Bauplätze und befindet sich aktuell im Frühstadium. Ein erster Entwurf des Städteplaners ging bei der Gemeinde ein. Zur Veranschaulichung habe ich einen laienhaften Screenshot des BayernAtlas angehängt.
Ich erhoffe mir ein Feedback durch erfahrenere Augen. Wir mussten uns recht schnell entscheiden und alle anderen Grundstücke sind bereits vorgemerkt. Es soll hier also in erster Linie um "unser" Grundstück und nicht über die Möglichkeiten der anderen gehen. Hierfür möchte ich mich im Voraus bedanken.
Zur Erklärung:
- im Nordosten verläuft die Kreisstraße, um das Baugebiet Betonstraße oder Feldweg.
- Die Zufahrt soll entweder über die Kreisstraße oder über unten links erfolgen. In beiden Fällen hätten wir eine Zufahrt über den in der Mitte liegenden Wendehammer, ohne direkte Straßenanbindung, aber eventuell mit einer Auffahrt (untere Ecke nach unten zum Wendehammer)
Wir haben uns für das Eckgrundstück eingetragen.
Gründe hierfür:
- Alle für uns attraktiven Grundstücke haben Hanglage, "unser" Grundstück liegt am höchsten.
- Zugang in die Natur von zwei Seiten.
Zum Grundstück selbst:
- Grundstücksgröße circa 750 m2 in dargesteller Form.
- Höchster Punkt oben links (236,5m), Punkt unten links (233,0m), (230,3m) oben rechts 232,5).
Diagonal fällt das Grundstück also rund 6m ab.
- Auf dem Screenshot ist Norden bereits oben, es müsste sich also um einen Südosthang (?) handeln
Zu meinen Fragen:
1. Für wie kritisch erachtet ihr das Gefälle, vor allem auch in Anbetracht, dass es diagonal zum Grundstück verläuft?
2. Wie würdet ihr das Haus platzieren (ohne Baufenster zum aktuellen Zeitpunkt schwierig, ich weiß) in Anbetracht der Himmelsrichtungen und der Zufahrt (von Eckpunkt unten rechts südlich zum Wendehammer).
3. Was habe ich vergessen zu erwähnen?
Nochmals Danke im Voraus!
majuhenema schrieb:
und ich sehe den Mehrwert nicht, Wohnräume ins UG zu packen und dafür die Garage neben das Haus zu stellen. Versteh ich hier etwas falsch?Überleg mal, warum du zum Süden (Hang geht ja von N nach S) eine Garage ins UG setzen willst. Dann vielleicht noch ein Panoramafenster daneben für den TK-Raum?
Das ist am Grundstück vorbei geplant. Garage kann in die Grenzbebauung... UG eignet sich vorzüglich für Aufenthaltsräume in Südseite mit direktem Zugang zum Südgarten. Nur mal so als Beispiel. Südseite hast Du dann optisch den 2-Geschosser, nördlich den Eingeschosser. Türme sind für die Grundstücke zu hoch, um nett zu sein. Außerdem sind drei Geschosse kostspieliger als 2.
Bitte mal selbst hier etwas schauen, indem Du in die Suche Hang eingibst.
neben den was Ypg schon schrieb
1. Treppe mehr, da die Wohnräume 1 Stock höher liegen
Energieeinsparverordnung
Häuser sind gedämmt und luftdicht gebaut. Du stellst die Garage in das Haus, mehr Fläche und schwieriger zu Dämmen
Diese Türme halten nur Holzständerbauer für gut. So verkaufen sie 1 Geschoss mehr
1. Treppe mehr, da die Wohnräume 1 Stock höher liegen
Energieeinsparverordnung
Häuser sind gedämmt und luftdicht gebaut. Du stellst die Garage in das Haus, mehr Fläche und schwieriger zu Dämmen
Diese Türme halten nur Holzständerbauer für gut. So verkaufen sie 1 Geschoss mehr
majuhenema schrieb:
Ein erster Entwurf des Städteplaners ging bei der Gemeinde ein.Gotcha! Viel Konkretes ist aber nicht zu finden. Kein Wunder bei so viel Intransparenz seitens der Gemeinde, wenn sich Widerstand unter den Ureinwohnern regt. Aber auch der wurde ja zunächst einmal plattgebügelt. Mal sehen, was noch so kommt, wenn es in die Offenlage geht. Das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung, wo der Aufstellungsbeschluss auf der Tagesordnung stand, wurde auch noch nicht veröffentlicht. Wurde der Aufstellungsbeschluss denn gefasst? Gibt man sich im persönlichen Gespräch offener?majuhenema schrieb:
Der größte Wermutstropfen ist die Auffahrt vom WendehammerDie Skizze aus der Machbarkeitsstudie hatte die unglückliche Zufahrt noch nicht. Ist diese Variante endgültig verworfen?M
majuhenema01.10.19 16:43ypg schrieb:
Bitte mal selbst hier etwas schauen, indem Du in die Suche Hang eingibst.Danke für deine Ideen. Eigenrecherche hier ist am Laufen und umliegende Baugebiete klappern wir ohnehin regelmäßig ab.Escroda schrieb:
... sehe ich leider keinen Verhandlungsspielraum für Dich. Diese Kröte musst Du wohl schlucken. Die Gemeinde hätte deine Zufahrt als öffentliche Verkehrsfläche festsetzen können (kannst Du ja noch bei der Offenlage des Bebauungsplans zu Protokoll geben). Das schmälert aber nicht nur den Gewinn, sondern verursacht auch noch zusätzliche Kosten. Warum sollte man der Gemeinschaft schaden, wenn es genügend Bauherren gibt, die das Grundstück auch so nehmen.Auch hierfür danke! Genau um dieses Feedback ging es mir. Wir würden die Einfahrt auch unter "einen Tod stirbt man immer" verbuchen. Dennoch hätte ich mich geärgert, wenn mir im Nachhinein jemand gesagt hätte: "Warum so umständlich? Wenn man das so geplant hättet, dann ... ."Escroda schrieb:
Gotcha! Viel Konkretes ist aber nicht zu finden. Kein Wunder bei so viel Intransparenz seitens der Gemeinde, wenn sich Widerstand unter den Ureinwohnern regt. Aber auch der wurde ja zunächst einmal plattgebügelt. Mal sehen, was noch so kommt, wenn es in die Offenlage geht. Das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung, wo der Aufstellungsbeschluss auf der Tagesordnung stand, wurde auch noch nicht veröffentlicht. Wurde der Aufstellungsbeschluss denn gefasst? Gibt man sich im persönlichen Gespräch offener?
Die Skizze aus der Machbarkeitsstudie hatte die unglückliche Zufahrt noch nicht. Ist diese Variante endgültig verworfen?Was für ein Zufall! Die "Gemeinde - Ureinwohner"-Sache ist in meinen Augen ein Henne-Ei-Problem. Wärst du so nett und schickst mir eine PN? Mir fehlen dazu die nötigen Beiträge.
majuhenema schrieb:
Was für ein Zufall!ja. Wer nicht an Zufall glaubt, nennt es Geodatenforensik. Ich nenn's Geocaching für Couchpotatos.Ähnliche Themen