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ᐅ Wie verhindert man, dass die Rückwand bei Billy Regalen bricht?

Erstellt am: 01.07.16 08:17
E
Emric
P
pauPierce
01.07.16 11:04
Emric schrieb:
Gute Frage, ich nutze das Regal hauptsächlich zur Aufbewahrung von Büchern...

Danke für die Info, das macht die Sache besser greifbar. Bücherlastige Regale haben oft punktuelle Belastungen durch schwere Bücher, deswegen verbiegt sich die dünne Rückwand leichter.

Zur Wahl der Leisten: Die optimale Stärke liegt bei etwa 15-20 mm Breite und 15 mm Dicke, am besten aus Fichten- oder Kiefernholz, weil es leicht und trotzdem stabil ist. Die Leisten sollten vor dem Anschrauben an den Kanten leicht gerundet oder abgeschliffen werden, um ein Aufspalten des Regalholzes zu vermeiden.

Die Platzierung erfolgt am besten vertikal an beiden Seiten sowie zusätzlich mittig oder leicht versetzt an der unteren Regalwand, denn hier ist die meiste Belastung.

Die Schraubenanzahl sollte großzügig bemessen sein, aber du darfst die Rückwand nicht übermäßig fest einziehen, damit sie sich noch leicht setzen kann.

P.S.: Eventuell kann auch ein zweiter Regalboden mit Dübeln zur Entlastung der Rückwand beitragen.
L
lis64
01.07.16 11:30
Kleine Ergänzung: Gummipads unter das Regal legen, falls es auf einem unebenen Boden steht. So vermeiden sich Spannungen, die die Rückwand zusätzlich schwächen.
S
Santiagobu
01.07.16 12:03
Hallo Emric,

ich würde außerdem nochmal betonen, dass die richtige Befestigung der Rückwand beim Zusammenbau elementar ist. Die Rückwand sollte straff, aber nicht zu fest genagelt oder geschraubt sein, sonst entstehen Spannungen, die mit der Zeit zu Rissen führen. Bei meinem Billy Regal habe ich deshalb immer eine Rückwand aus stabiler MDF-Platte zugeschnitten und dann mit Schrauben befestigt, die ich von innen gesetzt habe. Dazu kleine Holzspäne als Abstandshalter, damit sich keine Verspannung bildet.

Bei der Größe der Rückwand kann es auch helfen, die Platte auf den Millimeter genau zuzuschneiden – nicht zu klein und nicht zu groß, sonst gibt es Druckpunkte.

Falls dir die Rückwand schon leicht bricht, würde ich versuchen, sie auszutauschen und für die neue Platte unbedingt die Nägel durch Schrauben zu ersetzen.

Viel Erfolg!
R
relupa
02.07.16 07:45
Ich kann gut verstehen, wie frustrierend so ein Problem sein kann, besonders wenn man das Regal im Alltag nutzt und dann plötzlich Schäden auftreten.
LENNAU schrieb:
Die dünnen Nägel durch kleine Schrauben zu ersetzen, um das Splittern zu vermeiden

Genau diese kleine Veränderung hat bei mir den Unterschied gemacht. Außerdem habe ich die Rückwand bei mir immer mit leichtem Abstand montiert, sodass Luft zirkulieren kann. Das verhindert Feuchtigkeitsstau, der oft die Ursache für Verziehen ist.

Wenn man das Gefühl hat, das Regal ist instabil, kann man zusätzlich auch versuchen, die Rückwand mit einem passenden Winkel von innen in die Regalecken zu befestigen. Das stabilisiert zusätzlich und verhindert das Aufbiegen der Rückwand.

Ich wünsche dir, dass sich dein Problem einfach und dauerhaft lösen lässt!
R
RATAR
02.07.16 08:12
Mich hat dieses Thema auch schon lange beschäftigt, weil ich das Regal oft für Schulbücher nutze und die Rückwand bei mir nach wenigen Jahren Schaden genommen hat.

Ich habe festgestellt, dass man die Rückwand von Anfang an besser schützen kann, wenn man das Regal nicht stehend, sondern mit der Rückseite auf dem Boden zusammensetzt. So zieht man die Rückwand spannungsfrei und vermeidet das Verkanten beim Zusammenbau.

Natürlich wie schon oft erwähnt, sind Schrauben die bessere Wahl gegenüber Nägeln. Ein weiterer Tipp von mir: Beim Schrauben unbedingt langsam vorbohren, damit das Holz nicht splittert.

Ein Problem ist auch, dass das dünne Rückwandmaterial kaum viele Befestigungspunkte hat. Ich vergrößere die Anzahl der Schrauben durch zusätzliche Verbindungen an den Kanten, oft reicht das schon, um eine Bruchstelle zu verhindern.
G
giabau
03.07.16 09:41
Emric schrieb:
Kannst du auch noch sagen, wie dick die Leisten idealerweise sind und welches Holz?

Gerne! Für die Leisten empfehle ich: Breite 15-20 mm, Dicke ca. 15 mm, idealerweise ein weiches Nadelholz wie Fichte oder Kiefer, das lässt sich gut bearbeitet und ist relativ leicht. Achtet beim Bohren darauf, die Leisten ausreichend vorzuformen, sprich die Kanten anzuschleifen – so verhindert ihr Risse beim Festschrauben.

Zur Anbringung:
- Je eine Leiste vertikal an die Innenkanten der Rückseite
- Mindestens eine Leiste horizontal im unteren Drittel auf der Innenseite

Die Kombination aus vertikalen und horizontalen Versteifungen erhöht die Stabilität deutlich und entlastet die dünne Rückwandplatte. Schraubt die Leisten nicht zu fest, damit das Holz „atmen“ kann und Bewegungen abfedert.

Ich setze so meine Billy Regale oft ein und hatte bisher keine Probleme. Wenn du möchtest, kann ich dir eine einfache Skizze per Nachricht schicken.
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