kulau schrieb:
Frage: Wie groß sind die beschädigten Flächen genau?Die größten Schäden sind an den Frontkanten der Kommode, dort aufgequollene Folie von etwa 10 x 5 cm. An anderen Stellen eher kleinere Blasen oder Verfärbungen, nicht größer als 3 x 3 cm. Komplett aufgebläht ist keine der Platten, die Möbel stehen fest, keinerlei Verformung. Der Stauraum ist nicht beeinträchtigt. Ziel ist also definitiv eine Oberflächensanierung, kein Austausch der Platten.F
flo-Theres25.08.23 11:35Gut, wenn die Möbel keine Formveränderung zeigen, reicht punktuelles Nacharbeiten.
Leicht anschleifen, Leim aufbringen, trocknen lassen, dann klares Schutzfinish anwenden. Für die Folie am besten einen wasserfesten Holzleim verwenden und sehr sparsam auftragen.
Leicht anschleifen, Leim aufbringen, trocknen lassen, dann klares Schutzfinish anwenden. Für die Folie am besten einen wasserfesten Holzleim verwenden und sehr sparsam auftragen.
Hier eine kurze Anleitung:
1. Möbelstück komplett trocknen, ideal bei Zimmertemperatur mit Luftzirkulation.
2. Die aufgequollenen Stellen mit feinem Schleifpapier (mindestens 320 Körnung) sehr vorsichtig abschleifen, beachte unbedingt die Folie nicht durchzuschleifen.
3. Holzleim mit einer feinen Pinselspitze auf die Kanten auftragen, lose Folienstellen vorsichtig andrücken.
4. Mit kleinen Zwingen oder Gewichten fixieren, bis alles durchgetrocknet ist (am besten 24 Stunden).
5. Danach anstelle von Möbelwachs empfehle ich Klarlack auf Wasserbasis (PU-Lack), der strapazierfähiger ist.
Typischer Fehler: Zu stark schleifen oder zu viel Leim auftragen, das macht das Ergebnis unsauber. Auch sollte man mit der Lackschicht nicht sparen, mindestens 2-3 dünne Schichten sind optimal.
1. Möbelstück komplett trocknen, ideal bei Zimmertemperatur mit Luftzirkulation.
2. Die aufgequollenen Stellen mit feinem Schleifpapier (mindestens 320 Körnung) sehr vorsichtig abschleifen, beachte unbedingt die Folie nicht durchzuschleifen.
3. Holzleim mit einer feinen Pinselspitze auf die Kanten auftragen, lose Folienstellen vorsichtig andrücken.
4. Mit kleinen Zwingen oder Gewichten fixieren, bis alles durchgetrocknet ist (am besten 24 Stunden).
5. Danach anstelle von Möbelwachs empfehle ich Klarlack auf Wasserbasis (PU-Lack), der strapazierfähiger ist.
Typischer Fehler: Zu stark schleifen oder zu viel Leim auftragen, das macht das Ergebnis unsauber. Auch sollte man mit der Lackschicht nicht sparen, mindestens 2-3 dünne Schichten sind optimal.
Das ist ja genial, wie detailliert hier geholfen wird! 🙂 Meine Erfahrung mit Wasserschäden an Malm ist, dass Geduld wichtig ist. Man darf die Möbel nicht zu früh benutzen, sonst entstehen neue Schaden durch Restfeuchte.
Man kann die behandelten Stellen auch mit feinem Poliertuch nachbearbeiten, wenn der Lack getrocknet ist, um einen tollen Glanz zu erzielen. Außerdem: Denkt daran, die Ursache für den Wasserschaden dauerhaft zu beseitigen, damit der Aufwand sich nicht wiederholt! Viel Erfolg bei der Reparatur, das wird bestimmt gut!
Man kann die behandelten Stellen auch mit feinem Poliertuch nachbearbeiten, wenn der Lack getrocknet ist, um einen tollen Glanz zu erzielen. Außerdem: Denkt daran, die Ursache für den Wasserschaden dauerhaft zu beseitigen, damit der Aufwand sich nicht wiederholt! Viel Erfolg bei der Reparatur, das wird bestimmt gut!
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