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ᐅ Wie kann man MALM Möbel vor Wasserschäden schützen?

Erstellt am: 13.12.20 08:47
L
lisgu
O
onMarcos
13.12.20 10:35
Gebündelt als kleine Anleitung:

1. Regelmäßige Pflege mit einem feuchten Tuch - nicht nass.

2. Kein starkes Reiben oder aggressive Reiniger verwenden.

3. Stellen vermeiden, an denen Wasser stehen kann (z.B. Blumentöpfe direkt auf der Folie).

4. Bei unvermeidbaren Wassereinwirkungen schnell handeln und mit saugfähigem Material arbeiten.

5. Optional: Möbelschutzlack auf Polyurethanbasis, aber wirklich nur mit vorherigem Test.

6. Möbelfüße erhöhen oder Gummiunterlagen platzieren.

Das Wichtigste ist: keine langzeitige Feuchtigkeit auf die Oberfläche lassen.

Mit dieser Strategie lässt sich das Risiko von Wasserschäden deutlich minimieren.
L
lisgu
13.12.20 11:04
Vielen Dank für die ausführlichen Tipps bisher. Ich will vor allem noch genauer wissen, wie man im Falle von kleinen Wasserschäden am besten reagiert, sofern doch einmal Wasser unter die Folie oder in die Kanten eingedrungen ist.

Kann man den Schaden reparieren, trocknen lassen oder die Möbel dabei irgendwie behandeln? Ich kenne leider die genauen Materialeigenschaften der Folien nicht – wie reagiert das Material, wenn Feuchtigkeit mal länger steht?

Danke, ich freue mich auf Antworten!
L
Liduta
13.12.20 11:23
lisgu schrieb:
Kleine Wasserschäden am besten reagieren, reparieren, trocknen?

Wenn Wasser unter die Folie gelangt oder durch Kanten eindringt, gilt es:

- Möbel sofort von der Feuchtigkeitsquelle entfernen.
- Die betroffenen Stellen mit einem weichen Tuch trocken tupfen.
- Wenn möglich, Möbel auseinandernehmen, um die einzelnen Teile an der Luft zu trocknen (besonders Rückwände, Böden).
- Für ein besseres Trocknen kann ein Ventilator oder niedrige Heiztemperatur im Raum helfen.
- Einmal eindringen Wasserschäden in das Spanmaterial, kann es quellen und aufweichen. Hier ist meistens ein Austausch nötig.

Reparaturen sind meist schwierig, da aufquellendes Spanmaterial nicht zurückzuschrumpfen ist. Kleine gequollene Stellen lassen sich kaum kaschieren.

Prävention ist daher sehr wichtig.
J
Jatau
13.12.20 11:45
Liduta schrieb:
Einmal eindringen Wasserschäden in das Spanmaterial, kann es quellen und aufweichen.

Genau so ist es. Wenn die Spanplatte einmal Feuchtigkeit zieht, ist der Schaden oft irreversibel. Vorsorge ist daher das einzig wirksame Mittel.
L
liste
13.12.20 12:10
Ich möchte dennoch anregen, darüber nachzudenken, ob nicht eine verbesserte Versiegelung an besonders gefährdeten Stellen (wie Kanten) sinnvoll wäre.

Derzeit sind die Kanten bei MALM recht dünn, da ist meist nur Folie ohne zusätzliche Lackschicht. Würde ein zusätzlicher klarer Schutzlack nicht helfen, um genau die kritischen Zugänge zu versteifen?

Oder habt ihr Erfahrungen damit, wie sich eine solche Lackierung speziell an den nicht flachen Kanten verhält?
R
refinar
13.12.20 12:32
liste schrieb:
Lackierung an den Kanten als Schutz gegen Feuchtigkeit sinnvoll?

Das ist ein guter Ansatz, hat aber seine Tücken. Kanten sind oft genarbter oder rauer, daher kann der Lack ungleichmäßig aufgetragen werden und später abplatzen.

Wer es versucht, sollte mehrere dünne Schichten auftragen und jede gut durchtrocknen lassen.

Alternativ bieten manche Heimwerker wasserabweisende Kantenschutzleisten an, die man darüber kleben kann – so vermeidet man direkten Kontakt von Feuchtigkeit mit den Kanten.

Ich empfehle immer auch, eine genaue Stoffanalyse der Folie zu machen. Meistens handelt es sich um melaminbeschichtete Spanplatten, bei denen eine mechanische Abdeckung sinnvoller sein kann als ein Lack.
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