Danke für die schnellen Antworten bisher!
@zarlu: Ich verstehe das Argument mit der Maßanfertigung, leider ist das Budget knapp und Pax bietet ansonsten ausreichend Stauraum. Maßmöbel sehen natürlich optisch besser aus, aber hier muss es erstmal funktional sein.
@sarlo, @letar: Deine Hinweise zu den Rückwänden und Wandbefestigungen finde ich sehr hilfreich. Meinst du, dass man bei der Rückwand auch normale Spanplatten als Einzelelemente verwenden kann, solange man sie solide befestigt?
Wie wirkt sich das auf die Stabilität im Vergleich zur originalen Pax Rückwand aus?
Danke auch für den Tipp mit der Schmiege, das werde ich mir besorgen.
Gibt es noch Hinweise, worauf man bei der Befestigung an der Wand besonders achten sollte, speziell wenn die Wand nicht komplett senkrecht sondern leicht schräg verläuft?
@zarlu: Ich verstehe das Argument mit der Maßanfertigung, leider ist das Budget knapp und Pax bietet ansonsten ausreichend Stauraum. Maßmöbel sehen natürlich optisch besser aus, aber hier muss es erstmal funktional sein.
@sarlo, @letar: Deine Hinweise zu den Rückwänden und Wandbefestigungen finde ich sehr hilfreich. Meinst du, dass man bei der Rückwand auch normale Spanplatten als Einzelelemente verwenden kann, solange man sie solide befestigt?
Wie wirkt sich das auf die Stabilität im Vergleich zur originalen Pax Rückwand aus?
Danke auch für den Tipp mit der Schmiege, das werde ich mir besorgen.
Gibt es noch Hinweise, worauf man bei der Befestigung an der Wand besonders achten sollte, speziell wenn die Wand nicht komplett senkrecht sondern leicht schräg verläuft?
Timokau schrieb:
Meinst du, dass man bei der Rückwand auch normale Spanplatten als Einzelelemente verwenden kann, solange man sie solide befestigt?Ja, das geht gut. Achte auf eine ausreichende Dicke (mindestens 8 mm) und problemlose Befestigung (Schrauben oder Winkel). Von der Stabilität her ist das vergleichbar, weil die Rückwand bei Pax primär zur Versteifung dient.
Timokau schrieb:
Gibt es noch Hinweise, worauf man bei der Befestigung an der Wand besonders achten sollte, speziell wenn die Wand nicht komplett senkrecht sondern leicht schräg verläuft?Dann ist es wichtig, die Dübel und Schrauben so zu wählen, dass sie in der tragenden Struktur sitzen. Bei schrägen Wandflächen können verstellbare Winkel oder spezielle Montagewinkel helfen, um den Schrank gut auszurichten.
Im Zweifel besser mit längeren Schrauben arbeiten und den Abstand zum Schrank mit Unterlegscheiben justieren.
Interessant, dass hier fast alle davon ausgehen, dass man den Pax-Schrank trotz Schräge als Standardmodul nehmen sollte.
Das ist ein zentraler Punkt. Der Versuch, ein System für ebenmäßige Räume in einer Schräge anzupassen, führt zwangsläufig zu Kompromissen.
Die Verwendung von Spanplatten als Rückwand ersetzt zwar das Original, doch es fehlt die originale Verbindungsmechanik und Passgenauigkeit – hier kann schnell der Gesamteindruck und die Stabilität leiden.
Es muss also genau abgewogen werden, ob man Flexibilität um jeden Preis verfolgt oder eher in die Richtung einer passgenau angefertigten Lösung geht, welche nachhaltiger und sicherer für die Statik ist – auch wenn es mehr Aufwand bedeutet.
zarlu schrieb:
Warum nicht lieber eine maßgeschneiderte Lösung? Die Montageanleitung von Ikea ist für rechte Winkel gedacht – das kann einfach nicht optimal sein.
Das ist ein zentraler Punkt. Der Versuch, ein System für ebenmäßige Räume in einer Schräge anzupassen, führt zwangsläufig zu Kompromissen.
Die Verwendung von Spanplatten als Rückwand ersetzt zwar das Original, doch es fehlt die originale Verbindungsmechanik und Passgenauigkeit – hier kann schnell der Gesamteindruck und die Stabilität leiden.
Es muss also genau abgewogen werden, ob man Flexibilität um jeden Preis verfolgt oder eher in die Richtung einer passgenau angefertigten Lösung geht, welche nachhaltiger und sicherer für die Statik ist – auch wenn es mehr Aufwand bedeutet.
Guter Punkt, theo63. Ich sehe das ähnlich, möchte für den Moment aber mit einem gewissen Pragmatismus an die Sache ran. Meine Hauptfrage bezüglich der Montage bei Schräge ist, ob ihr konkrete Tipps oder vielleicht auch Erfahrungen habt, wie man die originalen Pax-Elemente (gerade: Seitenteile, Rückwand, Türen) technisch am besten an die schräge Dachform anpasst, ohne die Stabilität zu gefährden.
Wie umlenkt man die Rückwand korrekt, wenn sie abschnittsweise angebracht wird? Reichen längere Schrauben in den Ecken, oder setzt man besser zusätzliche Winkel und Verstrebungen ein?
Und hat jemand eine Empfehlung, wie man die Türen so kürzt oder modifiziert, dass sie weiter funktionieren?
Wie umlenkt man die Rückwand korrekt, wenn sie abschnittsweise angebracht wird? Reichen längere Schrauben in den Ecken, oder setzt man besser zusätzliche Winkel und Verstrebungen ein?
Und hat jemand eine Empfehlung, wie man die Türen so kürzt oder modifiziert, dass sie weiter funktionieren?
Timokau schrieb:
Wie umlenkt man die Rückwand korrekt, wenn sie abschnittsweise angebracht wird?Die Rückwandteile müssen plan aufliegen und an den Übergängen mit Winkeln oder Metallverbindern fixiert werden. Damit entsteht eine stabile Flächeneinheit, die die Seitenwände einbindet.
Timokau schrieb:
Reichen längere Schrauben in den Ecken, oder setzt man besser zusätzliche Winkel und Verstrebungen ein?Längere Schrauben alleine reichen selten aus. Verwende spezielle Montagewinkel an den kritischen Punkten, um die Lasten zu verteilen.
Timokau schrieb:
Und hat jemand eine Empfehlung, wie man die Türen so kürzt oder modifiziert, dass sie weiter funktionieren?Türen lassen sich mit einer Oberfräse oder Stichsäge kürzen. Achte darauf, die Scharniere und Führungsschienen ebenso anzupassen bzw. neu zu positionieren. Alternativ gibt es auch Schiebetüren, die flexibler in der Höhe anpassbar sind.
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