Super Thema, ich liebe HEMNES! Ich habe aus einem HEMNES Kleiderschrank mal ein offenes Regal für meine Bücher gebaut. Einfach Türen weg, Regalböden ein bisschen umgebaut, und dann Holzlasur drauf – sieht so genial aus!! Wichtig ist echt, sich nicht von kleinen Fehlern abschrecken zu lassen, einfach probieren. Man kann z.B. auch Rollen unten dran machen für mehr Flexibilität. Und genau wegen solcher DIY-Projekte macht das Möbel kaufen einfach nochmal mehr Spaß!
Zur Einordnung: Die HEMNES-Serie besteht überwiegend aus massivem Kiefernholz. Das Material lässt sich relativ gut bearbeiten, schleifen, lackieren und beizen. Beim Umbau empfiehlt sich das Verwenden von Holzleim in Kombination mit Schrauben, da die Pressverbindungen von Ikea in einigen Fällen weniger dauerhaft sind. Für Veränderungen an tragenden Teilen ist Vorsicht geboten, um die Stabilität nicht zu beeinträchtigen. Beim Umfunktionieren von Möbeln, z.B. von Schrank zu Sideboard, ist die zusätzliche Verstärkung mit Winkeln und Metallbeschlägen sinnvoll. Detaillierte Anleitungen sollten Maße und Verbindungen berücksichtigen, damit das neue Möbelstück am Ende auch sicher steht.
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LuMarcel4317.12.15 10:48Lucki schrieb:
Man kann z.B. auch Rollen unten dran machen für mehr Flexibilität.Das ist zwar praktisch, aber für manche Möbelstücke der HEMNES-Serie kritisch, da die Standfestigkeit leidet, wenn die Konstruktion nicht durch weitere Maßnahmen stabilisiert wird. Nur Rollen drücken häufig auf zu kleine Auflageflächen und können bei hoher Belastung Verformungen fördern.Außerdem ist zu beachten, dass Design und Funktion bei DIY-Projekten oft eine Balance brauchen – man sollte nicht nur das Ziel verfolgen, etwas "cool" aussehen zu lassen, sondern auch die mechanischen Eigenschaften sichern. Gerade bei Umbauten wäre es interessant zu wissen, ob jemand konkrete Messwerte oder Erfahrungen mit Langzeithaltbarkeit hat.
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Issac_kla218.12.15 09:53Renla47 schrieb:
Viele DIY-Fans machen daraus z.B. individuelle Regale, indem sie das Möbelstück anmalen, mit Kreidefarbe bearbeiten oder mit Schablonen Muster auftragen.Ganz ehrlich, ich finde diese klassischen "Bemalungen" oft eher langweilig und setzen eher auf kurzfristigen Look. Warum nicht mal überlegen, das Holz komplett neu zu kombinieren und mit anderen Materialien mischen – Metall, Glas oder Leder? Ein IKEA-Hack könnte auch heißen, die Korpusstruktur ganz neu zu gestalten und mit innovativen Verbindungstechniken zu arbeiten.Wir sollten den DIY-Trend nicht nur auf Restaurieren reduzieren, sondern echte Innovationen wagen. Ikea-Möbel sind prädestiniert dafür, weil sie preiswert sind und sich gut zerlegen lassen. Nur einfache Farbe ist mir zu wenig, der nächste Schritt muss radikal individueller, flexibler und funktionaler sein.
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