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ᐅ Wie kann ich IKEA Besta als Stauraum unter der Treppe anpassen?

Erstellt am: 01.04.20 09:37
J
jepeo
J
jepeo
01.04.20 09:37
Hallo zusammen,

ich möchte unter meiner Treppe mehr Stauraum schaffen und habe dazu überlegt, das IKEA Besta System dafür anzupassen. Meine Treppe hat unterm Geländer unterschiedliche Höhen und Breiten, was die Anordnung der Fächer erschwert.

Wie könnte ich Besta am besten zuschneiden oder ergänzen, damit ich den Raum optimal nutze? Gibt es Tipps, wie ich die Module stabil aufbaue, auch wenn ich sie versetze oder kleinere Maße nehme? Und wie sieht es mit der Optik aus, wenn man die Rückwände oder Seitenplatten anpasst? Gibt es vielleicht sinnvolle Ergänzungen oder Zusätze wie Türen oder Einlegeböden, die ich berücksichtigen sollte?

Ich freue mich auf Anregungen und Erfahrungen, speziell auch zum Einpassen in schräge und unregelmäßige Flächen unter der Treppe.

Danke schon mal im Voraus!
M
mesila
01.04.20 14:02
Hallo jepeo,

zunächst einmal finde ich deinen Plan, IKEA Besta als Stauraum unter der Treppe zu verwenden, sehr sinnvoll. Die Flexibilität des Systems eignet sich tatsächlich gut für unregelmäßige Räume.

Hier ein paar strukturierte Tipps:

- Vermessung: Miss die Höhe und Tiefe deiner Treppe in verschiedenen Abschnitten genau aus. Besta-Module gibts in genormten Maßen, ein Zuschnitt der Seiten ist möglich, aber Präzision ist wichtig.

- Zuschnitt: Die Seitenwände und Rückwände kannst du grundsätzlich auch selbst zuschneiden oder von einem Schreiner anpassen lassen. Achte darauf, dass die Materialstärke gleich bleibt, damit die Stabilität erhalten bleibt.

- Montage: Bei abweichenden Maßen hilft es oft, Innenböden in der Höhe zu kürzen. Damit kannst du die Fächer anpassen. Alternativ lassen sich Fächer auch zugestellt oder mit Schubladen versehen, um den Raum komplett auszunutzen.

- Stabilität: Da die Module später oft einzeln stehen, empfehle ich, die Module mit Winkeln an der Wand oder unter der Treppe zu befestigen. Auch eine Verplankung auf der Rückseite erhöht die Stabilität und verhindert Verziehen.

- Optik: Falls du Rückwände kürzt, kannst du sie auch durch dünneres Material ersetzen, das leichter zuschneidbar ist. Für ein einheitliches Bild empfiehlt sich, die Schnittkanten mit Kantenband zu versehen.

- Türen und Einlegeböden: Neben offenen Regalen sind Türen oder Schubladen sehr praktisch, um weniger attraktiven Stauraum zu verbergen. Verschiedene Türarten wie Scharniertüren oder Schiebetüren können je nach Platz gewählt werden.

Zusammengefasst:
- Genau ausmessen
- Individuell anpassen (Schneiden, kürzen)
- Befestigung für Stabilität
- Kantenoptik nicht vergessen
- Türen je nach Nutzung sinnvoll

Hoffe, das hilft dir erst mal weiter. Eine Kombination aus mehreren kleinen Modulen erleichtert oft die Anpassung an schrägen Raum.

Viel Erfolg bei deinem Projekt!
C
Chendu
02.04.20 07:48
mesila schrieb:
Stabilität: Da die Module später oft einzeln stehen, empfehle ich, die Module mit Winkeln an der Wand oder unter der Treppe zu befestigen.

Das ist wichtig. Ohne Befestigung kippt das System leicht. Außerdem

- Rückwände auf Maß zuschneiden
- Türen mit Soft-Close-Mechanik für mehr Komfort
- Einlegeböden kannst du kürzen, um unterschiedliche Höhen zu nutzen.
B
BAUEVA
03.04.20 11:19
Ich finde den Ansatz gut, IKEA Besta als Basis zu nehmen, aber es ist wichtig, nicht einfach nur die Maße zu übernehmen, sondern auch die Logik dahinter zu verstehen.

- Frage an dich jepeo: Hast du schon geprüft, wie die Lasten verteilt werden? Gerade unter der Treppe kann es durch unterschiedliche Belastungen zu Verformungen kommen. Eine unzureichende Befestigung oder zu viele Anpassungen am Korpus können die Stabilität gefährden.

- Zum Thema optische Anpassungen: Kann es nicht sein, dass gerade zugeschnittene Rückwände oder Seiten nicht nur optisch unsauber wirken, sondern auch die Stabilität reduzieren? Es wäre ratsam, hier eher eine extra Leistenkonstruktion für schräge Flächen vorzusehen, die dann die Besta-Module ideal mit der Wand verbindet.

- Die Verwendung von Türen und Einlegeböden sollte sich an deinem Lagerbedarf orientieren. Ein modulares Konzept, wo einzelne Module leicht getauscht oder umgebaut werden können, läuft immer besser als viele Varianten mit fixen Zuschnitten.

- Und last but not least: Willst du die Besta-Möbel unter der Treppe noch transportabel halten oder soll es eine dauerhafte Einrichtung sein? Das beeinflusst die Montage und die Materialien.

Ich denke, der Schlüssel liegt in einer vernünftigen statischen Planung kombiniert mit einem flexiblen Aufbau-Konzept. Nur wenn du die zukünftige Nutzung und Belastung realistisch einschätzt, kannst du die richtige Anpassung erreichen.

Vielleicht machst du dir vorab eine Skizze mit Belastungszonen und planst die Befestigungslagen gezielt ein.
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