ᐅ Wie baue ich eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern bei IKEA Besta?
Erstellt am: 30.08.22 19:23
M
mehmedgauM
mehmedgau30.08.22 19:23Hallo zusammen,
ich plane gerade eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern im IKEA Besta-System zu bauen und benötige ein bisschen Input von euch. Meine Frage: Wie baue ich eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern bei IKEA Besta idealerweise zusammen, sodass das Ergebnis nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional und stabil ist?
Dabei interessiert mich insbesondere:
- Welche Besta-Elemente (Rahmen, Türen, Einsätze) eignen sich für offene und welche für geschlossene Fächer?
- Gibt es hilfreiche Tricks beim Zusammenstellen, z.B. hinsichtlich der Verbindung oder Befestigung der einzelnen Module?
- Wie kann ich am besten den Mix aus offenen Fächern (für Deko oder Bücher) und geschlossenen (für Stauraum mit Türen oder Schubladen) realisieren, ohne dass es unruhig wirkt?
Ich habe zwar schon ein paar Ideen, möchte aber keine Fehler beim Aufbau riskieren und benötige daher Tipps und Erfahrungswerte aus erster Hand. Danke schon mal im Voraus!
ich plane gerade eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern im IKEA Besta-System zu bauen und benötige ein bisschen Input von euch. Meine Frage: Wie baue ich eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern bei IKEA Besta idealerweise zusammen, sodass das Ergebnis nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional und stabil ist?
Dabei interessiert mich insbesondere:
- Welche Besta-Elemente (Rahmen, Türen, Einsätze) eignen sich für offene und welche für geschlossene Fächer?
- Gibt es hilfreiche Tricks beim Zusammenstellen, z.B. hinsichtlich der Verbindung oder Befestigung der einzelnen Module?
- Wie kann ich am besten den Mix aus offenen Fächern (für Deko oder Bücher) und geschlossenen (für Stauraum mit Türen oder Schubladen) realisieren, ohne dass es unruhig wirkt?
Ich habe zwar schon ein paar Ideen, möchte aber keine Fehler beim Aufbau riskieren und benötige daher Tipps und Erfahrungswerte aus erster Hand. Danke schon mal im Voraus!
mehmedgau schrieb:
Meine Frage: Wie baue ich eine Kombination aus offenen und geschlossenen Fächern bei IKEA Besta idealerweise zusammen, sodass das Ergebnis nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional und stabil ist?Da gebe ich dir direkt mal einen etwas provokanten Einwurf: Wer behauptet, man müsste bei Besta zwingend zwischen offen und geschlossen trennen, der unterschätzt die Möglichkeiten. Das Besta-System ist dafür gemacht, dass du deine Module nach Belieben miteinander kombinieren kannst.
Wichtig ist, dass du die Grundrahmen mit stabilen Verbindungselementen fest verbindest. Die häufigste Fehlerquelle ist, dass Leute die verschiedenen Elemente nur lose aneinanderstellen – das ist nicht nur optisch unsauber, sondern auf Dauer instabil. Am besten kaufst du dir die Verbindungsbeschläge von IKEA, die extra dafür vorgesehen sind.
mehmedgau schrieb:
Wie kann ich am besten den Mix aus offenen Fächern (für Deko oder Bücher) und geschlossenen (für Stauraum mit Türen oder Schubladen) realisieren, ohne dass es unruhig wirkt?Hier würde ich auf Formen und Farben setzen. Wenn du z.B. bei der Frontfarbe bleibst und nur einige Fächer weglässt (offen lässt), hast du ein ruhiges, aber spannendes Gesamtbild. Alternativ harmonieren Glas- oder auch Rahmen-Türen sehr gut mit offenen Fächern.
Mein Tipp: Plane den Aufbau mit der IKEA Planungssoftware oder zumindest mit Skizzen. So kannst du das Zusammenspiel der Module besser abschätzen.
N
Nathanaelk31.08.22 07:04Ich möchte die Fragestellung gerne aus technischer Sicht etwas erweitern und ergänzen, da die Kombination von offenen und geschlossenen Fächern beim Besta-System mehr als nur eine optische Frage ist.
- Grundrahmen: Es ist sinnvoll, die Grundrahmen mit Querstreben zu verstärken, besonders wenn du größere Elemente oder breitere Fächer planst. Das hilft, ein Durchbiegen zu vermeiden, vor allem bei offenen Fächern, die später mit schweren Büchern bestückt werden.
- Verbindung: IKEA bietet spezielle Verbindungsmittel für Besta-Module – diese sind kleiner als normale Exzenterverschlüsse und erlauben dennoch eine feste Verbindung. Meinen eigenen Erfahrungen nach rate ich, jeweils mehrere Verbindungspunkte pro Seite zu setzen. Hier solltest du auf die offiziellen Beschläge achten, denn DIY-Verbindungen wie Schrauben durch das Material können die Panels beschädigen.
- Fronten: Für geschlossene Fächer kannst du nicht nur Standardtüren nutzen, sondern auch Schubladeneinsätze oder Glasvitrinen. Bei offenen Fächern ist es hilfreich, Rückwände anzubringen, um die Stabilität zu erhöhen und ein sauberes Gesamtbild zu schaffen.
- Optik & Funktionalität: Damit das Gesamtbild nicht zu unruhig wirkt, plane die offenen Fächer sparsam und rhythmisch in der Anordnung, z.B. offene Fächer in jeder zweiten Reihe oder asymmetrisch, aber klar strukturiert. So erzeugst du Spannung, ohne Chaos.
- Montage: Achte darauf, die Module nicht nur untereinander, sondern auch an der Wand zu befestigen. Gerade offene Regalfächer neigen zum Umkippen, wenn man es ignoriert.
Wichtig wäre noch zu wissen: Planst du die Kombination als Raumteiler oder als Wandmöbel? Je mehr dazu gesagt wird, desto gezieltere Tipps kann ich geben.
- Grundrahmen: Es ist sinnvoll, die Grundrahmen mit Querstreben zu verstärken, besonders wenn du größere Elemente oder breitere Fächer planst. Das hilft, ein Durchbiegen zu vermeiden, vor allem bei offenen Fächern, die später mit schweren Büchern bestückt werden.
- Verbindung: IKEA bietet spezielle Verbindungsmittel für Besta-Module – diese sind kleiner als normale Exzenterverschlüsse und erlauben dennoch eine feste Verbindung. Meinen eigenen Erfahrungen nach rate ich, jeweils mehrere Verbindungspunkte pro Seite zu setzen. Hier solltest du auf die offiziellen Beschläge achten, denn DIY-Verbindungen wie Schrauben durch das Material können die Panels beschädigen.
- Fronten: Für geschlossene Fächer kannst du nicht nur Standardtüren nutzen, sondern auch Schubladeneinsätze oder Glasvitrinen. Bei offenen Fächern ist es hilfreich, Rückwände anzubringen, um die Stabilität zu erhöhen und ein sauberes Gesamtbild zu schaffen.
- Optik & Funktionalität: Damit das Gesamtbild nicht zu unruhig wirkt, plane die offenen Fächer sparsam und rhythmisch in der Anordnung, z.B. offene Fächer in jeder zweiten Reihe oder asymmetrisch, aber klar strukturiert. So erzeugst du Spannung, ohne Chaos.
- Montage: Achte darauf, die Module nicht nur untereinander, sondern auch an der Wand zu befestigen. Gerade offene Regalfächer neigen zum Umkippen, wenn man es ignoriert.
Wichtig wäre noch zu wissen: Planst du die Kombination als Raumteiler oder als Wandmöbel? Je mehr dazu gesagt wird, desto gezieltere Tipps kann ich geben.
Nathanaelk schrieb:
Achte darauf, die Module nicht nur untereinander, sondern auch an der Wand zu befestigen.Das ist wirklich ein zentraler Punkt, den ich aus eigener Erfahrung unterschätzt habe. Gerade wenn du offene Fächer im Besta-System in der Höhe kombinierst, kann es schnell kippen ohne Wandbefestigung.
Hier mal ein kleiner Überblick, wie ich vorgegangen bin:
- Planung: Ich habe zuerst mit dem IKEA Planer verschiedene Varianten ausprobiert, sodass ich die Kombination offener und geschlossener Fächer gut auf meinen Raum abstimmen konnte.
- Modularer Aufbau: Grundelemente habe ich mit den von IKEA mitgelieferten Verbindern zusammengebaut. Sie sorgen für Stabilität zwischen einzelnen Modulen.
- Offene Fächer: Ich habe gezielt einzelne Regalböden ohne Türen eingebaut. Dabei empfiehlt es sich, vor allem bei größeren Maßen, zusätzlich Rückwände aus dem Besta-Programm zu verbauen. Diese erhöhen zudem die Stabilität.
- Geschlossene Fächer: Für Stauraum nutze ich verschließbare Türen und Schubladen. Die Türen lassen sich per Soft-Close-Technik so montieren, dass sie leise und sanft schließen.
- Wandbefestigung: Zum Schluss ist die Sicherung an der Wand durch die beigelegten Beschläge Pflicht. Das verhindert Kippen und gibt zusätzlichen Halt.
Solltest du noch Fragen zum konkreten Aufmaß oder zur Entscheidung der rechten Fronttypen haben, helfe ich gern weiter. Bei der Kombination von offen und geschlossen ist auch die Wahl der Farben ein wichtiger optischer Faktor, hier am besten ruhig bleiben, um keine Unruhe im Design zu erzeugen.
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