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ᐅ Wie baue ich aus Ikea Besta eine funktionale Küchenarbeitsinsel mit viel Stauraum?

Erstellt am: 19.10.22 09:47
D
diripe
D
diripe
19.10.22 09:47
Hallo liebe Community,

Ich möchte aus Ikea Besta Möbeln eine funktionale Küchenarbeitsinsel mit viel Stauraum bauen und habe mir schon einige Gedanken gemacht. Mein Ziel ist es, eine robuste, praktische Insel zu schaffen, die sowohl als Arbeitsfläche dient als auch optimalen Stauraum für Küchenutensilien bietet. Wichtig sind mir dabei folgende Punkte:

- Die Höhe der Insel sollte ergonomisch sein, um problemlos darauf zu arbeiten.
- Die Besta-Module sollen so kombiniert werden, dass viel verschiedener Stauraum entsteht: Schubladen, offene Regale, eventuell Einsätze für Mülltrennung oder Küchengeräte.
- Die Arbeitsplatte soll robust und gut abwischbar sein, idealerweise mit überstehenden Kanten, um Sitzgelegenheiten dort einbauen zu können.
- Die Stabilität ist natürlich auch entscheidend, besonders wenn man die Möbel auf Füße stellt oder rollbar machen will.

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Umbau von Besta zum Küchenblock? Wie habt ihr die Module stabilisiert, welche Maße und Kombinationen habt ihr empfohlen, und welche Arbeitsplatte passt gut drauf? Zudem wäre interessant, ob sich spezielle Füße oder Schienen eignen, um die Module zu verbinden oder beweglich zu machen.

Ich freue mich über Tipps, Erfahrungswerte und konkrete Umsetzungsbeispiele!

Vielen Dank schon mal im Voraus.
J
JONSON
19.10.22 14:36
Hallo diripe,

zunächst mal ein solides Projekt, das du dir vorgenommen hast. Ikea Besta ist durchaus eine gute Basis, um daraus eine Küchenarbeitsinsel zu bauen, allerdings sollte man an bestimmten Stellen auf Stabilität und Funktionalität achten:

- Stabilität: Ich würde empfehlen, die einzelnen Besta-Elemente unbedingt miteinander zu verschrauben und nicht nur lose aufeinander zu stellen. Nutze dafür stabile Winkeleisen oder Metallverbinder. Gerade wenn du Füße verwendest, solltest du auch auf eine passende Verstärkung unter der Arbeitsplatte achten, da diese vor allem bei Nutzung mit Druck belastet wird.

- Stauraum: Besta hat verschiedene Innenausstattungen, ich nutze z.B. Schubladeneinsätze mit Soft-Close-Funktion, die sich hervorragend für Küchenutensilien eignen. Offene Fächer kann man gut für häufig genutzte Sachen oder Dekoelemente verwenden, allerdings sind sie wegen Sichtbarkeit weniger praktisch für die Küche per se.

- Arbeitsplatte: Achte darauf, dass die Arbeitsplatte mindestens 4 cm dick ist, dann wirkt sie hochwertiger und ist belastbarer. Materialtechnisch sind Multiplexplatten mit einer HPL-Oberfläche oder eine robuste Massivholzplatte gut geeignet, je nach Geschmack. Wichtig: Befestigung der Arbeitsplatte ist zentral – am besten mit Schraubzwingen oder speziellen Haltern, die sich leicht entfernen lassen.

- Zusatz: Wenn du Sitzplätze schaffen willst, sollte die Insel an mindestens einer Seite eine Überhöhung oder eine Anbauplatte haben, die zumindest 30 cm herausragt für bequemes Sitzen.

Ich hoffe, das gibt dir ein paar gute Anhaltspunkte. Falls du möchtest, kann ich dir auch Empfehlungen für passende Maße geben oder dir bei der Auswahl von Füßen helfen.
I
Ixfu2
20.10.22 08:29
diripe schrieb:
Hat hier jemand Erfahrung mit dem Umbau von Besta zum Küchenblock?

Direkt die Besta-Elemente mit Schwerlastwinkeln verbinden.
Arbeitsplatte mindestens 3-4cm dick, Massivholz oder HPL.
Standardhöhe mit Füßen ist 90cm, ergonomisch optimal.
Schubladen einsetzen für Besteck und Kochutensilien.
Rollfüße nur wenn Insel beweglich sein soll, sonst fixieren.
R
rekijan
21.10.22 18:03
JONSON schrieb:
Achte darauf, dass die Arbeitsplatte mindestens 4 cm dick ist, dann wirkt sie hochwertiger und ist belastbarer.

Das unterschreibe ich! 😄

Außerdem, wenn du ein bisschen Stauraum mit Pfiff schaffen willst, lohnt es sich, die Fronten der Besta-Module etwas bunter zu gestalten – so wirkt deine Insel nicht nur funktional, sondern auch lebendig. Ein paar offene Fächer für Kochbücher oder hübsche Vorratsgläser lockern das Ganze auch optisch auf.

Zum Thema Stabilität: Ich hab bei meinem Projekt extra noch eine Mittelstrebe unter der Arbeitsplatte angebracht, die an den Korpusenden verschraubt ist, so wobbeln die Module nicht zusammen, wenn mal kräftig gekocht wird.

Sitzplätze? Klar, mit einem schönen Barhocker drunter sieht das richtig cool aus – aber baue lieber mindestens 35 cm Überstand bei der Platte ein, sonst sitzen sich eure Knie unangenehm an der Kante fest.

Und last but not least, vergiss nicht die kleinen Details: Soft-Close Scharniere bringen ein Plus an Komfort, und passende Griffe oder Push-to-Open Mechanismen lassen das alles richtig hochwertig wirken.
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