ᐅ Wer nutzt KALLAX als Durchreiche – und wie stabilisiert ihr das Regal?
Erstellt am: 16.12.20 14:23
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LucasiZur Stabilisierung von KALLAX-Regalen als Durchreiche empfehle ich eine mehrstufige Befestigung:
1. Befestigung an der Wand mittels qualitativ hochwertiger Dübel und Winkel, je nach Wandmaterial (z.B. Schlagdübel bei Beton).
2. Anbringung einer stabilen Rückenplatte aus Multiplex oder MDF, mindestens 8 mm stark, rückseitig verschraubt, um das KALLAX fachwerkartig zu versteifen.
3. Fixierung am Boden, sofern möglich, durch Montage von Profilleisten oder Fußleisten, die das Kippen verhindern.
Für die Durchreiche eignet sich zudem eine Abdeckung auf der oberen Kante, die einerseits Gewicht aufnehmen kann und das Regal bündiger erscheinen lässt.
Wenn das Regal freistehend ist, sind zusätzliche vertikale Verstrebungen ratsam.
1. Befestigung an der Wand mittels qualitativ hochwertiger Dübel und Winkel, je nach Wandmaterial (z.B. Schlagdübel bei Beton).
2. Anbringung einer stabilen Rückenplatte aus Multiplex oder MDF, mindestens 8 mm stark, rückseitig verschraubt, um das KALLAX fachwerkartig zu versteifen.
3. Fixierung am Boden, sofern möglich, durch Montage von Profilleisten oder Fußleisten, die das Kippen verhindern.
Für die Durchreiche eignet sich zudem eine Abdeckung auf der oberen Kante, die einerseits Gewicht aufnehmen kann und das Regal bündiger erscheinen lässt.
Wenn das Regal freistehend ist, sind zusätzliche vertikale Verstrebungen ratsam.
Hier ein paar Fakten zur Stabilisierung von KALLAX als Durchreiche:
- Die Originalrückwand dient hauptsächlich der Optik und schwächt die Stabilität bei Durchreiche, da sie nur dünn ist.
- Nachrüsten mit einer dickeren Holzplatte (MDF, Multiplex) erhöht die Steifigkeit deutlich.
- Befestigung mit Metallwinkeln an Wand und Boden reduziert Kippbewegungen.
- Für zusätzliche Stabilität können Querverstrebungen innen eingezogen oder Leim- und Schraubverbindungen an den Eckkanten angebracht werden.
Das Regal nicht allein stehen zu lassen, ist entscheidend, bei Durchreiche sollte es quasi eingebaut wirken.
- Die Originalrückwand dient hauptsächlich der Optik und schwächt die Stabilität bei Durchreiche, da sie nur dünn ist.
- Nachrüsten mit einer dickeren Holzplatte (MDF, Multiplex) erhöht die Steifigkeit deutlich.
- Befestigung mit Metallwinkeln an Wand und Boden reduziert Kippbewegungen.
- Für zusätzliche Stabilität können Querverstrebungen innen eingezogen oder Leim- und Schraubverbindungen an den Eckkanten angebracht werden.
Das Regal nicht allein stehen zu lassen, ist entscheidend, bei Durchreiche sollte es quasi eingebaut wirken.
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RonJarrett17.12.20 16:18Lucasi schrieb:
Könntest du da ein Beispiel nennen? Ist eine Platte hinten am gesamten Regal sinnvoll oder reicht z.B. ein Teilstück in der Mitte?Ich empfehle eine durchgehende Rückwand. Eine Teilplatte erhöht zwar lokal die Stabilität, aber verteilt die Last und torsionsbedingte Bewegungen meist nicht gut. Die vollflächige Platte, gut fixiert, macht das Regal zu einem festen Korpus.
lalutau schrieb:
mehrstufige Befestigung [...] Fußleisten, die das Kippen verhindernDem kann ich nur beipflichten, eine Fixierung am Boden ist maßgeblich. Zusätzlich kann man unter dem Regal kleine Gummipuffer anbringen, um Vibrationen abzufedern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Kombination aus Wandbefestigung, stabiler Rückwand aus Holz (Multiplex oder MDF) und bodenseitiger Fixierung optimal für KALLAX als Durchreiche ist.
Die Stabilisierung durch zusätzliche Querverstrebungen erhöht die Lastaufnahmefähigkeit.
Für eine saubere und sichere Montage sollten alle verwendeten Schrauben, Winkel und Dübel dem Traglastniveau entsprechen und fachgerecht angebracht werden.
Verwenden Sie bitte keine dünnen Spanplatten als Rückwand, da diese mit der Zeit brechen können.
Man kann auch überlegen, den Zwischenboden in den Regalfächern durch Schrauben oder Leim zu sichern, für mehr Steifigkeit insgesamt.
Die Stabilisierung durch zusätzliche Querverstrebungen erhöht die Lastaufnahmefähigkeit.
Für eine saubere und sichere Montage sollten alle verwendeten Schrauben, Winkel und Dübel dem Traglastniveau entsprechen und fachgerecht angebracht werden.
Verwenden Sie bitte keine dünnen Spanplatten als Rückwand, da diese mit der Zeit brechen können.
Man kann auch überlegen, den Zwischenboden in den Regalfächern durch Schrauben oder Leim zu sichern, für mehr Steifigkeit insgesamt.
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