ᐅ KALLAX Rückwand abgestoßen – herumfliegende Holzspäne, normal?
Erstellt am: 26.06.21 08:13
P
PogirenEtwas kritisch möchte ich anmerken:
Das wirft die Frage auf, ob der Hersteller vielleicht beim Material gespart hat; denn die KALLAX-Serie ist bekannt für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings auf Kosten der verwendeten Materialien.
Darüber hinaus würde ich fragen, ob hier nicht systematisch durch die Herstellungsprozesse Schwachstellen in den Rückwänden bestehen, die das Material besonders anfällig für Absplitterungen machen.
Interessant wäre außerdem, ob hier ggf. Qualitätsprüfungen von Ikea versagt haben oder ob die Versandkette die Platten beschädigt hat.
Ich selbst würde mir bei einem so kritischen Teil wie der Rückwand eine stabilere Lösung wünschen, da die Rückwand nicht nur optische Wirkung hat, sondern auch maßgeblich zur Stabilität beiträgt. Wenn sie Splitter verliert, geht Stabilität verloren.
Deshalb wäre ich sehr an Erfahrungswerten bezüglich Materialstärke, Herstellungsprozessen und eventueller Verbesserungen interessiert.
LENNAU schrieb:
Die Rückwand wirkte für mich zu dünn und ist beim Einsetzen an einer Ecke regelrecht gebrochen
Das wirft die Frage auf, ob der Hersteller vielleicht beim Material gespart hat; denn die KALLAX-Serie ist bekannt für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings auf Kosten der verwendeten Materialien.
Darüber hinaus würde ich fragen, ob hier nicht systematisch durch die Herstellungsprozesse Schwachstellen in den Rückwänden bestehen, die das Material besonders anfällig für Absplitterungen machen.
Interessant wäre außerdem, ob hier ggf. Qualitätsprüfungen von Ikea versagt haben oder ob die Versandkette die Platten beschädigt hat.
Ich selbst würde mir bei einem so kritischen Teil wie der Rückwand eine stabilere Lösung wünschen, da die Rückwand nicht nur optische Wirkung hat, sondern auch maßgeblich zur Stabilität beiträgt. Wenn sie Splitter verliert, geht Stabilität verloren.
Deshalb wäre ich sehr an Erfahrungswerten bezüglich Materialstärke, Herstellungsprozessen und eventueller Verbesserungen interessiert.
pilous schrieb:
Das wirft die Frage auf, ob der Hersteller vielleicht beim Material gespart hatDas ist doch eigentlich klar: Wer billig produziert, spart am Material. Ikea ist inzwischen eher ein Discounter und keine Premiummarke. – Und genau deshalb sollte man keine übermäßigen Qualitätsansprüche an so günstige Möbel haben, gerade KALLAX steht eben für günstige, funktionale Massenware.
Dass ein paar Holzspäne fallen, ist am Ende des Tages kein Drama; wer Wert auf makelloses Holz hat, kauft massivholz oder deutlich hochwertiger.
Und ehrlich gesagt, wer sich an ein paar Staubspänen stört, sollte die Finger von Ikea lassen.
Das Problem sind doch eher die Leute, die sich dann beschweren, obwohl sie wissen, was sie kaufen.
Ikea liefert günstige Regale, keine Design-Pretiosen.
nanidra schrieb:
Ikea liefert günstige Regale, keine Design-PretiosenDas stimmt grundsätzlich, aber ich würde trotzdem betonen, dass Ikea massiv daran arbeitet, qualitativ bessere Produkte mit nachhaltigen Materialien und verbessertem Materialeinsatz herauszubringen.
Die Rückwand beim KALLAX ist eben ein Kostenfaktor, deswegen ist sie dünn, aber das widerspricht nicht dem Anspruch auf Funktionalität. Viele Probleme entstehen meist eher durch unsanfte Behandlung beim Aufbau als durch das Material selber.
Man sollte also auch immer die Verarbeitungsmöglichkeiten berücksichtigen. Wenn jemand mit zu schwerem Hammer zu fest einschlägt, kann auch das beste Material Schaden nehmen.
Insofern ist es eine Kombination aus Materialqualität und Handhabung, die zu Schäden führen kann.
Danke für die bisherigen Antworten, das bringt mich schon mal weiter.
Ich habe die Rückwand mit einem kleinen Hammer eingeschlagen, aber nicht zu fest, eher vorsichtig. Trotzdem sind die Splitter aufgetreten. Scheint also schon ein sensibles Material zu sein.
Genau das ist mir auch aufgefallen, die Rückwand ist am oberen Rand minimal zu breit für das Regal – ich musste sie etwas drücken und dann ging es in die Nut. Könnte durchaus sein, dass die dadurch eingeklemmten Stellen Schaden nehmen.
Werde ich ausprobieren, klingt sinnvoll. Danach sieht es sauberer aus und das Risiko auf weitere Abplatzungen sinkt.
Wie sieht es denn generell mit einem Austausch aus, falls sich die Rückwand verschlechtert? Hat das schon jemand gemacht und war das unkompliziert?
Was haltet ihr von einer zusätzlichen Verstärkung der Rückwand? Irgendeine dünne Platte von außen aufleimen oder so?
Ich habe die Rückwand mit einem kleinen Hammer eingeschlagen, aber nicht zu fest, eher vorsichtig. Trotzdem sind die Splitter aufgetreten. Scheint also schon ein sensibles Material zu sein.
bapar schrieb:
Passgenauigkeit spielt hier eine große Rolle
Genau das ist mir auch aufgefallen, die Rückwand ist am oberen Rand minimal zu breit für das Regal – ich musste sie etwas drücken und dann ging es in die Nut. Könnte durchaus sein, dass die dadurch eingeklemmten Stellen Schaden nehmen.
LENNAU schrieb:
mit leichtem Schleifpapier etwas abzurunden
Werde ich ausprobieren, klingt sinnvoll. Danach sieht es sauberer aus und das Risiko auf weitere Abplatzungen sinkt.
Wie sieht es denn generell mit einem Austausch aus, falls sich die Rückwand verschlechtert? Hat das schon jemand gemacht und war das unkompliziert?
Was haltet ihr von einer zusätzlichen Verstärkung der Rückwand? Irgendeine dünne Platte von außen aufleimen oder so?
Pogiren schrieb:
Genau das ist mir auch aufgefallen, die Rückwand ist am oberen Rand minimal zu breit für das Regal – ich musste sie etwas drücken und dann ging es in die Nut.Das klingt tatsächlich danach, dass hier die Montage zu beschaffen Stress am Material führt. Wenn die Platte durch Verformung eingeklemmt wird, entstehen Spannungspunkte, und genau dort splittert das Material gern ab.
Zum Austausch: Ikea verkauft Rückwände normalerweise nicht separat, aber du kannst ein Ersatzteil anfragen. Die meisten machen das sogar kulant, gerade bei Schäden durch Versand.
Alternativ kannst du selbst eine dünne OSB- oder MDF-Platte in passender Größe zuschneiden lassen und als Rückwand verwenden. Das ist eigentlich sogar stabiler und langlebiger.
Eine Verstärkung mit dünner Holz- oder Kunststoffplatte von außen ist möglich, aber das sieht optisch nicht ganz so schön aus. Wenn du das Regal eh an die Wand stellst oder mit Rückwand fixierst, ist das aber sicher eine praktische Lösung.
Ich empfehle: Rückwand vorsichtig ausbauen, etwas schleifen, ggf. mit Holzleim kleine Risse versiegeln und erst dann fixieren.
Falls du Fragen zum Ausbau hast, kann ich gern helfen.
Super Ansätze hier, danke!
Ich würde auch noch empfehlen, die Rückwand erst ganz zu fixieren, wenn alle vier Seiten gut sitzen. So vermeidest du Spannung an den Ecken. Auch die Reihenfolge beim Einschlagen der Nägel kann helfen: erst mittig fixieren, dann nach außen arbeiten.
Außerdem kann man kleine Schäden mit farblich passenden Abdeckfolien kaschieren, wenn dich die Splitter optisch stören.
Viel Erfolg!
Ich würde auch noch empfehlen, die Rückwand erst ganz zu fixieren, wenn alle vier Seiten gut sitzen. So vermeidest du Spannung an den Ecken. Auch die Reihenfolge beim Einschlagen der Nägel kann helfen: erst mittig fixieren, dann nach außen arbeiten.
Außerdem kann man kleine Schäden mit farblich passenden Abdeckfolien kaschieren, wenn dich die Splitter optisch stören.
Viel Erfolg!