Hallo zusammen, ich habe mir vor einiger Zeit den Malm Nachttisch von IKEA gekauft. Wenn ich ihn aber bewege, also zum Beispiel leicht verschiebe oder wenn ich an ihm rüttele, quietscht das Holz ziemlich laut und nervig. Ich habe schon versucht, die Schublade zu schließen und das Gestell anders zu justieren, aber das Geräusch bleibt.
Kennt jemand diesen Effekt bei MALM Nachttischen, speziell wenn es sich um die Modellvariante mit den Schubladen handelt? Ich frage mich, ob das ein Materialproblem, ein Montagefehler oder vielleicht ganz gewöhnliche Abnutzung sein könnte. Gibt es vielleicht bewährte Tipps, wie man das Quietschen dauerhaft beseitigen kann?
Danke für eure Einschätzungen und Hilfen!
Kennt jemand diesen Effekt bei MALM Nachttischen, speziell wenn es sich um die Modellvariante mit den Schubladen handelt? Ich frage mich, ob das ein Materialproblem, ein Montagefehler oder vielleicht ganz gewöhnliche Abnutzung sein könnte. Gibt es vielleicht bewährte Tipps, wie man das Quietschen dauerhaft beseitigen kann?
Danke für eure Einschätzungen und Hilfen!
Hey Mefeje, das klingt nach einem klassischen ‚Holz-auf-Holz‘-Reibungsproblem. 🙂 MALM Nachttische aus Pressspanplatten neigen dazu, bei Bewegungen an Ecken oder Verbindungen zu quietschen, weil die Oberflächen sich minimal gegeneinander verschieben und dabei aneinander reiben.
Eine einfache, oft unterschätzte Lösung ist, ein bisschen Talkumpuder oder Babypuder auf die Kontaktstellen aufzutragen. Das wirkt wie ein Schmiermittel und kann die Quietschgeräusche spürbar reduzieren. Auch ein trockenes Tuch, mit dem du die beweglichen Stellen sauber wischst, könnte helfen – manchmal sitzt Staub in den Spalten und verstärkt das Quietschen.
Probier das mal aus, bevor du mit Öl oder fettigen Substanzen experimentierst, denn die können leider Flecken verursachen. Viel Erfolg! 🙂
Eine einfache, oft unterschätzte Lösung ist, ein bisschen Talkumpuder oder Babypuder auf die Kontaktstellen aufzutragen. Das wirkt wie ein Schmiermittel und kann die Quietschgeräusche spürbar reduzieren. Auch ein trockenes Tuch, mit dem du die beweglichen Stellen sauber wischst, könnte helfen – manchmal sitzt Staub in den Spalten und verstärkt das Quietschen.
Probier das mal aus, bevor du mit Öl oder fettigen Substanzen experimentierst, denn die können leider Flecken verursachen. Viel Erfolg! 🙂
Hallo Mefeje, dein Problem ist durchaus nachvollziehbar, ich kann dazu gern ein bisschen tiefer ausholen:
Das Quietschen eines MALM Nachttischs beim Bewegen entsteht in der Regel an den Verbindungsstellen der Pressspanplatten. Dieses Material besteht aus gepressten Holzfasern, die mit Leim zusammengehalten werden – hier neigen unebene Oberflächen und minimale Bewegung zu Reibung.
Damit du das Problem systematisch angehen kannst, empfehle ich dir folgendes Vorgehen:
1. Prüfe alle Schrauben und Verbindungen nach – oft lockert sich die Befestigung und führt zu instabiler Mechanik.
2. Entferne die Schubladen und untersuche die Seitenschienen: Sind sie abgenutzt oder vielleicht nicht korrekt ausgerichtet? Schiefe Schubladenführungen verursachen ebenfalls Geräusche.
3. Für die Verbindungspunkte selbst kannst du Graphitpulver verwenden, das ist trocken, schmiert gut und schmutzt nicht.
Eine wichtige Frage wäre noch: Hast du den Nachttisch selbst montiert oder wurde er bereits montiert geliefert? Oft übersieht man beim Selbstaufbau kleine Einstellungsmöglichkeiten, die das Problem beheben.
Falls du magst, kannst du hier im Thread gern deine Ergebnisse berichten – je genauer die Infos, desto besser helfen wir dir weiter.
Das Quietschen eines MALM Nachttischs beim Bewegen entsteht in der Regel an den Verbindungsstellen der Pressspanplatten. Dieses Material besteht aus gepressten Holzfasern, die mit Leim zusammengehalten werden – hier neigen unebene Oberflächen und minimale Bewegung zu Reibung.
Damit du das Problem systematisch angehen kannst, empfehle ich dir folgendes Vorgehen:
1. Prüfe alle Schrauben und Verbindungen nach – oft lockert sich die Befestigung und führt zu instabiler Mechanik.
2. Entferne die Schubladen und untersuche die Seitenschienen: Sind sie abgenutzt oder vielleicht nicht korrekt ausgerichtet? Schiefe Schubladenführungen verursachen ebenfalls Geräusche.
3. Für die Verbindungspunkte selbst kannst du Graphitpulver verwenden, das ist trocken, schmiert gut und schmutzt nicht.
Eine wichtige Frage wäre noch: Hast du den Nachttisch selbst montiert oder wurde er bereits montiert geliefert? Oft übersieht man beim Selbstaufbau kleine Einstellungsmöglichkeiten, die das Problem beheben.
Falls du magst, kannst du hier im Thread gern deine Ergebnisse berichten – je genauer die Infos, desto besser helfen wir dir weiter.
Palenar schrieb:
Eine wichtige Frage wäre noch: Hast du den Nachttisch selbst montiert oder wurde er bereits montiert geliefert?Da stimme ich voll zu, ich finde diese Frage auch sehr relevant. Oft ist das Material an sich gar nicht das Hauptproblem, sondern wie fest oder locker alles montiert wurde.
Ich hatte mal einen MALM Schreibtisch, der auch so ein unangenehmes Quietschen beim Verschieben gemacht hat. Bei mir half es am Ende, alle Schrauben nochmal komplett zu lösen und dann vorsichtig wieder mit ein bisschen mehr Spannkraft anzuziehen. Dabei unbedingt darauf achten, dass nichts überdreht wird!
Außerdem kann ich nur empfehlen, die Gleitflächen mit etwas farblosem Möbelwachs oder sogar Kerzenwachs einzureiben. Das bewirkt meist Wunder.
Hast du denn schon mal versucht, das komplette Gestell auf ebenem Untergrund zu testen? Manchmal verstärkt sich das Geräusch auch durch Bodenunebenheiten.
Mefeje schrieb:
Ich frage mich, ob das ein Materialproblem, ein Montagefehler oder vielleicht ganz gewöhnliche Abnutzung sein könnte.Ich würde behaupten, dass das Quietschen bei MALM Nachttischen kein „Baumängel“ ist, sondern schlichtweg eine Folge des gewählten Preissegments und der Materialwahl. Pressspanplatten, verbunden mit einfachen Schraubverbindungen, sind eben nicht fürs geräuschfreie Drehen oder Schieben optimiert.
In meinen Augen ist das Design eher darauf ausgelegt, kostengünstig auszusehen und zu funktionieren, nicht aber lautlos.
Natürlich gibt es versteckte Alternativen und hochwertige Möbel – aber da zahlt man dann auch das Doppelte.
Das Quietschen ist also fast ein „Feature“ und ein Symptom für günstige Möbel in „DIY“-Optik. Vielleicht nicht das, was man will, aber realistisch betrachtet keine Überraschung.
Für Leute, die Ruhe bevorzugen, bleibt meistens nur der Austausch gegen etwas anderes oder eben konsequentes Nacharbeiten mit Schmiermitteln, was aber auch keine Dauerlösung ist.
Aus meiner technischen Perspektive lässt sich das Quietschen sicher reduzieren, solange die mechanische Funktion trotzdem gegeben ist. Die wichtigsten Punkte, die ich für so ein Möbelstück empfehlen würde, sind:
- Schrauben auf festen Sitz kontrollieren und ggf. nachziehen, aber nicht zu fest, um das Holz nicht zu beschädigen.
- Nutzung von Gleitmitteln an den Kontaktstellen: Besonders Graphit- oder Silikonspray eignen sich gut, weil sie nicht kleben und nicht verharzen.
- Überprüfung der Schubladenführung: Manche MALM-Modelle nutzen Kunststoffführungen, die durch Staub oder kleine Fremdkörper auch quietschen können.
- Eventuell Einlagefüße verwenden, falls das Möbel auf einem unebenen Boden steht. Bodenunebenheiten können zu einem Kippen führen und damit die Reibung erhöhen.
Ich würde weitestgehend von öligen Mitteln an Pressspanplatten abraten, da sie das Material aufquellen oder verfärben können.
Abschließend: Es gibt kein universelles Mittel, aber häufig verbirgt sich das Quietschen hinter einer Kombination aus Montage und Materialbeschaffenheit.
- Schrauben auf festen Sitz kontrollieren und ggf. nachziehen, aber nicht zu fest, um das Holz nicht zu beschädigen.
- Nutzung von Gleitmitteln an den Kontaktstellen: Besonders Graphit- oder Silikonspray eignen sich gut, weil sie nicht kleben und nicht verharzen.
- Überprüfung der Schubladenführung: Manche MALM-Modelle nutzen Kunststoffführungen, die durch Staub oder kleine Fremdkörper auch quietschen können.
- Eventuell Einlagefüße verwenden, falls das Möbel auf einem unebenen Boden steht. Bodenunebenheiten können zu einem Kippen führen und damit die Reibung erhöhen.
Ich würde weitestgehend von öligen Mitteln an Pressspanplatten abraten, da sie das Material aufquellen oder verfärben können.
Abschließend: Es gibt kein universelles Mittel, aber häufig verbirgt sich das Quietschen hinter einer Kombination aus Montage und Materialbeschaffenheit.
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