floga schrieb:
…so komplexe chemische Prozesse ablaufen.Zum Thema "Dauerhaftigkeit" noch ein Hinweis:
Es gibt Scharniere in der Industrie, die sogar speziell versiegelte Gleitlager oder Kugellager enthalten, die deutlich länger leise bleiben. Dort kommen Herstellungsverfahren wie Galvanisierung, vernickeln oder Eloxieren zum Einsatz, um Korrosion zu vermeiden.
Im Alltag sind wir oft mit einfachen Scharnieren konfrontiert, die nicht vollständig geschützt und nur mit Fett beschichtet sind, was über Zeit ausdünnt.
Da stellt sich eine praktische Frage an Glaba: Wie sind die Scharniere beschaffen, verursachen nur die Türen bei dir Geräusche, oder auch Fenster oder andere bewegliche Metallteile? Wie sieht die Umgebung aus (z.B. Feuchte)?
Palenar schrieb:
…praktische Frage an Glaba: Wie sind die Scharniere beschaffen, verursachen nur die Türen bei dir Geräusche, oder auch Fenster oder andere bewegliche Metallteile? Wie sieht die Umgebung aus (z.B. Feuchte)?Danke für die tolle Nachfrage!
Meine Scharniere sind einfache Stahlausführungen, unbehandelt, an Innentüren aus Holz, in einer normalen Wohnung mit durchschnittlicher Luftfeuchtigkeit um 40-50%.
Bis auf die erwähnten rechten und linken Türen sind keine anderen beweglichen Beschläge betroffen. Fenster haben Scharniere mit integrierten Kunststoffbuchsen, die bisher nicht gequietscht haben.
Ich denke, dass die Kombination aus einfachem Metall und fehlendem oder verschlissenem Fett die Ursache bei mir ist.
Würde mich interessieren, ob jemand Tipps für ökologisch unbedenkliche Schmiermittel hat, mit denen man das Quietschen auch langfristig vermeiden kann.
Hallo Glaba und alle anderen,
zu deinem letzten Punkt: Ecologische und zugleich wirksame Schmiermittel sind z.B. pflanzenölbasierte Spezialfette oder hochwertige Silikonöle ohne schädliche Zusatzstoffe. Diese sind biologisch abbaubar und stehen im Handel zunehmend zur Verfügung.
Es ist wichtig, dass das Mittel nicht zu dünnflüssig ist, damit es nicht zu schnell verläuft, denn das würde den Schmierfilm nicht lange halten. Mit einer regelmäßigen Anwendung alle paar Monate kannst du das Quietschen vermeiden.
Abschließend noch mein Tipp: Vor dem Einölen das Scharnier reinigen, um alten Schmutz und staubhaltige Rückstände zu entfernen, damit das neue Schmiermittel seine Wirkung optimal entfalten kann.
zu deinem letzten Punkt: Ecologische und zugleich wirksame Schmiermittel sind z.B. pflanzenölbasierte Spezialfette oder hochwertige Silikonöle ohne schädliche Zusatzstoffe. Diese sind biologisch abbaubar und stehen im Handel zunehmend zur Verfügung.
Es ist wichtig, dass das Mittel nicht zu dünnflüssig ist, damit es nicht zu schnell verläuft, denn das würde den Schmierfilm nicht lange halten. Mit einer regelmäßigen Anwendung alle paar Monate kannst du das Quietschen vermeiden.
Abschließend noch mein Tipp: Vor dem Einölen das Scharnier reinigen, um alten Schmutz und staubhaltige Rückstände zu entfernen, damit das neue Schmiermittel seine Wirkung optimal entfalten kann.
toril schrieb:
…das Scharnier reinigen, um alten Schmutz und staubhaltige Rückstände zu entfernen…Das ist wirklich wichtig. Ich hatte mal ein quietschendes Türscharnier, das war so schlimm, weil sich nach einiger Zeit der Staub zusammen mit altem Fett regelrecht zu einer klebrigen Masse verbunden hatte.
Erst nach gründlicher Säuberung und frischer Schmierung wurde es wieder besser.
Ich freue mich, dass hier so viele hilfreiche Erklärungen und praktische Tipps zusammenkommen. Danke euch allen! 🙂
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