GEKAU51 schrieb:
Ich will Qualität oder schweigen.Verstehe deinen Punkt, GEKAU51. Trotzdem finde ich, dass man bei der heutigen Möbelbranche durchaus mit gezielten Maßnahmen solchen Problemen begegnen kann, gerade wenn man Möbel bewusst und länger nutzen möchte.
stefangla schrieb:
kleine Filz- oder Kunststoffzwischenlagen (Puffer) an kritischen Punkten anbringen.Das klingt interessant – vielleicht könnte man die Gelenkstellen im Detail so bearbeiten, dass die Reibung minimiert wird.
Noch eine Frage in die Runde: Hat jemand Erfahrung, ob eine Art Schmiermittel auf Spurensuche- oder etwa Schadstofffreiheit überprüft werden sollte, wenn es in der Wohnung genutzt wird?
Vinplo50 schrieb:
Hat jemand Erfahrung, ob eine Art Schmiermittel auf Spurensuche- oder etwa Schadstofffreiheit überprüft werden sollte, wenn es in der Wohnung genutzt wird?Hallo,
gute Frage! Bei Schmiermitteln für den Innenbereich empfehle ich normalerweise lebensmittelechte oder zumindest geruchsneutrale und ungiftige Produkte.
Teflon- oder Silikonsprays sind generell unbedenklich, solange sie richtig eingesetzt werden (Sprühen in gut belüfteten Räumen und nicht zu großzügig). Wachs ist oft natürlich und ungefährlich.
Generell vermeide ich Schmierstoffe mit starkem Lösungsmittelanteil oder aggressiven Chemikalien, die Dämpfe abgeben könnten.
Wer besonders empfindlich reagiert oder Kinder hat, sollte auf ökologische Alternativen oder spezielle Möbel-Produkte ausweichen.
Ich mag ja solche Beiträge, wo man sich richtig reinkniet :-)
Witzig: Genau das hab ich bei meinem Nachttisch auch schon beobachtet. Mit ein bisschen Kerzenwachs auf den Berührstellen war es plötzlich viel ruhiger.
Und der Tipp mit den Filzgleitern – super! Ich habe einfach dünne Gummipuffer unter die Füße geklebt, das gleicht sogar leichte Bodenunebenheiten aus und das Quietschen hat sich reduziert.
Also, vielleicht ist das ganze Quietschen kein Drama, eher eine Einladung zum kleinen Handwerkereinsatz. 🙂
LAURE-TA schrieb:
Folientasten können minimalen Abrieb erzeugen
Witzig: Genau das hab ich bei meinem Nachttisch auch schon beobachtet. Mit ein bisschen Kerzenwachs auf den Berührstellen war es plötzlich viel ruhiger.
Und der Tipp mit den Filzgleitern – super! Ich habe einfach dünne Gummipuffer unter die Füße geklebt, das gleicht sogar leichte Bodenunebenheiten aus und das Quietschen hat sich reduziert.
Also, vielleicht ist das ganze Quietschen kein Drama, eher eine Einladung zum kleinen Handwerkereinsatz. 🙂
Noch ein Tipp:
Wer einen Malm Nachttisch hat, kann auch schauen, ob die Rückwand richtig sitzt. Manchmal werden die Nägel oder Befestigungen dort nicht fest genug angebracht, was zu Geräuschen führen kann.
Wenn die Rückwand wackelt, kann das quietschen.
Kontrolliert also ruhig auch die Rückwand als mögliche Ursache.
Wer einen Malm Nachttisch hat, kann auch schauen, ob die Rückwand richtig sitzt. Manchmal werden die Nägel oder Befestigungen dort nicht fest genug angebracht, was zu Geräuschen führen kann.
Wenn die Rückwand wackelt, kann das quietschen.
Kontrolliert also ruhig auch die Rückwand als mögliche Ursache.
Aus meiner Sicht steckt das Problem häufig in der Elastizität der Schraubstelle in Verbindung mit dem Material Holzspanplatte.
Durch die leichte Beweglichkeit gibt es Mikrobewegungen, die Geräusche verursachen. Die Spannung im Holz verändert sich durch Belastung, Feuchtigkeit und Temperatur.
Meine Empfehlung: An drehbaren Verbindungen würde ich versuchen, die Kontaktflächen mit selbstklebendem Filz oder dünnen Kunststoffwollematten zu schützen. Alternativ hilft ein Schmiermittel als dünne Schicht zwischen den beweglichen Teilen.
Damit reduziert man die Reibung und der Nachttisch bleibt stabil und leise.
Durch die leichte Beweglichkeit gibt es Mikrobewegungen, die Geräusche verursachen. Die Spannung im Holz verändert sich durch Belastung, Feuchtigkeit und Temperatur.
Meine Empfehlung: An drehbaren Verbindungen würde ich versuchen, die Kontaktflächen mit selbstklebendem Filz oder dünnen Kunststoffwollematten zu schützen. Alternativ hilft ein Schmiermittel als dünne Schicht zwischen den beweglichen Teilen.
Damit reduziert man die Reibung und der Nachttisch bleibt stabil und leise.
ritotar schrieb:
Also, vielleicht ist das ganze Quietschen kein Drama, eher eine Einladung zum kleinen Handwerkereinsatz. 🙂Das sehe ich anders. Klar, ein bisschen Handwerk schadet nicht, aber ich finde es absurd, dass man einen neuen Nachttisch erstmal „behandeln“ muss, damit er nicht quietscht.
Eine vernünftige Konstruktion sollte das eigentlich von Anfang an verhindern.
Aber naja, IKEA ist eben IKEA.
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